Eine Flut von Anträgen und ein offenes Ende

Asunción: Obwohl Senator Salyn Buzarquis als Druckmittel ankündigte einen Antrag auf Ausschluss von Javier Zacarías Irún zu stellen, waren es seine Kollegen von der Patria Querida (PPQ) und Tony Apuril (Hagamos), die sich überwanden.

Ob nun mit dem Wille auf Umsetzung oder als positionierte Rohrkrepierer wurde gestern neben anderen Anträgen der gegen den HC-Senator und Ex-Bürgermeister aus Ciudad del Este (Beitragsbild) eingebracht. Ein 23-seitiges Pamphlet wurde dabei übergeben, in dem Beweise für illegale Einflussnahme und korrupte Handlungen zu finden seien.

Inwiefern es jedoch zu einer Abwahl kommt ist fraglich, denn die HC-Delegierten der PLRA im Senat, wie Zulma Gomez, beantragten gestern die Rückkehr ihrer geschätzten Kollegen Dionisio Amarilla und Maria Eugenia Bajac de Penner. Doch sollten beide wegen der aktuellen politischen Konjunktur zurückkehren, dürfte wohl auch Paraguayo Cubas eine zweite Chance gegeben werden, da auf für seine Rückkehr ein Antrag vorliegt, wenngleich dieser auch nicht von Zulma Gomez eingereicht wurde.

Der Antrag auf Ausschluss von Javier Zacarías Irún aus dem Senat wurde wie üblich in die Kommissionen weitergeleitet, die das Thema je nach Wunsch, ohne Empfehlungen wochenlang bremsen können. Eine baldige Behandlung und Abstimmung ist eher unwahrscheinlich.

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3 Kommentare zu “Eine Flut von Anträgen und ein offenes Ende

  1. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Der einzige der eigentlich nuchts verbrochen hat ist dieser Payo Cubas. Das muss man ihm lassen: er wurde eigentlich nur deswegen rausgeschmissen weil er als Linker angesehen wird von solchen Leuten wie E. Reimer & Co. Na gut, ein zweites Venezuela will niemand nur eben die Leute hatten Payo „g€waehlt“ wie man eben in Paraguay Po$ten wa€hlt und verbrochen hatte er garnichts.
    Mit dem Kommunismus zu liebaeugeln ist immer eine noble Geste und guter Vorsatz und Kaffesatz auch, nur leider ist der Kommunismus in der Praktik schwer umsetzbar. Wie denn will man in einer Individualistischen und Egoistischen gottlosen Gesellschaft den auf Altruismus basierenden Kommunismus denn umsetzen? Eigentlich funktioniert ja der Kommunismus nur mit hochqualitativen Christen. Frueher waren die Mennoniten im Chaco viel kommunistischer als heute – geute sind sie nur noch Egoisten und man kann sehr gut sehen dass mit abnehmendem Christentum auch das Kooperativswesen zunehmend verfaellt und die Privatwirtschaft erstarkt. Das ist da ganz klar zu sehen.

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