Forderung nach neuen Verhandlungen mit den Entführern

Horqueta: Angehörige des entführten Landwirts Felix Urbieta machen sich Sorgen um seinen Gesundheitszustand. Deshalb gingen sie noch einmal an die Presse und gaben eine Erklärung an die Kidnapper ab.

64 Tage ist Urbieta nun in den Händen einer kriminellen Vereinigung, die von Alejandro Ramos geführt werden soll. Die Angehörigen bitten um eine Reduzierung der Lösegeldforderung und sie wollen wissen wie es ihm geht.

Julio Silva, der Sohn des Landwirts, las eine kurze Erklärung auf einer Pressekonferenz vor. „Wir brauchen Informationen, wie es meinem Vater geht. Er leidet an Diabetes und Bluthochdruck, deshalb sind Medikamente zwingend erforderlich. Die Person ist alt und krank“, erklärte Silva.

In einem weiteren Absatz erklärte der Sohn weiter, dass die Geldforderung der Entführer nicht erfüllt werden könne. Alle Immobilien und der Viehbestand seien auf den Namen seines Vaters eingetragen, Dritte könnten nichts daran verändern, die sei nur durch den Eigentümer selbst möglich. „Wir hoffen auf ihr Verständnis und eine neue Kommunikation“, sagte Silva.

Die Erklärung endete mit einem Segen Gottes an Urbieta, die Entführer und der Hoffnung, dass der Landwirt bald zu seiner Familie zurückkehren solle.

Einige Tage nach der Entführung bekam die Familie eine Lösegeldforderung in Höhe von 500.000 US Dollar zugespielt. Sogar der wegen Geldwäsche beschuldigte Jarvis Chimenes Pavão wurde um finanzielle Unterstützung von Seiten der Angehörigen gebeten. Er lehnte aber ab. Bisher kam es zu keiner weiteren Kontaktaufnahme der Entführer.

Quelle: Ultima Hora

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