Es wird an der Uhr gedreht

Laut einer aktuellen Gesetzesvorlage wird am ersten Sonntag im Oktober wieder einmal die Uhrzeit umgestellt, eine Stunde Schlaf weniger für alle Einwohner Paraguays, denn der Zeiger geht heute Nacht um 00:00 Uhr um eine Stunde auf 01:00 Uhr nach vorne. Die Diskussionen über diesen Vorgang sind hier oder aber auch in Europa intensiv.

Ziel der Regierung sei es, so die Erklärungen aus der Gesetzesgrundlage, zeitliche Änderungen an die Jahreszeiten durchzuführen. Ein weiteres Argument steht im Vordergrund, der Stromverbrauch. Durch die Zeitumstellung soll der kommerzielle Stromverbrauch nicht zu Überschneidungen mit Privathaushalten führen und so Stromausfälle durch Überbeanspruchungen vermieden werden.

Eine Studie des staatlichen Stromversorgers ANDE betont die Wichtigkeit, den unternehmerischen Stromverbrauch, so weit wie möglich, mit dem Ende der Sonneneinstrahlung abflachen zu lassen, sodass diese Komponente der Nutzlast nicht zu einer erhöhten Nachfrage in Spitzenzeiten führe und das nationale Verbundsystem zusätzlich belaste. Zusammengefasst sagt der Bericht aus, die Zeitumstellung beeinflusse den Energieverbrauch und bringe eine bessere Verteilung der Energiemenge.

Wie dem auch sei, Fakt ist, am Abend ist es eine Stunde länger hell und das lässt sich anderweitig nutzen, entweder zu mehr Gartenarbeit oder einfach nur, um ein bisschen länger im Hellen auf der Terrasse zu sitzen. Das Zurückstellen der Uhren soll dann wieder am 27. März 2016 erfolgen um mehr Tageslicht am Morgen zu erzielen.

Inspiration: Ultima Hora