EU begrüßt restriktive Ausgangssperre in Paraguay

Asunción: Der Botschafter der Europäischen Union in Paraguay, Paolo Berizzi, der in den letzten Tagen seine Besorgnis über die Bewegung der Menschen auf den Straßen zum Ausdruck brachte, begrüßte die verschärften Bestimmungen der Regierung bei der Ausgangssperre zur Einschränkung der Aktivitäten als Maßnahme zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus.

„Ich möchte meine Besorgnis über die Bewegung zum Ausdruck bringen, die in den letzten Tagen auf den Straßen zu sehen war, wie auch Luis Roberto Escoto von der PAHO gesagt hat. Der Respekt vor sozialer Distanzierung ist grundlegend, um die Verbreitung des Virus unter Kontrolle zu halten“, sagte Berizzi in einem Twitter-Post.

Er drängte darauf, sich die Erfahrungen von Ländern anzusehen, in denen Isolierungsmaßnahmen befolgt und das Virus eingedämmt wurden, wie Japan und Korea. In einem Telefongespräch begrüßte er die neuen Beschränkungen, die die paraguayische Regierung bis zum 12. April eingeführt hat.

Berizzi betonte, dass die soziale Isolierung die richtige Maßnahme sei und dass die Zentrale der Europäischen Union das System der Fernarbeit und der Videokonferenzen eingeführt habe, umso die Aktivitäten von Angesicht zu Angesicht so weit wie möglich einzuschränken.

Zu den Europäern, die sich noch in Paraguay aufhalten, sagte er, dass viele von ihnen in diesem Land bleiben, einige mit ihren Familien. Er schätzt, dass es hier zwischen 250 und 300 europäische Bürger gebe, die sich auf Dienstreise oder im Urlaub befänden.

In Bezug auf die Rückführung dieser Personen wies er darauf hin, dass es in der Verantwortung der Herkunftsländer dieser Personen liegt, die in Paraguay eine diplomatische Vertretung haben und diejenigen, die keine zur Verfügung haben, die Hilfe der Europäischen Union erhalten.

„Meine Hauptbotschaft ist bitte die soziale Distanzierung, lasst uns keine Ausnahmen machen, die nicht im Gesetz vorgesehen sind, lasst uns nicht anfangen, die Regel zu interpretieren“, betonte Berizzi und wies darauf hin, dass es ungewiss sei, wie lange die europäischen Länder brauchen werden, um die Normalität in den verschiedenen Bereichen wieder herzustellen.

Wochenblatt / ABC Color

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23 Kommentare zu “EU begrüßt restriktive Ausgangssperre in Paraguay

  1. Ein gekünsteltes Lächeln sagt alles. Wenn die WHO empfehlen würde, wir sollen alle von der Brücke springen, dass würde er uns auch dies weiterempfehlen. Damit er baldigst von der EU als Botschafter vom PY-Abstellgleis in die nächst höhere Beatmetenbesoldungsklasse als EU-Botschafter nach Afrika versetzt wird.

  2. EU-„Botschafter“?
    Echt jetzt?
    Welches LAND vertritt dieser aufgeblasene Wichtigtuer?
    Es stört ihn, daß noch Menschen auf den Straßen unterwegs sind?
    Dann soll nach Hause fliegen oder auf den Friehof gehen. Dann sieht er sie nicht!
    Unglaublich, was sich diese EU anmasst!
    Mischt sich ständig in die Politik souveräner Staaten ein und meint, sie müsse die Menschen dort genauso „erziehen“ wie die in den EU-Mitgliedsstaaten.
    Dort werden verbindliche Gesetze erlassen von einem Parlament, in dem die Lobbyisten den unfähigen Politikern die Gesetze fertig formuliert vorlegen und mit einem Bakschisch versehen zum Beschluss „empfehlen“.
    Wie wäre es mit einer 3 qm großen Bleibe ohne Fenster für diesen Herren, einmal pro Woche dann ein wenig zu essen, kein Kontakt nach aussen.
    Damit er mal sieht, wie sich diese tollen Massnahmen auf die Armen auswirken.

