Ex-Präsident Jose “Pepe“ Mujíca bringt Oppositionsgegner in die Bredouille

Lambaré: Am gestrigen Morgen lud das oppositionelle Bündnis Concertación zu einem Treffen Jugendlicher in Villa Elisa ein, wo der uruguayische Ex-Präsident Jose Pepe Mujica Hauptredner war. Die Halle war proppenvoll. Später besuchte er noch einen alten Freund.

“Vereint, weil wir sonst besiegt werden. Denn in der Geschichte der Menschheit sind die Rechtsextremen durch Interessen geeint und die Linken durch Ideen gespalten. Wir dürfen nicht so dumm sein”sagte, José Pepe Mujica während des Treffens, bei dem er Efraín Alegre und Senatorin Esperanza Martinez begleitete. Ebenfalls sagte er: “Nicht die Anführer ändern die Geschichte, sondern die Menschen ändern sie. Wir müssen lernen, uns gegenseitig zu tolerieren. Um groß zu sein, muss man Toleranz haben.

Schon 2012 sagte der uruguayische Ex-Präsident, dass die politische Krise, die zur Amtsenthebung von Fernando Lugo geführt hat, ein Manöver der “anstiftenden” Partei war, womit er sich auf die ANR bezog, die er als “Narcocoloradismo” (Drogen-Coloradismus) bezeichnete. 11 Jahre nach seiner Aussage gibt es kaum noch Zweifel an seiner Aussage? Außerdem ist das der Grund für so viel Wut der Cartes-Anhänger wegen des Besuchs von Pepe Mujica.

Kurz nach dem Mittag fuhr Mujica zusammen mit Efraín Alegre und Esperanza Martinez zum Haus von Fernando Lugo, wo dieser mit einer kleinen Flagge der Concertación Stellung bezieht. Doch in erster Linie ging es um einen Besuch eines alten Freundes, eines Kämpfers, der nach dem Schlaganfall nur langsam erholt.

Wochenblatt / Twitter

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10 Kommentare zu “Ex-Präsident Jose “Pepe“ Mujíca bringt Oppositionsgegner in die Bredouille

  1. Einen Politiker wie Jose Pepe Mujica bräuchten wir in Paraguay. Da nur der Favorit der USA, Efraudín und Santi Peña als ernstzunehmende Kandidaten zur Wahl stehen, wähle ich garantiert nicht Efraudín, der noch mehr Schaden anrichten könnte als Marito. Und so wird es die intelligente Mehrheit wohl auch sehen. Wichtig ist nur, dass die Wahlzettel sofort nach der Wahl sichergestellt werden, damit ggf. nachgezählt werden kann.

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    1. Mujica hat 12500 Dollar pro Monat bekommen, von denen er 9/10 an Arme verteilte. Sein Dienstwagen war ein 40 Jahre alter Volkswagen. Als er zu Obama geflogen ist, wurde die Flugzeugcrew ganz nervös, da sie erst während des Fluges erfuhr, dass der Präsident an Bord war. Sie fragten in der ersten Klasse nach, aber schließlich fanden sie ihn, wegen seiner Klamotten sehr unscheinbar aussehend, als einfachen Passagier in der 2. Klasse, der gar kein Aufsehen wollte.
      Mujica hat einmal gesagt, er ist jetzt auf dem Weg, ein “Heiliger” zu werden, aber nicht, weil er so ein guter Mensch sei, sondern weil er so viele Fehler gemacht und daraus gelernt hat.
      Wer nicht glaubt, dass es solche Menschen noch gibt:

