Franco: Internet in Paraguay ist nicht schnell weil Brasilien und Argentinien es nicht erlauben

Asunción: Der Vizepräsident der Republik, Federico Franco, erklärte heute, dass Paraguay über keinen günstigen Internet-Service mit hoher Geschwindigkeit verfügt weil es die beiden großen Nachbarländer nicht zulassen.

Diese Aussagen machte er während eines Treffens der Informations- und Kommunikationsbranche in der Hauptstadt.

„Ich werde eine Beschwerde einreichen, respektvoll jedoch auch firme und nachdrücklich. Unsere Nachbarn erlauben uns leider nicht den freien Zugang, wie sie ihn selber nutzen“, so Franco.

„Dazu summiert sich“, laut Franco, „dass der bezahlte Preis ebenso wenig wettbewerbsfähig ist. Eine Breitbandverbindung besteht zu 80% des Preises für die Gebühren der Nachbarländer und 20% für die nationalen Anbieter. Logisch erscheint da der Ausspruch, dass der Service nicht effizient ist. Ein Staat kann nicht bei solchen Sachen nachlässig sein. Ein Gespräch zu diesem Thema steht mit Fernando Lugo auch an“.

„Wir werden unsere Beschwerden wirksam bei internationalen Organisationen einreichen, damit die Cyberamputation ein Ende findet“, versprach der stellvertretende Staatschef.

(Wochenblatt / Última Hora)

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7 Kommentare zu “Franco: Internet in Paraguay ist nicht schnell weil Brasilien und Argentinien es nicht erlauben

  1. Das liegt nicht an den Nachbarländern, mit Sicherheit nicht. Franco sollte erst einmal vor der eigenen Haustüre kehren. Denn die Peers (so nennt man die Anbindungen an weitere Internet-Netze) machen in staatlicher Hand KEINEN SINN.
    Normaler Weise, wie beim der Rest der Welt, kümmert sich der Internet-Anbieter selbst um das Peering. Und nicht irgendeine staatliche Organisation die, wie so oft, garnichst macht. Tausend Leute beschäftigen, aber selbst das Festnetz nicht auf die Reihe bekommen. Wie soll da ein IP-Peering funktionieren, wenn alle nichts tun. Und neuste und teuerste Technik in einer Ecke vergammelt, weil man Angst hat, dass man in Zukunft evt. weniger Leute braucht.
    Sauladen!

    1. Eines „dummen Indianers“???????. Erstens lustig wie offen Sie doch die indigene Bevölkerung beleidigen und wie schnell Sie ihr Weltbild zur Schau tragen.
      Zweitens, Sie sagen nur „Schwachsinn“, „dummer Indianer“ und „keine Ahnung“?? Haben Sie jetzt irgendwas inhaltlich zum Thema beigetragen? Nein! Sie werten nur ihren Gesprächspartner als Person ab, und anscheinend müssen Sie das auch noch insgesamt dreimal betonen. Sagen Sie doch einfach: „Sie haben keine Ahnung“ Das ist wenigstens ohne Beleidigung, dass der andere ein scheachsinniger dummer Indianer sei.

  2. Lösung des Problems: Conatel oder wer auch immer es hier hat, das Monopol wegnehmen und anschließend warten bis die großen amerikanischen Firmen wie AOL kommen und dan Markt erschließend. Die bringen meist eigene Infrastruktur mit, war damals in Deutschland auch so. Nachdem der Post das Monopol weggenommen wurde ging auf ein mal alles….

    1. @chris & Peter
      Es gibt kein stattliches Monopol.
      TIGO arbeitet selbstständig und unabhängig bertr. des Internets. Das Problem liegt in der von argent. staatl. Seite erhobenen Gebühren. So werden z.B. für ein Datenkabel welches über den Rio Paraguay nach Asuncion verlaufen sollte, Gebühren im einer Höhe verlangt, das eine Wirtschaftlichkeit nicht mehr möglich ist. Diese Informationen habe ich direkt von TIGO, also keinem staatl. Unternehmen.

  3. Das liegt wohl eher daran, dass die USA, Korea und/oder Taiwan die nötige Infrastruktur Paraguay (noch) NICHT GESCHENKT hat. (Wie Beispielsweise die Infrastruktur (Computer, Scanner etc) in der Identificacion, dort wo die Cedula ausgestellt wird, welche von den USA geschenkt wurde.)

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