  3. Ach ist das herrlich. Endlich mal alle User einer Meinung. Toll !. Keine Beleidigungen keine abfälligen Bemerkungen. Sooo, und wenn der grosse Bus kommt, dann steigt bitte mit einem gewissen Sichheitsabstand ein. Der Bus wird euch alle dann nach Hause fahren. ach nochwas, @ Edith; wenn Du der Meinung bist , das diese soziale Isolation sogar krank machen kann, dann darfst Du niemals in die Independencia ziehen. Dort ist das normal. Aber ich stimme dir zu, wenn man mal da war, sieht mans den Menschen auch an. Und jetzt mauern sie sich dort auch noch ein. Immer schön, wenn gewisse Gesinnungsgruppierungen unter sich bleiben können.

  4. Wenn das BRD Regime oder deren faschistisches EU Gebilde etwas begruesst ist es die Garantie dafuer, das es falsch ist.
    Das sich Menschen mit Diplomatenpass freuen, das nun die Strassen leer sind und sie staufrei reisen koennen, ist auch klar.

  5. Immer wieder interessant, dass sich die EU in landesinterne Dinge von Paraguay einmischt. Interessant auch, dass in Europa keine strikte Ausgangssperre für alle existiert und auch nicht kontrolliert wird (nur vereinzelte Länder). Dieser Typ hat anscheinend auch keine Ahnung, wie das Gesundheitssystem hier aufgestellt ist und funtioniert und dass deshalb diese Maßnahmen so krass sind. Das allerschlimmste finde ich, dass er soziale Isolation begrüsst. Den müsste man mal in vier Wände einsperren, wochenlang mit noch anderen Maßnahmen z.B kein Essen und ob er das dann noch gut fände? Eine soziale Isolierung gab es doch bisher nur für Schwerstverbrecher. Das ist eine schlimme Strafe, weil der Mensch eigentlich ein soziales Wesen ist und Kontakt braucht. Hat er diesen länger nicht, wird er krank. Gilt das nicht sogar als Folterinstrument?

    1. att.@ Edith…
      Da ist einiges Wahres dran. Allerdings auch Einiges falsch.
      Die EU mischt sich nicht in landesinterne Dinge von Paraguay ein ansonsten wäre dort schon einiges anders.
      Strikte Ausgangssperren gibt es in den Ländern welche am härtesten betroffen sind. Spanien, Italien usw. Diese werden auch streng kontrolliert. In Deutschland, bis auf einen Landkreis, gibt es nur die Kontaktsperre – ebenfalls streng kontrolliert.
      Wie das Gesundheitssystem in PY aufgestellt ist sieht man aus den Berichten aber vor allen Dingen durch Informationen von Verwandten die dort noch wohnen. Oder sogar durch eigene Feststellungen.
      Keine Maßnahme ist zu krass wenn man damit Menschenleben retten kann.
      Niemand begrüßt soziale Isolation. Einsperren ist etwas anderes, zum Beispiel Inhaftierte die 23 Stunden in einer 9 qm großen Zelle ausharren müssen.
      Wer ist „Schwerstverbrecher“?? Sicher meinen Sie Schwerverbrecher! 100 X im Halteverbot oder eine schwangere Frau besoffen umfahren?? Da Sie alles ignorieren darf ich darauf hinweisen, dass ein Untersuchungshäftling der auch de facto isoliert ist, laut Gesetz bis zu seiner Verurteilung noch als unschuldig zu gelten hat. Können Sie sich das in der Praxis vorstellen?? Ihren Vorschlag 4 Wochen isoliert und ohne Essen begrüße ich. Das würde vielen Menschen helfen ihre überflüssigen Pfunde weg zubekommen und unser Gesundheitssystem effektiver zu machen. DANKE für die Anregung!!
      Was ist denn mit den politischen Gefangenen die seinerzeit im Chaco isoliert wurden?? +Schwerstverbrecher???
      Richtig – Isolation macht krank und jeder geht damit verschieden um. Aber als mentale Stütze sollte man sich immer fragen: „Lieber krank sein oder tot sein??“
      Die momentane soziale Isolation aufgrund von Covid-19 hat nichts mit einer Isolationshaft = „weiße Folter“ zu tun. Weiße Folter wie sie von den USA im Irak Krieg angewandt wurde bedeutet dass man substantiell von notwendigen organisch-sensorischen Sinneseindrücken abgeschnitten wird.

