Ende der Maskenpflicht: Abgeordneter legt Gesetzesentwurf vor

Asunción: Der Kongressabgeordnete Jorge Brítez hat gestern den Gesetzentwurf vorgelegt, der die Verwendung von Masken landesweit aufheben würde. Das gab er in seinen sozialen Netzwerken bekannt.

„Ich schreibe Ihnen und durch Sie an andere Kollegen, um den Gesetzentwurf vorzulegen: Das Gesetz Nr. 6.699/2020 ‘das das Ende über die obligatorische Verwendung von Hygienemasken im Rahmen des Pandemie-Notfalls von Covid-19 oder des Coronavirus vorsieht‘“, heißt es in der Notiz, die Brítez dem Präsidenten der Abgeordnetenkammer überreicht hat.

Die Exekutivgewalt hatte am 22. März 2020 das Gesetz zur obligatorischen Verwendung von Masken erlassen und argumentiert, dass “einer der Hauptübertragungswege von Covid-19 durch Atemtröpfchen erfolgt, die beim Sprechen, Singen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden”. Das Gesetz ist weiterhin in Kraft.

Gemäß dieser Gesetzgebung sind alle Personen über 10 Jahren verpflichtet, Masken zu tragen, mit Ausnahme der in diesem Gesetz und in den vom Ministerium für öffentliche Gesundheit und Sozialfürsorge festgelegten Ausnahmen.

Bei Verstößen gegen dieses Gesetz gelten folgende Sanktionen: a) Gemeinschaftsarbeit von bis zu 30 Tagen; b) eine Geldstrafe von fünf (5) bis zweihundert (200) Tagessätzen des Mindestlohns; c) vorübergehende Schließung der Räumlichkeiten, in denen der Verstoß festgestellt wurde, für zehn (10) Tage; d) Dauerhafte Schließung der Räumlichkeiten oder endgültige Einstellung der reglementierten Tätigkeit, wenn ein Wiederholungsverstoß gegen dieses Gesetz festgestellt wird.

Wochenblatt / Hoy

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2 Kommentare zu “Ende der Maskenpflicht: Abgeordneter legt Gesetzesentwurf vor

  1. Ahhhh, so ein Schmarrn. Wie oft habe ich mir eine Empanada gekauft und bin damit essend vor der Polizei durchgelaufen. Ist ja nicht verboten Empanadas zu essen und mit Maske auf kann ich das schlecht tun. Die hiesig (Stadt-)Polizei hat mir auch schon mit Anzeige gedroht. Dann müssens halt das Einbahnschild auch da hin machen, von wo ich in die Straße eingebogen bin (Spital Roque Alfonso). Kann ja nicht wissen, dass am Anfang der Straße so ein doofes Einbahnschild hängt. Habe dann mit Gegenanzeige gedroht und gut wars. Wenn der Abgeordnete sich gerne jeden Tag rasiert, dass soll er halt keine Gesichtswindel tragen. Ich finde sie praktisch und auch hiesig Schönheiten gleich schöner mit Gesichtswindel auf. Ist aber erstaunlich, dass man nun seit fast zwei Jahren die Gesichtswindel nicht abnehmen muss, nur den Helm, wenn man in den Parkplatz von Supermärkten einbiegt. Obwohl ein nationales Gesetz besteht, dass Motorradfahren nur mit Helm gestattet. Naja, auf den Parkplätzen von Supermärkten passieren ja nie Unfälle, und wenn, hast halt Pech gehabt. Ist aber alles logisch und nachvollziehbar hierzulande. Habe mir sogar ein Waschbecken an den Lenker meiner paraguayschen Harlay montiert, damit ich ständig Händewaschen kann.

  2. Paraguay sollte von Deutschland lernen. Da wird bald die ständige Maskenpflicht eingeführt. Jeder Autofahrer muss jetzt schon ständig 2 Masken bei sich führen. Schließlich müssen die teuer gekauften Masken ja irgendwie unter die Massen gebracht werden und die Amigos wollen auch weiterhin daran gut verdienen.

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