Eine Klinik ohne Wasser

San Lorenzo: Wenn die lebenswichtige Flüssigkeit Wasser im Haushalt fehlt ist das schon ein gravierendes Problem. Jedoch kann der Mangel in diesem Sektor bei einer Klinik in eine Katastrophe führen.

Das Hospital de Clinicas in San Lorenzo kämpft nun mit einem Wassermangel. Er wird durch den geringen Druck in den Leitungen hervorgerufen. Zuständig für Abhilfe ist der staatliche Versorger Essap. Dieser sorgte für eine Notlösung, in dem Tankwagen bereit gestellt wurden, umso die Situation zu lindern.

Dr. Manuel Bernal, stellvertretender Direktor von dem Klinikum, erklärte, der Versorger Essap habe rund 45.000 Liter Wasser in Tanks bereit gestellt. Für einige Stunden sei in einigen Bereichen des Krankenhauses die Trinkwasserversorgung unterbrochen gewesen. Jedoch, so Bernal, seien kritische Bereiche immer am Wassernetz angeschlossen gewesen.

Um das Problem dauerhaft in den Griff zu bekommen will die Essap nun einen Tiefbrunnen bohren, denn in den Sommermonaten könnte sich die Lage noch weiter zuspitzen.

Einige Experten auf dem Gebiet erklärten, die Situation sei sowohl auf die Sorglosigkeit der Klinikleitung und der Essap zurückzuführen. Die Nachfrage im Wassersektor wuchs in der Zone ständig an, weil immer mehr Wohnanlagen, Einkaufszentren und Freizeiteinrichtungen errichtet wurden.

Im Hospital de Clinicas zirkulieren täglich rund 8.000 Personen. 4.000 davon sind Angestellte, 2.200 Patienten, 650 liegen stationär. Hinzu kommen ein bis drei Familienmitglieder je Bettenpatienten und 150 Studenten der Fakultät für Medizinische Wissenschaften.

Wochenblatt / ABC Color

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1 Kommentar zu “Eine Klinik ohne Wasser

  1. Immer und überall Probleme mit der Wasserversorgung. Und so etwas in Paraguay, dem Land mit weltweit größten Wasserreserven. Wenn das nicht Unfähigkeit ist, was dann?

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