  6. Was soll ich denn in Deutschland? Wenn es mich erwischt, bin ich als Ü75 mit Diabetes als Kettenraucher ohnehin im Eimer, egal ob hier oder in Alemanien. Ob ich in den schönen Ofen hier oder in Deutschland geschoben werde ist mir schei..egal. Also genieße ich hier die Zeit.

  7. Selbstverständlich begrüßen die Faschisten der EU jede Einschränkung der Bürger. Es gibt nichts schöneres als ein bestätigtes Vorurteil und in diesem Punkt kann man sich auf die lonksversiffte Diktatur verlassen.

  8. Was geht die Sch*** EU das an? Sollen die sich drum kümmern, dass deren Bürger endlich Klopapier, Desinfektionsmittel, Handschuhe und Masken bekommen. Meine Ex hat erzählt, dass die schon seit einem Monat kein Klopapier mehr in den Märkten gesehen hat. Sie sammelt schon Zeitungen, für den Fall, dass auch die Taschentücher und Küchenrolle ausgeht.
    Und heute habe ich gelesen, dass die Bundesregierung heute ERST darüber diskutieren will, wie man das Volk mit Mundschutzmasken versorgt. Das mjuss man sich mal vorstellen. Heute erst kommen die auf die Idee, diese Vollversager der Merkeltruppe.
    Bald schicken wir Deutschland Klopapier als Entwicklungshilfe! Aber das wird dann sicher auf dem Weg von den USA geklaut. Angeblich beschwerte sich nun der Innensenator Berlins darüber, dass die USA Atemschutzmasken geklaut haben. Auch andere Länder haben sich darüber beschwert.
    Hach wär das schön, ein Weltkrieg gegen die diebische USA. Den Amis ist in ihrem Egoismus wirklich nichts zu peinlich und unehrenhaft!

    1. So ist es – dieser Typ soll sich mal an die eigene Nase fassen. Er ist ja wohl Italiener, zumindest vom Namen her, und soll sich mal anschauen, was Italien so alles verbockt hat – Gesundheitswesen, das seinen Namen nicht verdient, Korruption, Vetternwirtschaft. Da ist es doch nicht anders als hier. Also lieber erst einmal den Dreck vor der eigenen Tür wegkehren, bevor er hier das Maul aufreisst. Aber so ist das typisch. Die europabonzen – immer das Maul aufreissen, aber von nichts eine Ahnung haben.

      1. Dieser Link ist ja nun wirklich das Erbärmlichste was man sich als Mensch vorstellen kann. Zu leugnen dass es Tausende von Toten gibt und zu fragen: “ Was machen wir eigentlich auf der Intensivstation?“ ist nicht mehr peinlich sondern gehört geteert und gefedert mit anschließender Verbrennung.

        Aber auch einen solchen Link öffentlich zu posten bzw. in seinem Kommentar zu verbreiten ist asozial und eine Beleidigung all derer die an Covid-19 bis heute verstorben sind.

      2. @ Step by Step

        Bravo, ein Sport Coach erklärt die Welt und bettelt noch darum ihm auf Instagram zu folgen um Clicks zu generieren.
        Garniert mit ganz vielen Werbelinks.
        Und bei seinem Rechenmodell ist ihm auch noch garnicht aufgefallen, dass der 1. Tote in D ERST am 9. März gemeldet wurde.
        Sein Rechenmodell basiert, welch Wunder, auf den Modellen die sich an der saisonalen Grippe orientieren.
        Da beginnt man schon ab Oktober des Vorjahres zu zählen.
        Aber ein paar Monate oder drei Wochen als Vergleich für Todeszahlen heranzuziehen, machen den wissenschaftlichen Kohl scheinbar nicht fett.

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