Freilaufende Kuh löst Tragödie aus

Pedro Juan Caballero: Ein Mann verlor sein Leben und ein weiterer wurde bei einem Verkehrsunfall, der sich in der Nähe Pedro Juan Caballero ereignete, schwer verletzt. Beide Opfer waren mit einem Motorrad unterwegs und kollidierten mit einer Kuh.

Der Unfall ereignete sich an diesem Samstagmachmittag auf der Fernstraße 5, im Bereich von Chiriguelo, bei Pedro Juan Caballero im Departement Amambay.

Der Verstorbene wurde als Pedro Troche (38) identifiziert, der zum Zeitpunkt des Unfalls das Motorrad fuhr. Er wurde von Cristian Fernández Peña (18) begleitet, der schwer verletzt wurde.

Beide waren auf der genannten Route unterwegs, als eine Kuh plötzlich auf der Fahrbahn auftauchte und der Fahrer nicht mehr ausweichen konnte. Er stieß frontal gegen das Tier.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr leisteten Erste Hilfe und brachten den verletzten Sozius in ein Krankenhaus.

Das Gesetz Nr. 1.880 verbietet es, dass Tiere entlang der Fernstraßen frei zirkulieren, ebenso wie auf öffentlichen Räumen oder Plätzen. Die Strafe für solche Vergehen sieht eine Geldbuße in Höhe von 180.000 Guaranies pro Tier vor.

Wochenblatt / Ultima Hora

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5 Kommentare zu “Freilaufende Kuh löst Tragödie aus

  1. Ja, auch ich hab bei sowas mein Auto und mich geschrottet , diese Kuh hatte sogar Brandzeichen, aber dann stellt sich raus, der Besitzer ist mittellos und dann? Ich plädiere dafür sämtliche Roadcows einzusammeln und sofort zu schlachten für die Polizei, dann überlegen es sich die Leute vielleicht, die Kühe aufs Campo Comunale zu schaffen?

  2. Wenn ich meinen Führerschein vergesse und kontrolliert werde muß ich laut neuer Gebührenordnung 406.260 Gs bezahlen. Wenn jemand seine Kuh auf die Strasse lässt, wodurch Menschen ernsthaft in Gefahr gebracht werden, muß er eine Strafe von 180.000 Gs berappen. Das nenne ich doch mal sinnvoll.

  3. Ein Rind ist ein Rind und handelt wie ein Rind. Doch manche Menschen sind dem Aussehen nach Mensch, handeln jedoch wie ein dummer Ochse. Es ist allgemein bekannt, daß Rinder nicht frei laufen dürfen und daß deren Eigentümer für die Folgen seiner frei laufenden Rinder aufzukommen haben. Wer mittellos ist oder sich darauf beruft, muß eben in´s Gefängnis. Wenn das endlich konsequent umgesetzt, würde sich so mancher Mensch überlegen, ob er er handeln will wie ein normal denkender Mensch, oder eher wie ein dummer, sturer, unbelehrbarer, ignoranter Ochse. Und die Polizisten, die frei laufende Rinder entdecken und nicht handeln (schon oft genug erlebt) gehören unverzüglich vom Dienst suspendiert und hart bestraft, denn sie achten die Gesetze ebenfalls nicht. Aber ob das jemals etwas wird im Land der Ignoranten mag ich bezweifeln. (siehe Müllverbrennungen und Feuerrodungen auf Weiden) Da kommen eher die Menschen zu Tode oder sterben an Atemwegserkrankungen, als daß Einsicht in die Köpfe dieser sturen Ochsen einkehrt.

    1. Ist alles Richtig was hier schreibst.In der Theorie. Der oder das getötet Unfallopfer wird nicht wieder Lebendig.
      Die von den Tier/der Kuh angerichteten Schäden, werden die wenigsten bezahlen können.
      Das wenige was helfen würde,wären drakonische Strafen Geldstrafen ab 5.MillionenGs die Ort und Stelle bezahlt werden müssen. Bei Unfällen mit Todesfällen bestrafen wie Totschlag pluss Busgeld..Die Kuh behandeln wie eine Waffe.
      Wer drückt das schon durch. Keiner! Auf die schnelle/Preiswert hilft nur eins,einfangen,auf den Anhänger verlanden, abladen, sofort Schlachten.Natürlich gibt es auch mobile Schlachtfahrzeuge auf LKW die sind etwas Teuerer.
      Fleisch ist immer gefragt!

  4. Ich kann nur jedem raten, bei der Sichtung von Kühen auch dann sofort abzubremsen, wenn sich diese nicht unmittelbar auf der eigenen Fahrbahn befinden. Erschrecken sich diese durch Hund oder anders Auto kommen sie gerne auf die eigene Fahrbahn angerannt…

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