Fluchtartiger Wechsel zu Honor Colorado

Asunción: Der Wechsel der Abgeordneten Marlene Ocampos vom Lager Colorado Añetete zu Honor Colorado wirkt sehr verdächtig, nachdem gegen die Vertreterin aus Alto Paraguay eine staatsanwaltliche Untersuchung wegen Veruntreuung eingeleitet wurde.

Die Parlamentariern Marlene Ocampos soll in den Jahren 2014, 2015 und 2016 als Ex-Gouverneurin mindestens 3,4 Milliarden Guaranies veruntreut haben, eine erste Rechnung bestätigte schon das Fehlen von 1 Milliarde Guaranies. Da die Staatsanwaltschaft spürbar auf Befehl des Ex-Präsidenten agiert oder eben auch nicht, da er die Generalstaatsanwältin einsetzte, braucht Ocampos nun mit keiner Strafverfolgung mehr rechnen.

Die Abgeordnete begann ihre Zeit als Gesetzgeberin in einem unabhängigem Block, der von Kollege Arnaldo Samaniego geführt wurde. Trotz der vermeintlichen Unabhängigkeit unterstützten sie treu alle Entscheidungen von Colorado Añetete, welcher von Präsident Abdo geleitet wird.

Ocampos zeigte bei ihrem ersten Treuetest die Bindung zu Honor Colorado, als sie die Kandidatur von Pedro Alliana (HC) als Präsident des Abgeordnetenhauses unterstützte anstatt Arnaldo Samaniego, den der Colorado Añetete Block als Kandidat ins Rennen schickte und der bis vor kurzem noch ihr Leiter war.

Wochenblatt / Abc Color

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7 Kommentare zu “Fluchtartiger Wechsel zu Honor Colorado

  1. Ist doch klar, ab sofort genießt sie den Schutz ihres Patrons Cartes. Doch dafür muß sie ihre Ehre (sofern sie eine solche je hatte) und ihre Seele verkaufen. Dazu paßt ein Wort von Jesus: “Was hilft es dem Menschen, wenn er alle Schätze dieser Welt gewinnt und verliert darüber seine Seele”. Hier bestätigt sich wieder einmal mehr, daß das Wort Gottes zeitlos gültig ist – nur die Menschen bilden sich ein, mit “der gottlosen Zeit gehen zu müssen”. Weil sie aber ahnen, daß die Bibel doch vielleicht Recht haben könnte, verfallen sie meist in Sarkasmus und Spötterei – manche werden sogar zu Haßpredigern und verdrängen dabei, daß sie der Teufel holen wird. Wenn nicht heute, dann später. Doch sie werden dem nicht entkommen! Denn wie steht es ebenfalls in der Bibel: “Gott läßt sich nicht spotten”!

    1. Glaubt man der Bibel, dann hätte Gott zur Zeit des Mose Völkermorde und Tieropfer befohlen. Jesus von Nazareth lehrt jedoch: “Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen” (Lukas 6, 27). Das Opfern von Tieren lehrt er nicht. Stattdessen treibt er die Tierhändler aus dem Tempel hinaus. Gleiches lehrten bereits die Gottespropheten des Alten Testaments. Bei Jeremia ist z. B. das Gotteswort zu lesen: “Denn ich habe euren Vätern, als ich sie aus Ägypten herausführte, nichts befohlen, was Brandopfer und Schlachtopfer betrifft.” (Jeremia 7, 22)
      Hat sich Gott also geändert? Oder stehen hinter dem Gott der Bibel zwei Götter? Oder mehrere? Warum gibt es so viele Widersprüche in der Bibel? Und woran kann man sich halten?

      In ihrem aktuellen Katechismus erklärt die katholische Kirche zu dieser Frage verbindlich: “Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind wahres Wort Gottes.” (Nr. 140)
      Und die evangelische Kirche hat in ihren Bekenntnisschriften bis heute verbindlich festgelegt: Sowohl das Alte als auch das Neue Testament seien “einzig Richter, Regel und Richtschnur”, nach welchen “müssen alle Lehren erkannt und geurteilt werden, ob sie gut oder böse, recht oder unrecht sind”. (Konkordienformel aus dem Jahr 1580, Epitome, Summarischer Begriff 3.)

