Ein weiterer Unfall in der staatlichen Zementfabrik

Villeta: Ein weiterer Unfall in einem der Silos für Zement hat gestern dazu geführt, dass rund 250.000 Kilogramm, etwa 5.000 Säcke, nicht abgefüllt werden konnten.

Die Pannen in der staatlichen Fabrik reißen nicht ab. Laut den Angestellten der Nationalen Zementindustrie (INC) zufolge ist es gestern zu einem Zementaustritt gekommen, der insgesamt bereits mehr als 600 Millionen Guaranies für den Staat verursacht habe, weil das Material nicht mehr zu verwenden. Es gab nicht einmal eine Aufzeichnung über den Vorfall, sodass jemand zur Verantwortung gezogen werden kann.

Die Arbeiter beklagten diese neue Tatsache, weil es eine Zementknappheit gebe und in der Industrieanlage wegen verantwortungsloser Menschen und der Nachlässigkeit des Direktors der Einrichtung, Javier Rodríguez, ein totales Chaos herrsche.

Die Angestellten bekräftigten, dass sich die INC in einem “technischen Bankrott“ befände und in allen Sektoren ein Mangel an Wartung herrsche. Erst letzte Woche gab es einen ähnlichen Vorfall, als ein Silo verwendet wurde, das daraufhin außer Betrieb wurde. Die Silos 1 und 2 sind jetzt nicht funktionstüchtig und die anderen beiden sind nur bedingt einsatzbereit, obwohl eines erst vor kurzem repariert wurde, aber nicht wie erwartet funktioniert.

Wenn nicht bald effiziente Maßnahmen erfolgen, kommt die Produktion der Fabrik zum Erliegen. Ein weiteres Problem ist, dass der Ofen in der Stadt Vallemí (Concepción) einen Monat wegen Wartungsarbeiten ausfällt.

Wenn die Anlage in Villeta nicht die Menge an Klinker erhält, die sie benötigt, kommt es hier auch zu einem Produktionsstopp. Das INC liefert täglich 25.000 bis 32.000 Säcke Zement aus, während die Nachfrage 100.000 übersteigt.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Ein weiterer Unfall in der staatlichen Zementfabrik

  1. Wenn Vettern Wirtschaft hier Feder führend ist und nicht Können im Management kommt hier immer so etwas vor.

  2. Die sollen sich nicht so anstellen, das Zeug taugt eh nicht viel, was die produzieren. Mein Vorschlag einfach in Säcke abfüllen und teuer verkaufen, so wie Sie es hier mit allem anderen auch machen. Hier fällt es wenig auf, ob nun 3 Kübel Zement in 3 Tonnen roter Erde ist, oder 500 Kg Zement. Nur wenn es etwas windiger wird, so ab 20-25kmh können vereinzelt Probleme mit der Struktur der Häuser auftreten. Aber am Zement hat es eh nicht gelegen, der war ja kaum anwesend.

  3. Der Kommunismus scheint auch in Paragauy nicht zu funktionieren. Vielleicht könnte man ja erfinden den Staatsbetrieb zu verkaufen und Konkurrenz zuzulassen? Vielleicht würde dann der nationale Zement qualitativ besser und im Verhältnis zur heutigen Qualität sogar billiger.

    1. Den Kommunismus hat es in Paraguay und wird es in Paraguay nie geben. Nur gut für viele!
      Das wäre wirklich eine neue Qualität, mit Blick in das Mündungsfeuer für viele Nichtsnütze!

    2. Ist denn Cementos Yguazu nicht deren Konkurrenz?
      Die Ferreteria in meiner Nähe bietet nur diesen Zement an, nicht den aus Vallemi.

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