Eine saubere Umgebung trägt zur Gesundheit bei

Atyrá: Es hat sich anscheinend doch wieder einmal gezeigt, wenn man in einer sauberen Umgebung lebt, wird man weniger krank. Das zeigt sich an der saubersten Stadt in Paraguay, wo so gut wie keine Fälle von Chikungunya auftreten.

Der Bürgermeister von Atyrá, Juan Ramón Martínez, versicherte, dass die Anerkennung als die sauberste Stadt Paraguays dem Lebensstil zu verdanken sei, der sich innerhalb der Gemeinde mit starker Unterstützung der Bürger entwickelt habe. Er fügte hinzu, dass es praktisch keine Fälle von Dengue-Fieber und Chikungunya in diesem Bezirk gebe, der sich im Departement Cordillera befindet.

„Wir sind von einigen bestätigten Fällen bedroht, aber wir begleiten die Gesundheitsbehörden, um die Brutstätten auszurotten. Wir haben keine gefährliche Obergrenze erreicht und befinden uns auch nicht in einer Alarmsituation“, sagte der Bürgermeister in Kommunikation mit dem Radiosender Universo 970 AM.

Martinez betonte, dass die Umsetzung einiger Maßnahmen, wie ein effektives Müllabfuhrsystem sowie ökologische und nachhaltige Projekte dazu beitragen, die Chikungunya-Epidemie in der Stadt unter Kontrolle zu halten. „Wir haben die beste Müllabfuhr im Land, dank der Tatsache, dass die Nachbarn ihren Abfall zur richtigen Zeit und auf die richtige Art und Weise entsorgen. Zudem halten die Einwohne ihre Grundstücke sauber“, sagte er weiter.

Er wies auch darauf hin, dass die Stadtverwaltung eng mit Bildungseinrichtungen zusammenarbeite. „Wir haben derzeit das Projekt ‘Mba’e Katu‘ zusammen entwickelt, in dem wir dafür werben, dass auch Schulen Abfälle recyceln“, erklärte Martínez.

Der Bürgermeister fügte noch abschließend an: „Wir haben auch in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Dienst zur Bekämpfung der Malaria (Senepa) eine kollektive und präventive Umwelt-Aktion in den Nachbarschaften angewandt. Als die sauberste Stadt zu gelten, ist ein Lebensstil, dank der Tatsache, dass wir die Begleitung der Bürgerschaft haben”.

Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv

CC
CC
Werbung

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

6 Kommentare zu “Eine saubere Umgebung trägt zur Gesundheit bei

  1. Rama Lama Ding Dong (c)(r)(tm) by @Onkel Nick

    “… es praktisch keine Fälle von Dengue-Fieber und Chikungunya in diesem Bezirk gebe …” und “… haben keine gefährliche Obergrenze erreicht und befinden uns auch nicht in einer Alarmsituation“.
    Naja, Alarmsituation ist dann schon eine der höchsten Stufen. Wiedersprechen sich ein wenig die Aussagen dieses Herrn. Wie könnte es auch anders sein.
    Da Moskitos nie vollständig ausgerottet werden können, Chaupeau, hervorragende Leistung diese städtische Lösung, wo Müllgestankseindämmung zu funktionieren scheint und der Müll weiß Gott wohin gekippt wird. Wenigstens wird er nicht in tausenden Müllabfackelclients hinter dem Haus direkt neben dem Kinderspielplatz abgefackelt.
    Die sollen dat aber bloß nicht an die große Glocke hängen, sonst geht dem Dotore Sequera vom hiesig Mysterium für Gesundheit noch ein Bulp auf. Die rätseln beim hiesig Mysterium für Gesundheit ja noch, warum es hierzulande so viele Kranke und Tote aufgrund Müllabfackel und daraus resultierenden Moskitos gibt.

    24
    11
    1. Rama Lama Ding Dong (c)(r)(tm) by @Onkel Nick

      Ganz zu schweigen vom nicht-fackelnden Mikroplastik, den wir, der starken Sonne ausgesetzten Plastikmüll überall herumliegend, täglich inhalieren müssen.

      23
      9
  2. Der Titel ist streng genommen – vermutlich selbstauferlegt – nichts wert. Es gibt dazu ja gar keine Definition/Messeinheiten? Oder sind das die gefaketen Dengue/Chikungunya-PCR-Tests? Wer untersucht und kürt denn die Königin der Sauberkeit? Gibt es überhaupt „Konkurrenz“? Selbst der Bürgermeister kann dir vermutlich kaum sagen was „Stadt“ bedeutet! Schließt das die Barrios mit ein?
    Außerdem, ändert sich die Mentalität von Municipio zu Municipio nicht grundlegend!

    9
    4
  3. Kennt ihr Atyra?
    Wenn nicht, solltet ihr mal hinfahren.
    Dort liegt kein Abfall herum, auch die Straßenränder sind sauber. Kaum daß mal ein Stück Papier oder eine Plastiktüte zu sehen ist.
    Die wurden dann sicherlich von Besuchern oder Durchreisenden aus dem Fenster geworfen.
    Lange liegt das dann aber nicht.
    Die Stadt ist wirklich sehr sauber.

    1. Bei uns im Stadtzentrum ist das auch nur halb so schlimm zugemüllt, wie 200 Meter nach der Hauptachse durch die Stadt in den Wohnvierteln.
      Okay, meist sieht man den Müll nur wenn man zu Fuß durch hohe Gras wackelt oder sie Gras geschnitten haben. Da kommt plötzlich rosa, blaues, weißes, braunes, gelbes, transparentes “Gras” zum Vorschein. Wenigstens machens dann ein Häufchen, je oben desto grüner.

      Kann mir daher schon vorstellen, wenn sich die Munispalidades etwas Mühe geben, es in der Stadt Atyra selbst sauber ist. Vielleicht sogar 200 Meter in die Wohnviertel. Weil da ja auch Touristen durchfahren. So schlau sind se hierzulande dann auch wieder, den Touristen den besten Eindruck von rosa, blaues, weißes, braunes, gelbes, transparentes “Gras”erst beim Besichtigen der Jesuiten-Ruinen zu hinterlassen.
      Ich war schon in Atyra, habe mich aber darauf nicht geachtet. Das ist ja das was ich meine. In zivilisierten Ländern musste ich nie auf herumliegenden Müll achten. Gabe es – außer nach Events oder an Ausflugsstellen – einfach nicht. Mit so einem Blödsinn MUSS ich mich erst seit Ausstieg aus dem Flugi am Petit Grosi herumschlagen.

      Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass es auch in Atyra Häuser gibt, die an gerodeten Wäldern liegen, das heißt ohne Raupenfahrzeug kommt man da nicht durch. Und ich denke nicht, dass Atyra ein raupenbetriebenes Müllfahrzeug besitzt.
      Was machen also die Anwohner solcher gerodeten-Wäldern-“Straßen” mit ihrem Müll? Naja, vielleicht kommt ja in der Nacht der E.T.:*In mit seinem Raumschiff – wie bei uns – und holt deren Müll ab. Ist dann morgendlich an den schwarzen Lande- und Strartflecken auch immer gut ersichtlich, dass E.T.&Amigos da waren 🙂

    2. Teju, Du hast Recht. Mir ist noch nie Müll, wenn ich nach Atyra komme aufgefallen, genauso wenig wie Altos. Ok war die letzten 4 Jahre nicht mehr dort, weil meine Bekannten zurück gingen oder Verstorben sind. Fakt ist Die Munis waren auf Zack. Allerdigs, mus ich MUSS rechtgeben, wo bleibt der Müll von Atyra und Altos?

Kommentar hinzufügen