Eisenteil tötet Motorradfahrerin

Concepción: Eine Frau, die mit ihrem Mann auf einem Motorrad unterwegs war, wurde von einem Eisenteil getroffen, das von einem Lastwagen fiel. Sie starb noch am Unfallort.

Rita Colmán war mit ihrem Mann 5 Kilometer vom Zentrum von Concepción entfernt auf einem Motorrad unterwegs. Zu diesem Zeitpunkt lösten sich anscheinend Teile der Karosserie oder Ladung eines Lastwagens, wie Zeugen berichteten. Ein Auto vor den Motorradfahrern fuhr über ein Eisenteil, das von dem LKW gefallen war und schleuderte dies gegen den Kopf von Colmán.

Sie starb noch am Unfallort, da sie zu dem Zeitpunkt, als sie von Sanitätern behandelt wurde, keine Lebenszeichen mehr aufwies. Weder das Auto noch der LKW hielten an, um der Frau zu helfen.

Wochenblatt / NPY

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4 Kommentare zu “Eisenteil tötet Motorradfahrerin

  1. Es ist mir bewußt, daß mein Kommentar keinen faktischen Beitrag leistet. Aber ich muß zu diesem WB-Bericht dennoch meine Emotionen los werden: Auch wenn ich mich vielleicht schon zig mal wiederhole, dennoch ist auch hier wieder festzustellen, daß es in PY ein weitverbreitete Kultur der VERANTWORTUNGSLOSIGKEIT, des ausgeprägten EGOISMUSES, des Nichtvorhandenseins von LOGISCHEM DENKEN gibt – alles Charaktereigenschaften die in direktem Zusammenhang mit DUMMHEIT stehen! Wie oft habe ich schon selbst erlebt, daß vor mir Fahrzeuge unterwegs waren, hoch und schwankend beladen, mit ungesicherter und weit überstehender Ladung nach allen Richtungen und daß unmittelbar vor meinem Fahrzeug Teile der vorausfahrenden Fahrzeuges herunter fallen. Nur durch einen Schutzengel gerade nochmals gut gegangen. Innerhalb der letzten 5 Jahre hatte ich wenigsten 3x erlebt, daß sich große Fahrzeugräder von Bussen und LKW´s lösten, vor meiner Motorhaube vorbei sausten. Vor etwa 1 Jahr stand ich an einer Ampelkreuzung in ASU, als sich das Vorderrad eines Busses aus Aregua löste, meinen Kotflügel schrammte, über die belebte Straße hüpftend sauste und dort nach etwa 100 Metern auf dem Gehweg landete. Auch hier mußt eine Schutzengel unterwegs gewesen sein, denn niemand wurde vom Rad getroffen, von meiner Schramme abgesehen. In über 50 Jahren hatte ich so etwas in Deutschland oder anderen europäischen Ländern nicht erlebt – und ich fuhr mindestens in meinem Leben über 1,8 Mio Kilometer. Wie kann es also sein, daß ich in Paraguay solche wirklich mehr als dumme Erfahrungen in relativ kurzer Zeit persönlich erlebe und noch viel mehr davon durch die hiesige Presse erfahre? Ich meine, das spricht für sich!

  2. Warum sich keiner kuemmert, das kann man ja sich denken. Ob nun schuldig am Unfall oder nicht, man kommt in die Haende von Polizei und Staatsanwaltschaft und hat nur Aerger. Mehrmalige Vorladungen, Anwaltszwang und Fahrzeug beschlagnahmt, wer hat da schon Lust drauf?
    Hier ereignete sich solch ein Vorfall, als 2 besoffene Maurer auf einem Motorrad einem Nachbarn frontal in sein Auto fuhren. Der Nachbar fuhr Schrittgeschwindigkeit und hatte keinerlei Schuld.
    Aber er war auf dem Wege zu einer Demo gegen die Buergermeisterin und das fuehrte in sein Verderben. Diese hetzte die Familien der Todesopfer auf und streute selbst richtig Sand ins Getriebe.
    Jetzt nach 7 Monaten ist er befreit vom Hausarrest, hat sein demoliertes Auto wieder und ist um einige Scheine aermer.

  3. Wer anhält um zu helfen, selbst wenn er gar nicht an dem Unfall beteiligt war, ist nachher derjenige, der die Krankenhauskosten der Opfer bezahlt und die Schäden an den Fahrzeugen begleicht.
    Selbst das Anrufen der Ambulanz und/oder der Polizei kann einem zum Verhängnis werden. Denn sie haben dann deine Nummer. Und wer ruft schon um Hilfe?
    Das KANN doch nur der Unfallverursacher gewesen sein, oder?
    Deshalb fahren die Leute an den Opfern vorbei und kümmern sich nicht um sie.
    Wer zerstört sich schon freiwillig selber seine Existenz?

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