Eisenbahnprojekt soll durch Schweizer Firma und Kooperative wiederbelebt werden

Asunción: Die Kooperative Servicios Ferroviarios “Pdte. Carlos Antonio López“ und die Schweizer Gruppe R & M Infractucture Project Holding AG haben am 30. Januar dem Präsidenten der Republik, Mario Abdo Benítez, ein Projekt des Wiederaufbaus und der Reaktivierung der ehemaligen Eisenbahngesellschaft vorgestellt.

Das Konsortium erwähnt die Reaktivierung der “historischen Route von Asuncion nach Encarnación und Ramal mit Finanzierung und technischer Unterstützung ohne Risiko oder Zustimmung des Staates“.

Es zeigte auch Interesse an einer “Zusammenarbeit mit der Regierung an dem Trans-Chaco Eisenbahn-Projekt, das sich dem geplanten biozeanischen Korridor anschließen würde“.

Schließlich fordert das Konsortium die Unterstützung und Begleitung der Regierung, um den Zug als Transportmittel für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes zu nutzen.

Eine weitere Note desselben Tenors wurde an den Minister für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC), Arnoldo Wiens, geschickt.

Der Zugbetrieb wurde 1999 eingestellt. Es war die letzte betriebene Eisenbahn mit Dampflokomotiven in Südamerika.

Wochenblatt / ABC Color

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9 Kommentare zu “Eisenbahnprojekt soll durch Schweizer Firma und Kooperative wiederbelebt werden

  1. Das werden wohl die Staatsausgaben für Löhne seiner 300.000 Beatmeten im Beatmetenhäuschen eines Staates einer Bevölkerung von knapp 8 Millionen Einwohnern, davon 2 Millionen offiziell als Erwerbstätige registriert, in Zukunft die 71% wohl noch etwas ansteigen.
    Aber ja doch, mittels Finanzierung, die Dank internationaler Zurverfügungstellung gerne angenommen wird bekommt Paragauy mal wieder eine Eisenbahn. Immerhin, der Fortschritt ist auch im 5. Weltland nicht mehr aufzuhalten und dank immer mehr gut in Streichhölzeranwendung ausgebildeten Arbeitskräften wird es auch für künftige Generationen kein Problem sein, die Kredite zurück zu bezahlen.
    Aber mal sehen, man hat ja schon mehrmals mit solchen Projekten angefangen und nach ein paar Monaten wieder auf Eis gelegt. In vier Jahren werden die alten Amigos gegen die neuen des neuen Präsidenten dann ausgetauscht und vielleicht entscheidet man sich dann doch lieber für Ochsenkarren, die entsprechenden Straßen dazu gibt es ja schon.

  2. Vor etwa 10 Jahren war schon einmal die Rede von einer Reaktivierung der Eisenbahnlinie, dem Vernehmen nach war auch eine Schweizer Firma involviert. Ausser viel TraRa war da nix dahinter und das wird auch mit einem neuen Präsidenten nix geben, jede Wette.

  3. Die Eisenbahn wurde ´überhaupt noch nie reaktiviert, und wird auch nicht reaktiviert werden. Um Mißverständnissen vorzubeugen: Wirtschaftlich wäre es freilich auf lange Sicht gesehen interessant, Paraguay mit einem Eisenbahnnetz zu versehen, und da zumindest mal in Ost-Paraguay, wo auch der der weitaus grösste Teil der Bevölkerung wohnt. Vorstellbar wäre ein Zentralbahnhof in Asuncion und Linien z.B. nach Pilar, nach Encarnacion, nach CDE, nach Concepcion, nach PJC und noch einige wichtige Wege mehr, Und dann erst im Laufe der Zeit mit Nebenlinien, so daß dann Paraguay über ein ziemlich komplettes Bahn-Netz verfügen könnte. Nur: wer soll das alles finanzieren? Da käme eine Investitions-Summe zusammen, die ohne weiteres die Gesamtinvestition der Binational IITAIPÚ erreichen könnte. Sozusagen wäre das für Paraguay vollkommen unfinanzierbar. Das wäre zlB. ein Netz des öffentlichen Personentransports. Aber vielleicht will man gerade das überhaupt nicht, und will nur die alte „Historische Strecke“ Asuncioni-Luque-Areguá“ wieder einrichten, als Touristen-Attraktion. Und es ist wirklich die Frage, ob sich das lohnen würde. Denn um sich selbst zu tragen und wenigstens kostendeckend arbeiten zu können, müsste diese Bahn praktisch jeden Tag mehrmals hin-und herfahren. Man bräuchte dann auch eine notwendige Mindestanzahl an Touristen aus dem Ausland, was dann wiederum hohe Investitionien notwendig machen würde, denn nur allein wegen der Bahn wird man nicht auf große Tourisitenmengen kommen, da müßte das Land schon einiges mehr bieten, um für einen massiven Tourismus aus dem Ausland auch interessant zu sein. Ich bin deshalb auch der Meinung, man sollte sich mit den vorhandenen Busunternehmen zunächst begnügen, um damit dem Personentransport gerecht zu werden. Denn, im wahrsten Sinne des Wortes, der Zug ist raus..

    1. Klingt logisch.
      Bezüglich der Kosten bin ich weniger pessimistisch, denn die Bahn muss ja nicht EU-Niveau haben. Bloss einigermassen schnell (120 km/H) und sicher muss sie sein.

  4. Es sollte nicht nur geredet werden ,das Projekt ist überfällig!!! Lkw um Lkw machen die Straßen in PY immer mehr kaputt und viele Waren könnte die Bahn transportieren ,die an den Stationen befindlichen Spediteure hätten dann immer noch Arbeit die Waren zum Empfänger zu transportieren.Also fangt mal an!!!

  5. Ich sage mal so, wenn mann Gelder für einen Weltraumflug, für einen Satelliten ergaunern kann, sollte das Projekt “ Eisenbahn“ doch auch ein 2tes und 3tes mal funktionieren, um Gelder zu versenken. Denn auf was anderes läuft das Projekt ja nicht hinaus. Denn hier gibt es wirklich nichts, was länger als ein halbes Jahr funktioniert, ohne Reparatur oder Schließung bis auf weiteres wgen technischer Mängel.

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