“Mit Terroristen verhandelt man nicht“

Rio Verde: Tag für Tag vergeht und die Angehörigen von den entführten Mennoniten Franz Hiebert und Bernhard Blatz warten auf deren Freilassung. Jedoch helfen die Gebete und Beschwörungen beim Kampf gegen die EPP nur wenig.

„Es ist nicht einfach für die Angehörigen der Mennoniten. Alle Forderungen der EPP haben sie erfüllt aber die Terroristen hielten sich nicht an die Vereinbarung“, sagte der Kommissar Pedro Mercado von der Anti-Entführungseinheit.

Die Mennoniten haben die Anforderungen der selbsternannten paraguayischen Volksarmee EPP, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch mit der Verteilung von Lebensmitteln an bedürftige Bewohner in den Departements Amambay, Concepción und in der Hauptstadt Asunción, erfüllt. Die Bedingung, Hiebert und Blatz freizulassen, wurde aber von Seiten der Kriminellen nicht eingehalten.

„Man weiß im Vorfeld nie ob etwas falsch oder richtig ist. Aber mit Terroristen sollte man nicht verhandeln. Sie fühlen sich jetzt noch mehr gestärkt und spielen weiter mit der Angst von den Angehörigen der Entführten“, betonte Mercado.

Nicht vergessen darf man zudem Edelio Morinigo und Abrahan Fehr, die sich ebenfalls noch in den Händen der EPP befinden. Felix Urbieta ist ein weiterer Entführter, den die Terrorgruppe “Ejército del Mariscal López“ (EML), eine Abspaltung der EPP, in Gefangenschaft hält.

Wochenblatt / ABC Color / Radio Guairá AM 840

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21 Kommentare zu ““Mit Terroristen verhandelt man nicht“

  1. Gott hat uns außer einem Gewissen auch einen Verstand geschenkt. Beides sollten wir gebrauchen, egal ob Christ oder Atheist oder was auch immer. Außerdem sind wir Christen nicht „die Trottel dieser Welt“, wie das so gerne manche gottlose Gesellen und Gotteslästerer gerne hätten und immer dann in böswilliger Absicht mit sinnentstellten Bibelzitaten um sich werfen. Die Mennoniten orientieren sich nicht an Martin Luther, sondern eben an Simon Menno. Im Gegensatz zu Martin Luther leben sie die „totale Gewaltlosigkeit“, verweigern den Wehrdienst und vertrauen ganz allein auf ihre Gebete. Martin Luther aber erkannte schon damals, daß „weltliche Dinge weltlich bekämpft“ werden müssen und „geistliche Dinge mit geistlichen Mitteln“ Wenn man die Geschichte der Mennos kennt, dürften einem schon Zweifel kommen, ob Gebete allein in dieser verdammten Welt ausreichen. Und natürlich war Martin Luther kein „Heiliger“ (dafür ist die kath. Kirch zuständig) sondern ein teilweise auch grobschlächtiger Kerl der an den Juden kein gutes Haar ließ. Darin war er leider nicht besser als die Menschen der Zeit des Mittelalters, was bis in die heutige Zeit hinein reicht. Zwischenzeitlich verlagern sich manche Zeitgenossen mit ihrem Haßdrang von der Judenhetze auf die Christenhetze, weil die Judenhetze weltweit verbrämt und geahndet wird. So ändern sich die Zeiten!

    1. „Judenhetze“ und „Christenhetze“, wenn es soetwas überhaupt gibt, in einen historischen Topf zu werfen, zeugt von Unkenntniss der Geschichte der letzten 2000 Jahre.

    2. Gott hat uns außer einem Gewissen auch einen Verstand geschenkt?
      Ein Verstand, der schon Kinder, kaum zum Säuglingsalter hinaus, mit Kreuzigung, Teufel, Steinigung, Fegefeuer, Brudertötung, Christenverfolgung, Löwenfütterung, Schlangen und Äpfeln, Peitsche, Teuefel und noch viele Tausend Bibelseiten mehr mit kinderfreundlicher Erziehung konfrontiert? Einsicht ist wohl fehl am Platz, dafür um so mehr Zeigefinger?

  2. Jetzt weiss ich warum die Juden ein Deckel auf dem Kopf haben, damit Martin Luther nicht an ihr Haare kam. Nein, in dieser Situation gibt es nur eins, brutal zurück schlagen, nur so währe die EPP schnell weg. Und nur so, erkennt man danach die Hintermänner.

