“Es ist das erste Mal, dass ich so eine massive Verfolgung eines Ex-Präsidenten sehe“

Asunción: Senator Enrique Riera beklagte, es sei das erste Mal, dass ein ehemaliger Präsident der Republik in Bezug auf Horacio Cartes so massiv verfolgt werde. Er stellte die Arbeit der Zweikammer-Kommission in Frage, die den Fall Dario Messer untersucht.

„Dies ist das erste Mal, dass ich sehe, dass ein ehemaliger Präsident so sehr verfolgt wird (…). Ich bin empört über das, was in der Colorado-Partei passiert“, sagte der Senator am Freitag in einem Interview mit dem Radiosender Monumental.

Riera verwies auf die Ermittlungen der Zweikammer-Kommission, die den Fall Dario Messer und dessen Operationen während der Regierung von Horacio Cartes untersucht.

Er beklagte auch mutmaßliche Verfolgungen innerhalb öffentlicher Einrichtungen, bei denen die derzeitige Administration beschlossen habe, Funktionäre, die den Präsidentschaftskandidaten von Horacio Cartes, das heißt Santiago Peña, unterstützt hätten, zu entfernen.

Nach seinem Ermessen konzentriere sich die Arbeit der Körperschaft nur auf die Suche nach einer kommerziellen Verbindung zwischen dem brasilianischen Geschäftsmann und dem ehemaligen Staatsoberhaupt.

„Dieser Delinquent (Messer) ist 2011 in Paraguay eingetroffen. Müssen nicht noch andere Behörden aussagen? Warum werden nur die leitenden Angestellten der vergangenen Regierung zur Aussage gezwungen? Und der Rest, was ist damit?“, fragte er.

Riera enthüllte, dass nach den ihm vorliegenden Informationen die unregelmäßigen Vorgänge nicht nur ab 2015 stattgefunden hätten. „Messers berühmte Konten bewegten vor 2013 um die fünf Millionen USD“, fügte er hinzu.

Er sagte, dass der Vorsitzende der Untersuchungskommission, Rodolfo Friedmann, seiner Ansicht nach bösartig gegen Cartes vorgehe, was ihn als unparteiische Mitglied disqualifizieren würde.

Nach einer angeblichen Vereinbarung innerhalb der Partei gefragt, sagte Senator Enrique Riera, dass die Honor-Colorado-Bewegung eine Vereinbarung mit dem Colorado Añetete anstrebe, mit dem Ziel, sich für eine Institutionalität einzusetzen. Er merkte jedoch an, dass von Seiten der Añetete nur Anzeichen einer Ausgrenzung erfolgt seien.

„Wir haben bereits mehr als 1.000 Millionen USD im Staatshaushalt genehmigt, es gibt die Zustimmung für neue Ministerien, wir haben uns auf die Ernennung binationaler Direktoren geeinigt und wir haben den Sieg des neuen Präsidenten anerkannt, aber wir haben deutliche Anzeichen von Ausgrenzung und Missachtung erhalten“, sagte Riera.

Er bestand darauf, dass der Honor-Colorado Flügel keine Kompromisse mit denjenigen eingehe, die dazu beigetragen hätten, die Wahl zu gewinnen. Man sei mit der Opposition zufriedener.

„Alles, was in der Colorado-Partei passiert ist, hat zu Spannungen geführt. Wir haben in allen öffentlichen Institutionen einige Verfolgungen hinnehmen müssen, die bedingungslos von der anderen Seite unterstützt werden“, sagte Riera.

Wochenblatt / Ultima Hora

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4 Kommentare zu ““Es ist das erste Mal, dass ich so eine massive Verfolgung eines Ex-Präsidenten sehe“

  1. „Es ist das erste Mal, daß ich eine so massive Verfolgung eines Ex-Präsidenten sehe“. Genau, das war und ist das Hauptproblem in Paraguay. Zeit wird es, daß sich das ändert! Doch die Vasallen eines in offensichtlich kriminellen Machenschaften verwickelten Ex-Präsidenten haben weder Anstand noch Moral – einfach NICHTS! Es wird Zeit, daß in diesem korrupten, verlogenen und verkommenen Sauhaufen endlich mit eisernem Besen durchgefegt wird. Hoffentlich ist das auch so!!!

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