Fall Juliette: Kritik an Staatsanwaltschaft wird laut

Emboscada: Max Narváez Matto, der Anwalt von Reiner Oberüber und Lilian Zapata, Stiefvater und Mutter der vermissten Juliette Le Droumaget Zapata, kritisiert das Vorgehen, welches konfus und falsch ausgerichtet sei. Seine Klienten sind unschuldig, unterstrich er.

„Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft begann mit dem Verschwinden des Kindes und sollte so weitergeführt werden. Ein Dutzend Durchsuchungen und danach werden meine Mandanten wegen Vernachlässigung und Missbrauch des Kindes angeklagt“, sagte Max Narváez, im Interview mit dem Fernsehsender GEN.

Der Anwalt beschuldigt die Staatsanwaltschaft „oberflächlich in dem Fall Juliette zu agieren“, die am 15. April verschwand. „Seit dem Verschwinden wurde in dem Fall von einem toten Opfer ausgegangen ohne davon auszugehen, dass sie noch lebt. Dies führt dazu, dass die Ermittlung hinzieht. Die Hypothesen über den Tod Juliettes sind vollkommen falsch und müssten bei Null beginnen. Ebenso sind Ermittlungen ohne Erfolg gewesen“.

Max Narváez, der früher Vizeminister der Justiz unter Raúl Cubas Grau war, „erklärte weiter, dass für uns „Yuyu“ noch am Leben ist, bis man das Gegenteil beweisen kann.

Man weiß nur nicht was mit ihr passiert ist, da sie vor 23 Tagen verschwand und es bisher keine Fortschritte gibt, sagte er und bestätigte, dass „die Eltern am Boden zerstört sind, weil sie sich nur darauf konzentrieren, eine Leiche zu finden“.

„Der Fall wurde als Vermisstenfall eingestuft, doch Juliette war nicht in der Lage allein zu verwinden. Es ist wahrscheinlich, dass eine Gruppe von Personen sie hat, ohne zu wissen weswegen. Jemand muss sie mitgenommen haben“, sagte er und forderte die Staatsanwaltschaft auf effizienter zu arbeiten.

Narváez schließt auf die ehemaligen Kindermädchen, die allesamt bei ihren Aussagen vor Staatsanwalt Carlos Maldonado gelogen hätten. „Sie lügen ohne mit zu werden“.

Dass die Kinder mit den Ziegen geschlafen hätten stimme nicht, dass war ihre Art zu spielen. Misshandlungen hätten niemals stattgefunden.

Wochenblatt / Hoy

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8 Kommentare zu “Fall Juliette: Kritik an Staatsanwaltschaft wird laut

  1. Man soll keine Kritik an der hiesig Polizei üben, denn auch sie müssen zuerst einmal lernen. Ja, ok, bei Gesetzesübertretungen gewedelte 2-Dollarscheine entgegenzunehmen, das könnens dank jahrzehntelangem Üben schon recht gut. Dass da ein Alemam de M als Hauptverdächtiger gilt hat natürlich die Polizeiarbeit sehr erschwert; wäre der Stiefvater Eingeborener wären die Ermittlungen bestimmt ganz anders verlaufen, da dann in den meisten Fällen nichts zu aproveche ist. Die Polizei und alle Involvierten hatte in diesem Fall von Anfang an eine ganz heiße Spur nach Plata, Plata, Plata und Aprovechar, Aprovechar, Aprovechar. Da kann ich es sehr verstehen, dass diese vielen heißen Spuren die Ermittlungen erheblich erschwert haben müssen. Nun suchens ja schon mit dem Bodenscanner von Logitech das Grundstück, wo der Alemam de M seine Plata verbuddelt haben könnte.

  2. Die Kindermädchen sind sowohl mit dem Mädchen als auch mit den Ziegen vertraut. Ein kleines Mädchen das nicht gut laufen kann wegfangen kann jeder. Gleichzeitig 2 Ziegen lebendig zu stehlen bedarf einer Vertrautheit mit den Ziegen, welche kaum ein Aussenstehender hat.
    Ich wuerde unverändert nur den Weg der Ziegen verfolgen.

  3. Der Sohn von Reiner Oberüber hat einen Brief zu den aktuellen Geschehnissen verfasst:
    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=573582569959228&id=168668690450620&__tn__=K-R

  4. @Maria76, danke für den Link.
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    Mein Name ist Luc Oberüber und ich bin der Sohn von Reiner Helmut Oberüber.

    Seit Tagen verfolge ich die Nachricht von Juliettes Fall im Internet in Deutschland, 10.000 km entfernt, schon seit Tagen. Das Verschwinden des Mädchens berührt meine Seele, und ich hoffe im Interesse der Eltern, Schwestern, Großeltern, Tanten, Onkel und aller anderen Verwandten und Freunde, dass Yuyu schnell und sicher gefunden wird.

    Es ist jedoch völlig undenkbar und unmöglich für mich zu glauben, dass mein Vater etwas mit dem Verschwinden meines Vaters zu tun haben könnte, und ich kann mir nicht einmal vorstellen, dass man ihn des Missbrauchs beschuldigen könnte.

    Seit dem Verschwinden der kleinen Juliette am 15. April ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft vor allem gegen meinen Vater und seine Freundin Lillian Zapata.
    Mein Vater wird in fast allen paraguayischen Medien verspottet und beschuldigt, wobei immer sein voller Name genannt wird.

    Die Unschuldsvermutung scheint in Paraguay nicht zu existieren. Aufgrund der Anschuldigungen von Verwandten und Bekannten steht er nun unter Arrest. Die Anklage lautet auf Kindesmissbrauch und -vernachlässigung.

