Fall Juliette: Anhörung vor Beginn abgebrochen

Emboscada: Im Falle des vermissten Mädchens sollte es gestern zur ersten Aussage des deutschen Stiefvaters bei der Staatsanwaltschaft kommen. Doch wieder einmal kam es anders als erwartet.

Wenn der Anwalt des Stiefvaters und der Mutter des Mädchens einen Tag vor der Aussage im Radio Ort und Uhrzeit der Aussage kundtut, dann deswegen weil er will, dass es alle hören. Wäre dem nicht so, hätte er es nicht preisgeben müssen bzw. dürfen. Als daraufhin ein Dutzend Personen vor dem Tor warteten um den Stiefvater ihre Meinung zu sagen, berief sich sein Anwalt darauf, dass die Lage nicht sicher sei und brach alles ab.

„Die vorläufige Anhörung fand nicht statt. Der Verteidiger, Anwalt Max Narváez, beantragte die Aussetzung der Anhörung, da er beim Betreten des Geländes der Staatsanwaltschaft von Demonstranten angeschrieen wurde“, erklärte der Staatsanwalt Carlos Maldonado.

Wochenblatt / ABC Color / Twitter

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7 Kommentare zu “Fall Juliette: Anhörung vor Beginn abgebrochen

  1. Der Pöbel ist immer gleich bei der Lynchjustiz, besonders dann, wenn ein Beschuldigter in aller Öffentlichkeit schon vor einem Urteilsspruch als Täter „feststeht“. Dies gilt besonders dann, wenn der angebliche Täter einer vermeintlich erfolgreichen oder wohlhabenden Minderheitengruppe angehört. Mich erinnert das in fataler Weise an die Judenverfolgungen. Auch die standen in der Geschichte bis in die Gegenwart hinein als Schuldige fest, für alle Übel in der Gesellschaft und nder Welt. Solange niemandens Schuld feststeht gilt dieser als UNSCHULDIG, zumindest unter halbwegs gesitteten Menschen mit einem klaren Rechts- und Unrechtsbewußtsein und Moralverständnis. Alles andere wäre Willkür und UNRECHT.

  2. Interessant waere, wer die Anführer des Lynchmob bezahlt? Gratis wird niemand in Paraguay zugunsten eines behinderten auslaendischen Kindes zu einer Demonstration anreisen. Folge der Spur des Geldes und der Sachverhalt wird auch gegen den Willen der Staatsanwaltschaft aufgeklärt.

  3. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Agent Provocateur Taktik des Anwalts von Oberueber. Er heuert Klageweiber und Protestler an und behauptet sein Klient waere nicht sicher. So entgeht Oberueber wieder der Selbstbelastung. Singt er nicht so steckt er mit drin odee wird von Mafias bedroht.

