EPP will das Territorium der Mennoniten übernehmen

Asunción: Der Senator Arnaldo Wiens ist davon überzeugt, dass die selbsternannte paraguayische Volksarmee (EPP) mit den Entführungen von Mennoniten nur ein Ziel vor Augen habe. Nämlich ihr Territorium in Besitz zu nehmen.

Wiens ist mit den mennonitischen Siedlern im ständigen Kontakt. „Es scheint so, dass der Terror, der vermittelt wird, dazu dient, die Absicht der Kolonisten zu fördern ihr Gebiet zu verlassen. Die bösen Kräfte haben ein breites geographisches Spektrum“, erklärte Wiens.

Er fügte an, das Misstrauen der Siedler gegenüber den Mitgliedern der Joint Task Force (FTC) sei groß. „Wir versuchen ein Vertrauensverhältnis ohne Sicherheitskräfte zu entwickeln, vor allem in Santa Clara. Es ist nicht leicht. Es gibt ein Gefühl der Hilflosigkeit und der Frustration, anstatt ein Schutzgefühl. Alles ist verwirrend. Es gibt so viele Versionen wer, wo und wie beteiligt ist. Das schafft leider einen Nährboden, der Misstrauen züchtet“, erklärte der Senator.

In Rio Verde leben etwa 3.000 Menschen, in Manitoba 500 bis 600 und in Santa Clara 300. „Gerade jetzt müssten sie ihre Felder für die nächste Ernte bestellen. Jedoch ist keiner in der Lage einen Traktor zu bewegen. Es gibt eine Stimmung der Demoralisierung, eine absolute Angst vor jeder Bewegung“, betonte Wiens im Hinblick als die Auswirkung eines Plans der Terrorisierung von der EPP.

Wochenblatt / ABC Color

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8 Kommentare zu “EPP will das Territorium der Mennoniten übernehmen

  1. Wenn die regierung nicht im stande ist die leute sicherheit zu schaffen dann geht nach hause;ein einziger problem musz da sein das zu viele regierungsmaenner so wie militar da mit drogen zu tun haben.

  2. So, wie ich es verstanden habe, haben die Menoniten die Idee das Land zu verlassen diskutiert und verworfen. Die haben zu viele jahre zu vieles aufgebaut um das ganze einfach für spottpreis hier die terroristen zu überlassen.

    Da der staaat Paraguay offensichtlich in das Geschäft verwickelt ist, she ich nicht viel gutes auf die Menoniten zu zu kommen.

    Ich würde in deren stelle eine Sicherheitsfirma anheuern, die bewaffnet die Menoniten und deren Felder beschützen sollten. Nun die ganze entführungen sind nicht gerade neu, verstehe nicht warum sich die Menoniten sich nicht zusammen tun und endlich eine entscheidung fallen.

  3. Natürlich hat Wiens Recht! Die Frage aber ist, wer steht hinter der EPP? Daß die Regierung nicht in der Lage wäre, diesem Spuk ein Ende zu setzen ist nicht glaubwürdig – wenn sie denn wollte. Ich bin der Meinung, dieses Thema gehört ohne Rücksicht auf die internationale Tagesordnung. Nur das kann noch helfen!

  4. Folge dem Geld und die Verursacher werden mit ziemlicher Sicherheit schnell gefunden.
    Was nutzt denn eine Gemeinschaft ohne Zusammenhalt?
    EPP? Tatsächlich?
    Wieso einen Armen entführen vom dem es nix zu holen gibt?
    Nein, ich schätze die Lage noch ganz anders ein.
    Man denke nur an den Toten jungen Politiker beim Tumult.
    Andere sitzen derweil in Uruguay.
    Die Mennos sind zum Spielball geworden und man benutzt sie von anderer Seite um die Regierung in die enge zu treiben, bzw als handlungsunfähig zu präsentieren. Es sind ja schließlich bald Wahlen.
    Also Ihr Mennos.
    Tut Euch zusammen denn nur so seid Ihr stakt.
    Besinnt Euch auf Eure Wurzeln und sagt dem Handel weitgehend ab.
    Zurück zu den Wurzeln.
    Für jeden Entführten solltet Ihr ein Produkt vom Markt nehmen.
    Steht zusammen und fangt bei der Milch an.
    Nur so werdet Ihr bestehen.

    Grüße

  5. Wer da wol dahinter steckt ich wuerde nur gern verstehen wie sie sich das vorstellen wenn es so ist was wird mit paraguay denn die menoniten die Arbeiten und dann noch die die herumlungern und luft rauben von den kann keiner leben und wollen dann die epp die felder bewirtschaften oder ?

  6. Als Menems-, Noriegas-, Botahs-, Escobars- und kein Adolfs Shredderräumebewachungsfirmen vom Paradeplatz Zürich, Schweiz, nicht mehr auf meine Forderungen, noch mehr Kugelschreiber zu liefern, eingegangen sind, nein, sogar heimlich und gemein meinen Lieblingskugelschreiber entführten, ja, denjenigen den ich so geliebt habe, da habe ich aufgehört die netten Damen und Herren vom Paradeplatz Zürich, Schweiz damit zu erpressen, mir monatlich 50.000 nicht angeknabberte Kugelschreiber, abgepackt in kleinen orangenen Köfferchen, zu übergeben. Und dazu musste ich nicht einmal weder Gutenbergs Totschläger noch Zeugen-Jehova-Kataloge über die Jahre zu interpretieren versuchen, bin ganz alleine darauf gekommen. War es göttliche Eingebung?

  7. wenn schon ein Senator sagt, dass die EPP versucht die Mennoniten zu vertreiben, so weiß er mit Sicherheit noch mehr. Nämlich, dass nicht die paar Hanselns von der EPP dahinter stecken, sondern ganz andere, Große aus der Politik

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