Es gibt immer einen Weg

Asunción: Ein Mann, der viele Jahre versäumte seine Grundstückssteuer zu zahlen, wollte dies nachholen und wurde zu einer unanständigen Tat aufgefordert, die ihm eine Ersparnis bringen würde.

Juan Grassi, dem eine Rechnung in Höhe von 60 Millionen Guaranies geblüht hätte, kam zur Stadtverwaltung und wollte einen Finanzierungsplan aushandeln. Dabei machte ihm einer der Bediensteten ein unmoralischen Angebot. Mittels einer Zahlung von 7,5 Millionen Guaranies an die Person, etwas mehr als 1.000 Euro, würde man ihm die Gesamtschulden um 50% verringern. Dies wäre mit der Abänderung seiner Daten im System möglich. Als Grassi dies hörte ging er direkt zur Staatsanwaltschaft und zeigte Néstor Pereira, Angestellter der Stadtverwaltung, an. Zusammen mit einem gewissen Miguel haben beide Steuerzahler Angebote unterbreitet, die geringere Einnahmen für die Stadt bedeuteten.

Am gestrigen nachmittag wurden beide wegen Bestechung verhaftet und von der Staatsanwältin Marlene González angeklagt.

Wochenblatt / Hoy

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3 Kommentare zu “Es gibt immer einen Weg

  1. Diesen Juan Grassi muss man loben das der nicht das Angebot annahm. Und die corupten Affen gleich anzeigen, ist ja herrlich… Einer der den ehrlichen Weg sucht. Impresionante

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