Fatale Fehlplanung in mennonitischer Gemeinde

Loma Plata: Mit großem Tamtam wurde vor zwei Monaten die kommunale Mülldeponie in Loma Plata, Chaco, eröffnet. Jetzt steht sie komplett unter Wasser.

Das ganze Areal der neuen Deponie ist überflutet. Die Gemeinde stellte den Betrieb ein. Die Situation entstand, weil es in den letzten zweieinhalb Monaten mehr als 800 mm regnete.

Der Gemeinderat aus Loma Plata rief gestern für 90 Tage den Umweltnotstand aus. Peter Sawatzky, ein Einwohner, wies daraufhin, dass die Deponie von der Kommune und der Kooperative Chortizer an einem Hang der Gemeinde Yacaré Surã gebaut worden sei.

Bei der Suche nach einem “geeigneten“ Standort für die Mülldeponie hat die Gemeinde Loma Plata 2016 eine Initiative ins Leben gerufen, um in 10 Wochen 24 mögliche Standorte zu überprüfen. Der Vorschlag wurde aber verworfen, da es sich nicht um eine offizielle Kommission handelte.

„Heute sehen wir das Ergebnis: Was frei von Wasser ist, ist nur ein Müllhaufen, der sich vor einem großen Schuppen bildet, während andere Teile unter Wasser stehen“, sagte Sawatzky.

Walter Stoeckl (PLRA), der Bürgermeister von Loma Plata, bestand darauf, dass nur Wasser in den Zugängen der Deponie stehe, nicht im angehäuften Müll, weder in der Halle, in der ebenfalls Abfälle gelagert werden, noch in den Tanks mit flüssigen Stoffen, die am Rande des Abladeplatzes lagern.

Wochenblatt / ABC Color

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12 Kommentare zu “Fatale Fehlplanung in mennonitischer Gemeinde

  1. Ich habe fotos von der Halle wo alles geflutet ist. Der Burgermeister lügt sich die schuppen vom Hals.

  2. Ich nehme an, sie haben ein Loch gegraben und dieses hat sich eben jetzt gefüllt. Bei so viel Regen ist das klar. Die Frage aber ist, wie oft regnet es dort so stark und so viel? So weit ich weiss, ist der Chaco dort oben sehr trocken weshalb das wohl meistens keine Rolle spielt.
    Die Schmähungen verstehe ich jetzt nicht. Wo genau in Paraguay wird denn richtig geplant noch dazu fatal richtig? Im Vergleich zu den sonstigen Projekten sind die Kolonien der Mennoniten im Chaco garantiert top.

    1. Es war den Leuten schon immer bekannt das nach groesseren regenfällen gerade diese zone unter wasser steht. Der Burgermeister ist aber nicht aus loma plata und glaubt nur was von ihm selbst kommt.
      USA leidet übrigends das selbe problem mit MrDonald

  3. die Unfähigkeit der „Fachleute“ in diesem Land ist schlicht legendär, jeder deutsche Kinderschüler hat mehr Grips im Kopf?

    1. Wieso Unfähigkeit ? Das war geplant, das beim nächsten Regen ( Hochwasser ) der Müll einfach weg schwimmt, so braucht man sich nicht die Mühe machen, ein tiefes Loch zu buddeln, um den Müll zu entsorgen. Ob er nun weg schwimmt oder vergraben wird, ist völlig egal, verseucht den Boden oder das Wasser so oder so, da keine aber überhaupt keine Schutzmaßnahmen getroffen werden.“ Das Geld für Schutzmaßnahmen“ ist in meinem Beutel, was geht mich die Nachwelt an.

  4. Überschwemung sagt doch alles, oder gibs noch was nicht überflutet ? In so einer Situation sollte man nicht so schimpfen wenn nicht alles in stand bleibt ! Wollen uns doch lieber mal optimistisch und Aufbauend äußern.

  5. Sie sollten etwas genauer sein in Ihrer Wortwahl – es ist nicht die Gemeinde oder Gemeinderat welche die Mülldeponie gebaut und jetzt wegen des Wasserstandes geschlossen hat, sondern die Stadtverwaltung, der Bürgermeister, usw.
    Loma Plata ist bereits seit einigen Jahren ein Munizip und somit kein Dorf mehr. Das heisst, es gibt einen Stadtrat, einen Bürgermeister, usw.

  6. Maskiertes Zeichen

    Reply

    Die zwei Häuser auf dem Foto stehen zwar ein paar Meter im Wasser, doch das ist nach paraguayscher Ehrlichkeit kein Beweis, dass es in den Häusern auch Wasser hat. Wer es genau wissen will muss sich zuerst beim Staatsanwalt eine Bewilligung holen, das Grundstück betreten zu dürfen. Doch das wird keiner wagen, da, sollte sich wirklich kein Wasser in den Gebäuden befinden, man mit einer Gegenklage konfrontiert wird, die die finanzielle Existenz kostet.
    Doch irgendwie kommt mir die paraguaysche Ehrlichkeit doch irgendwie von der Ehrlichkeit der aus dem Trog des Steuerzahlers Essenden Europas bekannt vor.

  7. Das die Zone schon zumidest 4 mal uebeflutet ist, dass weiss ich seit den letzten 6 jahren schon
    1° Wieso stellt Chortitzer so ein gelaede fuer Basura zur verfuegung, obzwar man weiss wegen die antecedentes
    2° Die ist immer bloedd, sagt sie hat nichts und acceptiert die Schenkung vom Gelaende fuer 20 Jahre.
    Que quilombo.
    Wenn mann vorbeifaeht stinkt es sehr, ich bin mir sicher das jeder Scheiss mitlaueft

  8. Und Peter Sawatzky glaubt viel zu wissen, doch in meinen Augen ist er ein Verbrecher, da er niemals glaubt seine Rechnungen zu begleichen. Dabei ist er Pasrtor und zugleich mein Onkel. Aber Niemand waehlt wo man ist.

  9. Ich moechte mitteilen, das Herr Peter seine Rechnung beglichen hat. Es hat gedauert aber es stimmt mir froh!
    Damit anuliere ich ich meinen Komentar gegenueber Peter, ich hoffe das wir in Zukunft besser auskommen.
    Danke fuer ein Ausgleich Peter!

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