      https://www.youtube.com/watch?v=JqhCAORmsaE

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      1. Auf solche spektakuläre Auftritte bzw. Maßnahmen, wie die des damaligen Präsidenten Mujica fallen die Menschen herein. Was hatte dieser Präsident damals für Uruguay schon errreicht bzw. geleistet. NICHTS von Belang! Alles nur Show und wenig vorzuweisen. Ein Präsident muß und soll kein “Heiliger” sein oder den Anschein dazu erwecken, er darf ruhig ordentliches und gutes Geld verdienen – aber er muß gerecht sein, Leistung bringen und dem Volk dienen. NUR DAS IST WICHTIG! Mir persönlich sind alle LINKEN & GRÜNEN von vornherein suspekt. Erfahrungsgemäß sind sie große Scharlatane, Spinner, von nichts eine Ahnung auißer von ihrer unrealistischen und lebensfremden Ideologie und bereit jederzeit alle Andersdenkenden zu diffamieren bis hin zur Vernichtung. Darum ist es mir natürlich auch nicht sehr wohl bei dem Gedanken, daß PY eine linke Regierung bekommen könnte (mehr soziales denken und handeln JA, aber kein Sozialismus) – doch leider gibt es derzeit keine vernünftigen Alternativen zu diesen angeblichen Möchtegern-Rechten die für Korruption, Unfähigkeit und persönlicher Bereicherung stehen, das Land mafiös durchdrungen und beherrscht haben. Gebe Gott, daß die neue Regierung endlich den Sumpf der persönlichen Bereicherungen trocken legen wird, frei von dummen Ideologien und irrem Weltverbesserungswahn.

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          1. DerEulenspiegel

            Guter Charakter genügt nicht für einen Politiker. Er muß auch über Verstand, Wissen, logisches Denken und Durchsetzungsvermögen verfügen. Anstand und Ehrlichkeit wären das Fundament, auf dem solches entstehen könnte. Doch gerade dieser Mujica hat wirkich so gut wie keine Leistungen hervor gebracht. Außer Show wie ein Heiliger war da nicht viel! Mit Armutsgesten wäre eine solche Person besser in der Katholischen Kirche aufgehoben, aber nicht in der Politik!

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  2. Wir als extraneros duerften bei jeder Wahl auf Landes Ebene, wie der jetzigen Präsidentenwahl als Wähler ausgeschlossen sein? Weltweiter Standart ist, daß zugezogene Ausländer maximal bei Kommunalwahlen aktiv und passiv zugelassen sind?

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    1. Was für ein Geschwätz! Und dafür bekommen Sie noch erhobene Daumen! Dieser Mujica ist eindeutig ein LINKER, während Sie bisher hier “rechte Politiker” stets hoch gehalten hatten. Wenn aber Mujica ein LINKER ist und nach Ihren Kommentaren die USA ebenfalls von LINKEN regiert wird, dann können Sie doch hier nicht allen Ernstes jetzt für Mujica werben der im Grunde ein Vertreter linker USA Politik sein muß. So jedenfalls nach aller Logik. Ich glaube einfach, Sie wissen überhaupt nicht von was Sie reden, haben absolut NULL Ahnung und davon sehr viel!

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  3. Pepe Mujica ist eine einzigartige Persönlichkeit, ein echter Linker und kein Champagner-Sozializist und schon gar nicht ein Volksschikanierer.
    Das er so bescheiden lebt, zeichnet ihn aus, dass er kein korrupter,geld- und machtgeiler Politiker ist, was leider 99,9% der Fälle diese Kaste ausmacht.
    So einer wie Mujica hätte Paraguay wirklich mal 15 Jahre regieren sollen, vielleicht hätte dann auch ein leichtes Umdenken in der Bevölkerung stattgefunden, dass diese extreme Geldfixiertheit und Gier den Menschen kaputt macht.

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  4. Die linke lebensrealitaet ist im Ergebniss die gleiche wie die der rechtsextremen.
    Im libksexttemismus ist das Volk Eigentuemer der Villa, der limousine und des Lear jet und bezahlt dieses.
    Benutzen darf die Sachen aber exclusiv nur die Parteiführung.
    Im rechtsextremismus ist die Firmen Leitung Eigentuemer der Villa, der limosiene und des Learjet und bezahlt diese von den Geldern, die ihre Arbeiter fuer sie erarbeiten.
    Im Ergebniss bezahlt immer der Arbeiter ohne diese Luxus Sachen nutzen zu duerfen.

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