  3. Ein Papst ging wandern auf ein Berg, plötzlich rutschte er oben an einer Bergklippe aus,
    mit beiden Händen kann er sich noch an einem Ast halten,
    er betet zu Gott, bitte helfe mir.
    5 Minuten später kommt die Bergwacht, einer sagt, Heilliger Vater halten sie mich an meiner Hand fest, der Papst sagt, nein lassen sie mich, Gott hilft mir schon, die Bergwacht rückt wieder ab.
    Als der Papst sich nur noch mit einer Hand festhalten kann, ruft er wieder, bitte Gott helfe mir, kurz danach kommt wieder die Bergwacht, einer der Retter sagt wieder, bitte Heiliger Vater halten sie sich an meiner Hand fest, nein lassen sie mich, Gott hilft mir schon.
    Dann konnte er sich nur noch mit 2 Finger halten, da ruft er wieder bitte, bitte Gott lass mich nicht im Stich,
    darauf kommt wieder die Bergwacht, und wieder sagt einer, bitte nehmen sie meine Hand, nein Gott hilft mir schon, und wup er stürzte 200 Meter in die Tiefe.

    Da kam der Papst in den Himmel, da stand Gott vor ihm, der Papst war wütend, warum hast du mir nicht geholfen!
    Habe ich doch, mehr als dreimal die Bergwacht rufen konnte ich nicht.

  4. Da Gott schweigt, schwätzen seine irdischen Vertreter umso mehr.
    Ohne Gott ist das Elend groß, aber mit Gott ist es noch größer.
    Michel Onfray
    Leidet ein Mensch an einer Wahnvorstellung, nennt man es Geisteskrankheit. Leiden viele Menschen an einer Wahnvorstellung, dann nennt man es Religion.
    Robert M. Pirsig, USA

    1. Warum zitieren Sie, ehrenwerter Herr „Hochschuldozent und Professor Caligula“ immer nur Personen, die absolut keine Ahnung von Gott haben, aber dafür umso mehr alles besser wissen und als Pseudowissenschafter auftreten. Personen, die schon lange dafür bekannt sind Gott und die Christen in krankhafter Art und Weise abzulehnen und ihre ganz persönlichen, völlig unwichtigen Ansichten gegen gutes Geld mittels antichristlicher Literatur zu vermarkten? Ja, und solche Gottesleugner gibt es in zunehmendem Maße leider auch unter Kirchenleuten. Ein gefundenes Fressen für alle Gotteslästerer und Christenhasser. Sie wollten doch auch mit einem solchen Buch aufwarten – wo bleibt das denn? Schauen Sie mal in die Gefängnisse der Welt. Was finden Sie da? So gut wie keine Christen! Dafür umso mehr Gotteslästerer- und Leugner. Warum wohl? Wie sagte doch Jesus: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“. Wie wahr!

      1. Manni, Sie haben bei der Redaktion einen Stein im Brett. Während ich öfters zensiert werde, wenn ich versuche, mich auf Ihre Art und Weise zu äußern, können Sie hier jedweden Schwach….inn verbreiten. Glückwunsch.
        Warum hat der Vater den Sohn geschickt, warum ist er nicht selbst gekommen?
        Erwin Riegel, Psychiater, Österreich
        Töte einen Menschen und du bist ein Mörder. Töte Millionen, und du bist ein Eroberer. Töte alle, und du bist Gott.
        Edmond Rostan

      1. Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als dass sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen.
        Jean-Jacques Rousseau

        1. Sie verstehen es noch nicht Mennoniten sind nicht Christen. Unter den mennoniten sind nur ein par Christen, und die reagieren anders. Mennoniten sind mennonitisch und predigen nur Knechtschaft und Unterwerfung. Und zweitens die entführer die EPP denke ich sind kinder von den mennonitischen männern und paraguayer frauen und werden nicht anerkant bei den mennonitischen männern, und die sehen es wie die ihre kindern was die mit den mennonitischen frauen haben mithelfen mit geld und all andere sachen, also wenn sie es auf dieser ebene betrachten dann sieht es gansz anders aus,

  5. Kann man den Glauben begründen? Antwort: seit wann beruht Glauben auf einer Begründung?
    Kann man einen Sachverhalt wissenschaftlich begründen, muß man nicht daran glauben, dr Glaube wäre entbehrlich.
    Laut Bibel hat der Mensch gegenüber Gott keinerlei rechte, nur Pflichten.
    Volker Dittmar
    Alle Religionen haben sich nur aus Furcht, Gier und Poesie gebildet.
    Edgar Allen Poe, USA
    Eine blutige Erlösung am Kreuz ist eine heidnische Menschenopferreligion nach religösem Steinzeitmuster.
    Uta Ranke-Heinemann, Professorin der Theologie

