Einwohner von Paraguay werden oft im Dunkeln sitzen

Asunción: Der Trend, dass viele Einwohner in der Nacht weiterhin im Dunkeln sitzen werden, setzt sich wohl fort. Der neue Präsident der ANDE räumte große Probleme ein.

Pedro Ferreira, Präsident von dem staatlichen Energieversorger ANDE gab zu, dass seine Institution nicht gut auf die Hitzewellen vorbereitet sei, die jetzt im Land beginnen. Das Vertriebssystem werde große Einbrüche haben, daher analysiere man bereits einige Maßnahmen, um auftauchende Probleme abzuschwächen.

„Wir sind nicht gut vorbereitet, um Stromausfälle in diesem Frühjahr und Sommer zu vermeiden“, gab Ferreira zu. „Diese Situation des Verteilungssystems wird viele Zusammenbrüche und eine große Anzahl an Probleme verursachen”, warnte er.

Er sagte weiter, dass die Verteilertransformatoren heute bereits vollkommen ausgelastet seien und es etwa 1.500 Einrichtungen gebe, wo bereits mehr als fünf Mal davor gewarnt worden sei, dass sie eine Art von Überlast haben. „Das bedeutet, dass ein Verteilungsstützpunkt verstärkt oder in zwei Teile geteilt werden sollte, aber das erfordert eine große Anzahl von Transformatoren, die wir heute nicht haben”, erklärte Ferreira. Jedoch sind noch weitere Probleme vorhanden.

Der Präsident der ANDE erwähnte auch, dass es etwa 1.000 Fälle von Nutzern gebe, die von Niederspannungstransformatoren auf anderen Hochspannungstransformatoren verlegt werden müssen. „Das wird die Konzentration auf bestimmte Bereiche etwas abschwächen (…) Es ist unser Hauptproblem auf kurze Sicht. Jedoch sind das nur einige vorbeugende Maßnahmen. Wir werden anfangen, uns selbst zu helfen, damit wir kein ernstes Problem bekommen”, erklärte Ferreira.

Wochenblatt / ABC Color

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3 Kommentare zu “Einwohner von Paraguay werden oft im Dunkeln sitzen

  1. Wow. Zum ersten Mal dass ich von einem Jefe dieser Institution eine fachgerechte Expertise lese. Wahrscheinlich hat man diesmal tatsächlich zuerst eine Analyse gemacht und dann erkannt, dass doch nicht Ozonloch, BSE, Borkenkäfer, Klimawandel oder fliegende Beutelratten an der Misere schuld haben könnten.
    Zum ersten Mal, dass man der Öffentlichkeit Probleme einräumt. Ich bin beeindruckt. Ich wünsche diesem Land diesmal ein glückliches Händchen in der Auswahl des Präsidenten und den von ihm eingesetzten Funktionären gehabt zu haben. Weiter so. (Ja, ich weiß, das erste Mal dass Sie von mir einen positiven Kommentar über Paragauy lesen).

    1. Ehrilch gesagt, ich habe noch nie von Ihnen einen Kommentar gelesen – weder positiv noch negativ. Unter welchem Pseudonym hatten Sie denn bisher geschrieben? Aber egal, die ANDE bereitet die Bürger schon einmal darauf vor, was sie zu erwarten hat. Doch wirklich überraschen wird das niemanden, bei diesem Schlampladen mit vielen vorausschauenden, hochbezahlten und hochqualifizierten Managern.

    2. wow, das werden tolle Funktionäre werden…
      Sowas haben vor 5 Jahren auch schon viele Träumer geäußert.
      Die Wirklichkeit sieht leider immer ganz anders aus, Herr Adamsapfel. Hier ist Paraguay – nicht Pippi Langstrumpf land.

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