Einer weniger

Asunción: Kaum ist Jarvis Chimenes Pavão in der Luft geht es dem Richter aus San Estanislao, Crescencio Ocampos, an den Kragen. Er wurde wegen Amtsmissbrauch angeklagt.

Wegen der Entscheidung des Richters die Auslieferung temporär aufzuschieben, wurde nicht nur sein Büro von Angestellten des Obersten Gerichtshofes inspiziert, sondern auch eine Anklage wegen Amtsmissbrauch ausgesprochen. Ob dieses von Staatsanwalt Luis Piñanez genutzte Mittel Früchte trägt bleibt abzuwarten, da eher davon auszugehen ist, dass sich Ocampos schon abgesetzt hat und zwar mit One Way Ticket.

Da die Entscheidung des Richters der Zivilkammer keine logische Grundlage hat, ist davon auszugehen, dass er finanziell großzügig entschädigt wurde und damit seinen Ruhestand antritt.

Von Ruhestand kann bei Jarvis Chimenes Pavão noch nicht die Rede sein, wenn das zukünftige Gefängnis in einer Urlaubsregion liegen soll. Trotz der Auslieferung, der schon vor sieben Jahren stattgegeben wurde, muss er nun mit offenen Augen schlafen. Ein Grund weswegen seine Anwältin die Auslieferung verhindern wollte, war die geringe Chance ihre Mandanten in einem Gefängnis alt zu werden. Warum sich Pavão fürchten sollte, wenn er doch unschuldig ist, konnte auch seine Anwältin nicht erklären.

Wochenblatt / Abc Color

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7 Kommentare zu “Einer weniger

    1. Das der Richter geschmiert ist eine Seite. Er hat sich mit seiner Entscheidung selber die sichere Abfindung für seinen Ruhestand bezahlen lassen. Das Pavãoa das Gefängnis in Brasilien überleben wird, ist sehr sehr Unwahrscheinlich.
      Von der Bedrohung Pavãoa her ist die Entscheidung des Richter akzeptabel, verschieden aus den Umfeld sind schon plötzlich und unerwartet aus Leben geschieden.Ja, lasst sich begründen,egal wie der Staatsanwalt schreiht. Als Richter hat nun man Narenfreiheit, die Gesetze sind wie ein Gummischuh und sehr Fexibel.Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Schuhe die oft nicht passen
      Das hier Schmiergeld floss und einige zu kurz gekommen sind, das ist das Problem! Unschuldig ist Jarvis Chimenes Pavãoa garantiert nicht!

    1. Die hoechsten Vertrauenspersonen, wenn ich das lese, will ich mein Mittagessen wieder zu Tage bringen.
      Die Justiz in Paraguay ist so dermassen bestechlich, das es einem Angst macht. Dieser Richter sollte im Gefaengnis bei Essensentzug dahinsiechen, bis das ihm die Augäpfel runterfallen. Wer weiss, wieviel Leute dieser Schwerkriminelle Pavao auf dem Gewissen hat, aber diesem verdorbenen Richter interessiert es nicht die Bohne.

    2. Wenn man bedenkt, daß der Großteil der Justiz in den Händen von Freimaurern liegt, einschließlich dem Präsidenten, dann ist das schon nachdenkenswert. Zumal die Freimaurer stets für sich “gute Werke” in dieser Welt reklamieren.

  1. Richter beziehen ihren Gehalt und später ihre Pensionen vom Staat und sind deshalb von der jeweiligen Politik abhängig. Bestes Beispiel die Richter am Volksgerichtshof von 1944/5 die Richter der DDR und heute die Richter der BRD die gerne Urteile zu Gunsten der Asylanten und zu Ungunsten der Deutschen treffen. Gerechte Urteile werden höchstens bei Lappalien die nicht in Konflikt zur augenblicklichen politischen Ideologie stehen, getroffen. So viel zu den Vertrauenspersonen der weltlichen Justiz . In Paraguay spielt eben das Geld eine Rolle weil kaum eine politische Ideologie zu erkennen ist

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