    Ich bin bestürzt darüber, wie etwas so Schockierendes über meinen Vater gesagt werden kann. Jeder, der meinen Vater kennt, weiß, dass er nicht gewalttätig ist, schon gar nicht mit Kindern. Mein Vater legt großen Wert auf eine gute Ausbildung, schlägt mich nie, sperrt mich nie in irgendeiner Weise ein oder begeht andere Gräueltaten, wie ihm dabei vorgeworfen wird. Ich hatte eine wunderbare Kindheit, was ich zu einem großen Teil diesem Mann zu verdanken habe. Er hat immer dafür gesorgt, viel Zeit mit mir zu verbringen. Es spielte keine Rolle, ob er einen vollen Terminkalender hatte oder nicht, er war immer für mich da. Und er war ein unglaublich liebevoller Vater, der sich vorbildlich um mich gekümmert und mich immer angelächelt hat.

    Meinen Vater in dem Video, das er mit Lilian gedreht hat, so gebrochen und kaputt zu sehen, hat mich schwer getroffen. Jeder, der meinen Vater nicht kennt, weiß wahrscheinlich einen Mann nicht zu schätzen, der in diesem Video für Gelassenheit kämpft, der versucht, Hoffnung zu zeigen und seiner Freundin eine Stütze zu sein. Aber ich weiß ihn zu schätzen. Reiner und Lilian, die das kleine Mädchen vermissen und in völliger Verzweiflung, Verwirrung und Unsicherheit leben, werden von der Polizei beschuldigt und von den Medien und der Gesellschaft verurteilt. Die Verfolgung ist so groß, dass die polizeilichen Verhöre nicht einmal vor Juliettes 10-jähriger Schwester Halt machen, die während des Verhörs durch den Polizeipsychologen in der nächsten Nacht nur weinte, weil sie unter zu viel Druck gesetzt wurde.

    Offenbar werden Fotos und Videos von Polizeiaktionen direkt aus dem Polizeiwagen an die Presse und die Medien geschickt.

    Bitte verstehen Sie mich nicht falsch! Ich möchte nicht der Presse, der Polizei, den Staatsanwälten oder sonst jemandem die Schuld geben. Ich möchte nur eine andere Perspektive schaffen, denn bisher ist nur ein Bild meines Vaters entstanden: das eines Monsters, das ein Kinderschänder ist. Ich kenne den Großvater der kleinen Juliette nicht, und ich glaube, er tut nur, was er für richtig hält, und er ist auch sehr besorgt. Ich kann jedoch seine Anschuldigungen gegen meinen Vater nicht im Geringsten verstehen. Ich kann mir vorstellen, dass es sich um eine Familienfehde über eine Art Antipathie und Groll handelt. Deshalb bitte ich darum, dass die Verfolgung meines Vaters eingestellt wird. Schließlich sind die Fakten wie folgt:

    Ein kleines, wehrloses 7-jähriges Mädchen ist spurlos verschwunden und wird vermisst. Meinen Vater für all diese unvorstellbaren Taten zu beschuldigen, verwirrt die wirklichen Fakten und verhindert die Suche nach dem kleinen Mädchen. Da sich alles nur auf meinen Vater konzentriert, wird das Verschwinden von Juliette nicht untersucht.

    Ich hoffe wirklich, dass Sie Juliette bald finden und dass es ihr gut geht. Ich hoffe, dass Rufino Zapata seinen Groll gegen meinen Vater ablegen kann und dass er, Lilian und Reiner sich in dieser schwierigen Zeit als Familie gegenseitig unterstützen können. Ich hoffe, dass die Unschuldsvermutung in der öffentlichen Diskussion genutzt wird. Ich möchte, dass die Polizei andere Personen als mögliche Täter und andere Szenarien in Betracht zieht.
    Ich legte meine Hand auf die Tatsache, dass mein Vater nichts mit Juliettes Verschwinden zu tun hatte.

    Luc Oberüber

    Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

    1. Sie können das von De aus nicht wissen:
      1. Hierzulande mischt sich keiner ein. TV wird als edukatives Bildungsfernsehen betrachten, der auch noch mit 12-er-Pack BilligPolarBier zu angeregten Diskussionen, Gelächter und dann plötzlich unter dem Tisch liegen sorgt.
      2. Ratschläge – zB. einen ausgebildeten Suchhund einzusetzten, werden hierzulande gar nicht gerne gesehen. Und schon gar nicht von loco Europäos. Erstens erhalten Sie die Antwortfrage: «Y en tu país?» (Und in deinem Land?) und dann die Antwort «Te vas en tu país entonces.» (dann haust du wieder ab von wo du her kommst). Das zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Beleidigungen eines Ausländers, der es gewagt hat einem Eingeborenen mit täglich 7 bis 11 Uhr Grundschul vielleicht abgeschlossen etwas zu zeigen. Damit werden Sie sich nur Zorn, beleidigte Leberwürste und Hass ernten. Viel lieber hätte man es, dass Sie ein 10-Mil donnieren und dann wieder gehen.
      3. Aufgrund täglich 7 bis 11 Uhr Grundschul vielleicht abgeschlossen hat man ganz speziell auf hiesige Gegebenheiten angepasste Rituale entwickelt, die dann in solchen Straffällen auch zu einen Ergebnis führen.
      4. Sie haben bemerkt, dass die Eltern aufgrund Sorgfalts- und Aufsehpflichtsverletzung verhaftet wurden? Gehen Sie zwei drei Wochen zurück und lesen die Artikel auf Wochenblatt, worin Sie sich über die bisher gezeigten Leistungen der hiesig Polizei- und Justiz überzeugen können. Legen Sie aber zuvor ein Kopfkissen auf die Tischplatte!

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