Eine Auszeichnung für die Gastronomie in Paraguay

Asunción: Mittlerweile setzt auch in Paraguay ein Trend zur gehobenen Küche ein. Qualitativ hochwertige Produkte kommen zum Einsatz. Das führte zur internationalen Anerkennung.

Schon die Organisatoren der Rallye Dakar lobten die kulinarischen Genüsse der paraguayischen Köche. Ausländische Medien haben diesen Trend nun aber auch untermauert. Marie-Jose Colombani ist eine französische Journalistin, die sich auf den Sektor Gastronomie spezialisiert hat, berühmt aber auch berüchtigt.

In der Zeitschrift Vins & Gastronomie werden Kritiken von ihr veröffentlicht. Im Rahmen der Rallye Dakar kam die Journalistin ins Land und veröffentlichte das Beste aus der paraguayischen Küche.

Das Tourismussekretariat wurde in das Vorhaben mit involviert und erklärte in einem Bericht, Colombani hätte bei ihrem Besuch das Restaurant Tierra Colorada Restó besucht, dessen Eigentümer Rodolfo Angenscheidt wäre. Hierbei wurde die Reporterin in spezielle paraguayische Gerichte eingewiesen. „Die paraguayische Küche ist ausgezeichnet. Ich mag sie sehr gerne, denn es werden lokale Rohstoffe verwendet um die Gerichte zuzubereiten“, sagte Colombani.

Sie besuchte des Weiteren die Zuckerrohrroute in Piribebuy. Dort werden verschiedene Sorten von Rumsorten produziert, die auch in einem Buch der Journalistin in Erscheinung treten sollen.

Colambini ist seit mehr als 30 Jahren im Gastronomiesektor als Journalistin tätig. Auch im französischen Fernsehen tritt sie auf. Das Magazin Vins & Gastronomie veröffentlichte eine Sonderbeilage über Paraguay. In ihr wird das Beste aus der lokalen Küche präsentiert.

Quelle: Hoy

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5 Kommentare zu “Eine Auszeichnung für die Gastronomie in Paraguay

  1. Hab mir die Bewertung und die Fotos auf Tripadvisor dieses Restaurants angesehen. Von 336 bewerteten Restaurants in Asuncion ist dies auf Platz 1 und die Speisen sehen wirklich seehr gut aus.
    Auch wenn viele Paraguayer zum Kochen zu faul sind und es in den herkömmlichen Comedores immer den gleichen Fraß gibt, gibt es doch einige gute Ecken, wie Bolsi oder El Jardin Aleman in Capiatá oder Lo de Osvaldo.
    Gibt sicher noch weitere, aber generell ist die „traditionelle“ paraguayische Kost schnell durchprobiert.
    Was ich gar nicht mag ist, dass man hier nicht imstande ist, Soßen zu machen oder leckere Salate. Einen trockenen, zähen Asado mit Mandioka und Chipa Guazu und dazu Gaseosa? Nein,danke!

  2. Unterwegs genieße ich eigentlich nur international anerkannten, kulinarischen Kaffee und Toast (cafe con mixto). Naja, geht so, meistens haben sie keine Milch. Aber billig ist der Toast, man bekommt für 75 cents immerhin Toastbrot, eine viertel Scheibe Jamonada und eine halbe Scheibe Käse. Da kann man sich über den Preis nicht beklagen.
    Auch sonstige Sandwiches mit ähnlicher Ausstattung kosten nur ein Viertel wie in Europa und hat immerhin ein Zehntel Inhalt.
    Die Menüs sind qualitativ hochwertige abwechslungsreich, reichen meist von Knochensuppe mit ein wenig Fleisch dran (Puchero) bis totgegrilltes Leder (Asado). Man kann bei jedem Fleisch aufgrund der Garzeit eines Menüs wirklich sicher sein, dass es sich nicht mehr bewegt.
    Auch wenn es heiß ist das Klima, ohne Mikrowelle im Betrieb kehre ich wieder um, den kalte Pommes sind einfach nicht das Wahre.
    Fazit: Auch wenn das Einzige was ich kochen kann Ravioli und Mehlsuppe sind, schmeckt mir mein Essen immer noch viel mehr als gehobene, international anerkannte, kulinarischen Genüsse mit qualitativ hochwertige Produkte der paraguay’schen Köche.
    Vielleicht hängt es damit zusammen, dass die Kochlehre, pardon, Kochsendungen im TV in einer toll ausgestatteten Küche vermittelt werden, die meisten „Köche“ die TV-Menüs auf ihrem Holzfeuer im Freien zu hause schlecht nachmachen können.
    Wenn man beim Kochen noch 15 Kinder, ein Facebock-Profil mit 200 Facebock-Amigos und 3 Telenovelas zu versorgen hat, da kann man natürlich keine Rücksicht darauf nehmen, dass unterschiedliche Zutaten auch unterschiedlich lange zum Gar werden brauchen, also schmeißt man alles auf einmal rein, höchste Flamme und wartet eine Stunde. Mmmmmm, lecker.

    1. Ah, ja, da wäre ja noch eine kleine Frage zu klären:
      „Warum gehst du dann nicht wieder dorthin, wo du herkommst, wenn es dir nicht passt?“
      Antwort: Meine Hunde lieben es, wenn ich ihnen Puchero koche.

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