Spanien steuert Millionen von USD bei, um Wasser in den Chaco zu bringen

Filadelfia: Die spanische Agentur für internationale Zusammenarbeit und Entwicklung (Aecid) hat 60 Millionen USD für ein Wasserkraftprojekt bereitgestellt, das ab der zweiten Hälfte des Jahres 2019 mehr als 70.000 Einwohner des paraguayischen Chacos mit Trinkwasser versorgen soll.

Die Arbeiten, ein mehr als 200 Kilometer langes Aquädukt, das durch den zentralen Chaco verläuft, eine Wasseraufbereitungsanlage und ein Verteilungszentrum beinhaltet, werden laut der lokalen Nachrichtenagentur IP den Zugang zu Trinkwasser für 36.000 indigene Menschen ermöglichen.

In der ersten Phase der Arbeiten, die bereits vom Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) in einem fortgeschrittenen Stadium durchgeführt wurde, werden 100 Kilometer Rohre von der Trinkwasseraufbereitungsanlage in der Stadt Puerto Casado im Departement Alto Paraguay verlegt.

Diese Pipelines werden das Distributionszentrum in Loma Plata im Departement Boquerón erreichen, das sich noch im Bau befindet, aber voraussichtlich im Dezember dieses Jahres wird das MOPC diese Arbeiten abschließen können.

Die vollständige Fertigstellung der ersten Phase des Aquädukts, deren Kosten sich auf 78 Millionen USD belaufen und mit lokalen Mitteln finanziert werden, wird im April oder Mai des nächsten Jahres erfolgen. Vor der Inbetriebnahme soll eine Testphase mögliche Fehlerquellen aufspüren, um sie zu beseitigen.

Die zweite Phase umfasst die Installation von zwei weiteren Distributionszentren in Filadelfia und Neuland, im Departement Boquerón, den Bau von Rohren und die Installation von Hausanschlüssen.

Die Finanzierung dieser Phase entspricht einer Spende von USD 60 Millionen von Aecid, einem Darlehen von USD 20 Millionen von der Interamerikanischen Entwicklungsbank (IDB) und USD 8 Millionen aus lokalen Mitteln.

Darüber hinaus befinden sich der Bau von ergänzenden Arbeiten, die Montage eines Steuerungssystems am Hauptaquädukt und der Betrieb der Wasseraufbereitungsanlage noch im Ausschreibungsverfahren.

Wochenblatt / Ultima Hora

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