Estancia Pindó: Holzladung beschlagnahmt

Ein Lastwagen mit Holzstämmen wurde beim Verlassen der Estancia Pindó abgefangen. Wir berichteten bereits im April über eine Besetzung des Landgutes gepaart mit intensiven illegalen Holzschlägen, laut Gesetz darf in diesem Landesteil kein Baum gefällt werden. Eine Gruppe von etwa 200 Personen drang auf die Estancia ein, zerstörten Gebäude und verbrannten Maschinen.

Vier Personen befanden sich in dem Transportfahrzeug, eine Person konnte flüchten, die drei anderen wurden von Beamten der Polizeiwache 11 in der Kolonie Santo Domingo kurzzeitig verhaftet. Der Schwertransporter der Marke Scania wurde samt der wertvollen Fracht eingezogen, berichtet der Korrespondent von ABC Color, Alberto Núñez.

Einer der Transporteuere ist der Bruder des früheren Bürgermeisters von Curuguaty, der Hauptstadt von Canindeyú. Der einstige Stadtvorsteher Ramón Vega Barreto (PLRA) sieht sich aktuell mit einem Verfahren wegen Veruntreuung während seiner Amtszeit konfrontiert.

In einem Polizeibericht der Wache ist von der Freilassung der drei Personen auf Geheiß des Staatsanwaltes für Umweltdelikte von Curuguaty, Jorge David Romero, die Rede. In einem Telefonat mit dem Chef der Polizeistation, Walter Beaufort, sprach dieser von einer „Verwirrung“, denn er selbst hätte die Befreiung angeordnet, da ihm „keine Elemente“ zur Verfügung standen, um die drei Personen mit dem Holztransport in Verbindung zu bringen.

„Ich habe die Freilassung angeordnet, da der Minderjährige eine Schnittwunde hatte und angesichts der Gefahr einer Blutung ließ ich sie frei, warum sollten wir lügen, ich ließ sie frei, nicht der Staatsanwalt Romero“, sagte Beaufort im Widerspruch zu dem schriftlichen Bericht.

Der Staatsanwalt reagierte nicht auf telefonische und schriftliche Anfragen von ABC zu dem Fall.

Quelle: ABC Color

 

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