    1. Ehrenwerter Herr Professor, Hochschuldozent und Schriftsteller Caligula! Es amüsiert mich zusehends, wie Sie doch tatsächlich über jedes hingehaltene Stöckchen springen. Sie zitieren zwar immer die gleichen bekannten Gottesleugner, doch das beweist natürlich absolut nichts. Das sind lediglich Meinungen von Menschen Ihres Schlages. Wenn Sie tatsächlich ein so gebildeter Mensch wären, wie Sie hier vorgeben, dann müßte Ihnen das als angeblicher „Wissenschaftler“ bekannt sein. Das Christentum hat nie von sich behauptet, daß es wissenschaftlich Gottes Existenz beweisen könnte. Das ist nicht möglich – umgekehrt gilt das ebenfalls. Warum nur regen Sie sich stets so wahnsinnig auf als wenn man Ihnen nach dem Leben trachten wollte, wenn auch nur eine Bibelstelle zitiert wird. Wissenschaftler und Professoren sollten doch etwas mehr „über den Dingen stehen“, souveräner reagieren und sich nicht ständig solche Blößen geben. Oder sind das die Gründe, warum Sie in Deutschland nicht mehr als Professor lehren, sofern das jemals überhaupt der Fall war? Sie werden am Ende doch nicht in den Verdacht kommen wollen, ein bloßer Hochstapler zu sein. Und noch ein Wort zu Ihren ständigen Zitaten von bekannten Antichristen: Wenn ich wollte, könnte ich Ihnen Tausende von Büchern empfehlen, die von Menschen geschrieben wurden welche sehr persönliche Erfahrungen mit Gott gemacht hatten. Dagegen würden Ihre ständig zitierten antichristlichen Lektüren wirklich verblassen! Doch auf dieses Kinderspiel „wer schreibt was über Gott bzw. dagegen“ möchte ich mich nicht einlassen. Leben Sie nur weiter in Ihrer begrenzten Welt – weit werden Sie damit jedenfalls nicht kommen. Und bewirken werden Sie damit ohnehin nichts.

  6. Hier können die Kommentatoren schone witzige Kommentare über den Glauben machen.
    Grundsätzlich verhandelt man mit Terroristen nicht, lassen sie sich nicht Festsetzen, werden die Vernichtet.
    Dazu muss die Bereitschaft des Staates vorhanden sein was nicht der Fall ist! Wer einmal den Antiguerilliakampf als direkt betroffener erlebt hat, der weis das es hier auf beiden Seiten ab und zu, mehr oder weniger Opfer gibt!
    Geht mal alle mit Schießprügel durch den Wald,und jagd die Affen auf die Baüme,da nach schaun wir mal wie viel Kupferbolzen in der Hose stecken, wieviel Pampers verbraucht wurden.Keine Angst nach den Kontakt/Blitzschlag/Donner findet auch die FTC den Weg

    Das großte Problem ist das sich die Mennoniten sich nicht wehren.Wenn sie ab und zu mal eine Gruppe der EPP und bekanntes Fussvolk über die Klinge wäre bald mit einigen Opfern Ruhe!

    Sollte es Euch mal selber betreffen sieht die Welt anders aus.Dann ist die Klappe ganz klein und die Sorgen um die Angehören ganz Groß.
    Bei den Erfolgen der Sicherheitskräfte wird den Angehörigen der Opfer ganz schlecht.Da ist verständlich das sie lieber Zahlen wollen als den Affentanz,die Theatervorstellung der FTC weiter mit an zu sehen.

  7. Leider war zu erwarten, dass sich die EPP nicht an die Vereinbarung hält. Wie geht es nun weiter? Lässt die EPP die Geiseln noch einfach so frei oder besorgen sie sich erst neue Geiseln, um dann das alte Versprechen zu erfüllen? So oder so, es ist leider mit neuen Geiselnahmen und Geldforderungen zu rechnen. Für die EPP leicht verdientes Geld, da von staatlicher Seite ja eigentlich nichts getan wird. Das böse Spiel wird weitergehen. Die Verbrecher von der EPP werden sich vor Lachen kringeln. So ist das in Paraguay leider. Mein Mitgefühl haben die Mennoniten.

  8. Die Menmoniten machen das Gleiche wie die FTC – die gemeinsame Übungsgruppe der paraguayschen Armee und Polizei zur Bekämpfung der EPP – nur dass Letztere um Zuteilung von mehr Millionen US-Dollar an Steuergelder beten. Für die zahlreichen, gut getarnten Undercover Missionen.
    Dabei könnten die Menmonten ganz einfach das Reinungspersonal von Prosegur anstellen, diejenigen die real die Banken reinigen, aber offiziell die Gelder der Kunden gut bewachen, wie der letztjährige Jahrtausendraub beweist.
    Die Anstellung der Reinigungsfirma Prosegur würde nicht gegen ihren Glauben verstoßen. Überlasst das Thema EPP professioneller Reinigungsmannschaften!

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