Ein sehr ambitionierter Plan

Asunción: Benigno López, Bruder von Mario Abdo und zukünftiger Finanzminister hat ehrgeizige Pläne. Abdos Gefolgschaft braucht Zugang zu staatlichen Arbeitsstellen. Trotz Mangel finanzieller Mittel bedarf es einer Lösung.

Da nach Ansicht des zukünftigen Finanzministers der öffentliche Dienst unter Personalmangel leidet jedoch keine Gelder da sind, um weitere anzustellen, sollen kurzerhand Lohnerhöhungen gestrichen werden, sodass der Plan doch aufgeht.

Lehrern und anderen staatlichen Angestellten sollen nicht nur Lohnerhöhungen gestrichen werden sondern auch Bonifikationen, zusätzliche Prämien und andere Extras gestrichen werden, die durchaus Einsparungen bedeuten. Die Bevölkerung hat kein Problem damit staatlichen Funktionären ihren Lohn zu zahlen, was es jedoch nicht einsieht sind vierteljährliche Prämien auf Weihnachtsgeldniveau oder andere Extras.

Heutzutage sind 298.183 staatliche Funktionäre registriert, darunter auch Lehrer, Soldaten und Polizisten. Neues Personal wird nur da eingesetzt, wo es notwendig ist und wo Vertrauenspersonen gehen müssen, die bisherige Politiker oder Autoritäten begleiteten.

Den Lehrern wurde vor der Wahl 16 % Lohnerhöhung versprochen, später mit 12 % verströstet und mittlerweile ist nicht einmal sicher ob sie überhaupt eine Steigerung erhalten.

Wochenblatt / Abc Color

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

8 Kommentare zu “Ein sehr ambitionierter Plan

  1. Der öffentliche Dienst leidet ganz gewiss nicht unter Personalmangel. Statt Neueinstellungen sollten das vorhandene Personal endlich lernen effizient und problemorientiert zu arbeiten und mehr Verantwortungsbewußtsein und Fleiß an den Tag legen. Danach würde man feststellen, daß sogar Personal abgebaut werden könnte. Hier aber geht es doch in erster Linie nur darum, die Amigos unterzubringen und Dankbarkeit für Wahlhilfen jeglicher Art zu erweisen. Es ist nach jeder Wahl das gleiche Theater!

  2. Manni, was mich am meisten an Ihnen stört, Sie wollen alles verändern, aber selber nichts dazu beitragen.
    Geben Sie doch Kurse, machen Sie endlich was, nicht nur immer schreiben, das geht doch nicht, man sollte…….
    Machen Sie den ersten Schritt, geben Sie Kurse, wie ich meine Aufgaben schneller und effizienter erledigen kann?
    Ich wünsche Ihnen einen erfolgreiche Kurs Beteiligung.

    1. Genau das waren u.a. meine Tätigkeiten in Deutschland. Und da konnte ich wirklich Erfolge sehen. Aber soll ich mich hier mit meinen 70 Jahren noch mit Ignoranten, Alleswisser und Dauerbeleidigten herum plagen? Ich gebe hier lediglich meine Meinung wider, so wie es ja auch der Sinn dieser Kommentarspalte ist. Nur Sie haben das noch nicht kapiert und verwechseln Kritik mit Majestätsbeleidigung. Mit solchen Menschen kann man nun wirklich keinen Staat verändern, nicht mal einen Blumenstrauß gewinnen. Wie gut, daß in Paraguay immer mehr junge Menschen nicht so denken wie sie, sondern endlich der gute Sache willen aufmucken. Wenn es nach Ihnen ginge, dann sollte wohl am besten alles bleiben wie es war und ist.

  3. Simplicus,Ihre ständig sich wiederholende Kritik an nahezu allem ist berechtigt. Wir haben jedoch die hiesigen Mängel und deren mögliche Beseitigungsstrategien verstanden. Wir freuen uns über die positiv aktiv werdende Jugend.

  4. Mal allen 298.183 staatlichen Funktionäre neue und schnellere Turnschuhe kaufen, damit sie im Keilschrift-Archiv die Unterlagen schneller finden und siehe da, der öffentliche Dienst leidet immer noch unter Personalmangel, da Tio, Hermano, Amigo doch in gehäufter Anzahl auftreten können.

  5. Was soll ein Land mit 7,6 Mio. Einwohnern mit 298.183 Verwaltern?

    Oh, ich vergaß, in Gelmoney gibt es 3 Mal so viele Verwalter,

    Aber dort zahlen die Schafe ja auch ab 19% Steuer aufwärts,

    und das ganz brav.

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.