      Wenn ein “wahres Wort Gottes” aber nicht übereinstimmt mit einem anderen “wahren Wort Gottes”, dann wird dies in den Kirchen damit erklärt, dass Gott sein Denken bzw. sein Verhalten teilweise geändert habe, weswegen das Alte Testament durch das Neue Testament ergänzt worden sei.

      Doch in der Bibel selbst steht geschrieben: “Ich, der HERR, ändere mich nicht.” So heißt es im Alten Testament (Maleachi 3, 6). Und im Neuen Testament liest man: “Jesus Christus, gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit” (Hebräer 13, 8). Außerdem widerspricht sich die Bibel auch innerhalb des Alten Testaments und innerhalb des Neuen Testaments, wie nachfolgende Gegenüberstellungen zeigen.
      Woran soll sich der Leser aber dann halten, wenn er mehr vom Gott der Bibel erfahren will oder an ihn glauben will?

      Unbestritten ist: Geändert haben sich die Menschen, welche die Texte der Bibel geschrieben haben. Und man könnte fragen: Wer hat sie jeweils inspiriert? Der Schöpfergott, den Jesus “Vater” nannte? Oder ein Anderer? Vielleicht der Teufel?

      1. Das war klar, daß “Calligula” sich getroffen fühlt und wieder einmal beinahe ausrastet. Hat von nichts wirklich eine Ahnung, wenn es um den Glauben an Gott geht, weil er absolut auf der falschen Seite des Ufers steht, fühlt sich jedoch immer angesprochen, getreu dem Spruch “getroffene Hunde bellen und beißen”. ‘Aber was wollen kleine Pinscher schon bewirken, wenn sie einem Elefanten an´s Bein pinkeln? Oder wie einst Helmut Kohl sagte: “Die Hunde bellen, doch die Karawane zieht weiter”.

        1. Wieso bin ich ausgerastet? Seit wann ist man ein Haßprediger, wenn man die Wahrheit sagt? Wie dumm muß man sein, jeden Unsinn zu glauben, der in der Bibel zu lesen ist und noch schlimmer, zu glauben, dass dieser Unsinn Gottes Wort sein soll? Wenn ich Ihre Kommentare lese denke ich immer wieder: wie niedrig muß die Intelligenz eines Menschen sein, solche Kommentare abzugeben, denen das Nachdenken offernkundig abhanden gkeommen ist? Wie borniert muß man sein, jedes Gegenargument mit Phrasendrescherei zu begegnen?

        2. Also ich finde, der Teufel ist eine ganz interessante Gestalt, eine sehr vielseitige Gestalt, die sehr viel aussagt auch über die jeweilige Zeit, in der er imaginiert wird. Ich finde, am Teufel und an dem, was man ihm zuschreibt, erschließt sich, finde ich, das mittelalterliche Christentum und die mittelalterliche Religiosität sehr, sehr schön – genauso, wie sich dann auch die Wandlung, die kulturelle und gesellschaftliche Wandlung, wenn ich mir den Teufel weiter ansehe – im 19. Jahrhundert vor allem, wo er ja dann wirklich wieder zum schönen, dunklen Engel wird und auch als solcher vorgestellt wird – wo ich das sehr schön nachvollziehen kann. Ich sage jetzt einmal etwas Provokantes: Es ist ein bisschen so wie in Ihrem Kasperletheater: Ohne Krokodil und ohne diese Teufelchen-Gestalt, die natürlich kindgerecht dann schon ist, wird das Ganze langweilig.
          Theresia Heimerl
          noch jemand, der das Nachdenken beherrscht

        3. Nachtrag: Heimerl (Österreicherin) studierte Deutsche und Klassische Philologie sowie katholische Theologie an der Universität Würzburg und an der Universität Graz, wobei sie in beiden Fächern promovierte.

          Sie ist Hochschullehrerin für Katholische Theologie und Religionswissenschaften an der Universität Graz. 2003 habilitierte sie sich im Fach Religionswissenschaft
          Anmerkung: In den Augen der Religionswahnsinnigen sicher eine vom Teufel besessene Frau?!

  2. Faszinierend ist, dass es solche parteien noch gibt. Selbst bei bezahlung, wer wählt so einen mist und wozu? Die parteien hier sind wie deutschland ohne afd und npd. Sofern ich dort keinen gut bezahlten posten bekomme, ist das wirklich egal. Die wahlbeteiligung sollte bei 1 % liegen, das ist in etwa der teil der bevölkerung die auf so einen posten hoffen können. Alles darúber ist komplette idiotie.

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