  4. Nun, lieber Eulenspiegel, das ist schon etwas makaber, den Beschuldigten Reiner Oberüber mit etwaigen Judenverfolgungen. Wohlgemerkt, ich bezeichne ihn lediglich als Beschuldigten, denn mehr ist er auch nicht, solange gegen ihn nichts vorliegt, und bis dato liegt tatsächlich nichts gegen ihn vor. Ob nun der Anwalt Klageweiiber und Protestler angeheuert hat, davon ist nichts bekannt, und das ist auch recht unwahrscheinlich. Welches Interesse wollte denn der Anwalt Oberübers auch haben, daß sein Kliente auf seinem Wege vom Auto zum Gebäude der Staatsanwaltschaft schon oral von einer kleinen Anzahl Krakeeler, die sich selbsternannte Richter wähnten, auseinandergenommen wird. Reiner Oberüber hatte sich schließlich bereiterklärt, auszusagen, aber das soll nicht bedeuten, daß er zunächst mal am Pranger auf der Straße die Beschimpfungen der der ignoranten Straßenschreierinnen anhören muss. Eine Aussage vor der Staatsanwaltschaft ist eine ernste Angelegenheit, bei welcher man zumindest völlig beruhigt sein sollte. Er als Untersuchungshäftling ist noch kein Strafgefangener, und auch er hat eine respektvolle Behandlung verdient,. Es ist Sache der Justiz, solche Entgleisungen der Straßenschreier zu vermeiden oder zumindest den Beschuldigten nicht darunter leiden zu lassen. Und diesen Umständen würde ich ebenfalls an seiner Stelle zumindest für denselben Tag jede Aussage verweigern. Die Frage von Heinz ist vollkommen berechtigt, und hinter der Organisation der Klageweiber kann eigentlich niemand anders stehen als eine gewisse Paraguayerin, die weder Beschuldigten, Opfer noch Angehörige kennt, die angeblich von ihrem Versteck in NY aus ihre Freundinnen in Paraguay, von denen jede einzelne blöder und ignoranter zu sein scheint als sie selbst tatsächlich ist. Jedesmal, wenn ich darauf hingewiesen habe, daß auch einem Beschuldigten, gegen den keinerlei Beweise vorlegen, und der auch nicht verurteilt ist, ebenfalls seine Menschenrechte wie jedem freien Menschen zustehen, hat sie einen unglaublichen Schmutzkübel über mir ausgeschüttet und mich beschuldigt, ich werde von Oberüber bezahlt, oder sei ich auch genau wie er, und missbrauchte mit ihm zusammen kleine Kinder. Stets liess ich dies über mich ergehen, bis sie mich dann aus ihrer „großartigen“ FB-Seite, in welcher sie über Oberüber die schlimmsten Greuelgeschichten erzählt, löschte. Und genau das wollte ich auch haben, damit hat sie mir sogar einen Gefallen getan. Ich war schon immer der Meinung, Oberüber sei stets Beschuldigter, wovon es zum „verurteilten Täter“ noch ein weiter weg ist. Fest steht aber, daß ihm bis heute noch nichts nachgewiesen werden konnte, wenn man ihn auch ständig mit Dreck bewirft. Sollte es sich allerdings herausstellen, daß er der gesuchte Täter ist, dafür soll er dann konsequenterweise auch bestraft werden. Die Märchenerzählerin, die angeblich in NY wohnt, wohnt meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich sogar in Paraguay selbst, und ich wünsche ihr, falls Oberüber irgendwann freigesprochen werden sollte, was bei der jetzigen Situation ohne weiteres möglich ist, durch Oberüber selbst in den Buen Pastor geschickt werden möge.

  5. Ja, sowas kann im Staate Kindergartenjustiz und -polizei halt schon geschehen. Die Kindergartenpolizei war wohl gerade am beschützen einer Hochzeit von Leuten „to big to jail“ oder war wohl demasiado Calor, um heute aus der Comisaria zu schleichen, um so ein Interview möglich zu machen.
    Da müsste dieser Rechtsanwalt schon warten bis er gelüncht wurde bis die Polizei sich aus der Comisaria getraut. Nur nützt es ihm dann nicht mehr viel. Aber auch dann ist es nicht garantiert, dass so ein Kindergartenpolizist vom Lego, pardon, leere BilligPolarBierBücksenTürmchen-bauen ablassen will oder sind gerade mit den Streichhölzl zum Müllabfackeln am Mikado-spielen, dann morgen werdens schon aufgebraucht sein.
    Nun, würde nicht wundern, wenn die im Artikel beschriebenen Zustände schon seit einem halben Jahr bestünden, Herr Ober-über also schon lange seine Aussage machen wollte, aber er die konnte und dies natürlich so dargestellt wird, als ob er keine Aussage machen wolle.
    Dem verschwundenen Kind zuliebe hätte man eben von Anfang an die Franzosen, Schwizzer oder Amis an den Fall lassen sollen, anstatt hiesig Kindergartenjustiz und -polizei mit dem vielleicht-Absolvieren ihrer täglich 7 bis 11 Uhr Schul zu beschäftigen.

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