Freud und Leid liegen nah beieinander

Fuerte Olimpo: Erst feierten gestern Abend die meisten Einwohner aus Fuerte Olimpo die Fußballmeisterschaft von Cerro Porteño, dann aber folgte der traurige Teil.

Wenige Stunden nachdem der staatliche Stromversorger ANDE die Bewohner der Stadt im Chaco wieder mit Energie versorgte brach das Netz erneut zusammen. Die Stadt im Chaco lag wieder im Dunkeln.

Im Laufe der vergangenen Woche gab es drei Stromausfälle in Fuerte Olimpo, der letzte dauerte 21 Stunden. Der Leiter von der ANDE für die Zone, Luis Trinidad, wohnt ironischerweise schon seit mehreren Wochen nicht mehr im Departement Alto Paraguay und ignoriert die Situation. Es erfolgten keine Erklärungen darüber, was die Ursachen der kontinuierlichen Ausfälle sind.

Es gibt zwar einen Hilfsgenerator für solche Stromschnitte, er funktioniert aber nicht mehr. Die betroffenen Gemeinden sind Fuerte Olimpo, Toro Pampa, San Carlos und Maria Auxiliadora.

Mittlerweile überkommt die betroffenen Chaco Bewohner eine Wut und Ohnmacht für diese traurige soziale Realität, die die Abwesenheit des Staates in der Region kennzeichnet.

Wochenblatt / ABC Color

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8 Kommentare zu “Freud und Leid liegen nah beieinander

  1. Fuer die Zentrale in Asuncion ist Fuerte Olimpo am Ar**** der Welt, daher also mit geringster Prioritaet. Es ist einfach unbegreiflich, mit was fuer einer ekligen Arroganz das Problem nicht geloest wird. Stromausfall bei diesen Temperaturen und dazu noch relativ isoliert duerfte die Hoelle sein.

    1. Danke lieber Rolf: Ich habe eigentlich Manni nie schlecht gefunden.
      Damit haben Sie also recht, aber von meiner Seite ist da keinerlei Absicht vorhanden. Ich schreibe nur so aus dem Bauch heraus und hoffe, niemanden zu verärgern. Sie werden also von mir weniger erwarten können wie von Manni. Der war zudem auch fleissiger wie ich!

  2. Nun wenn der generator defekt ist muss man sich halt mal aufraffen und den privat zusammenflicken? Irgendeiner wird doch etwas Ahnung von sowas haben?

    1. würdest Du für die Ande und mit Deinem Geld, etwas regulieren was der Ande gehört? Oder redest Du nur so daher. Ich habe 3 mal die Arbeit der Ande richten lassen, jedesmal auf meine Kosten, der Dank, Ande sagte ich sei nicht befugt, Staatseigentum anzufassen. Das nächste mal ist eine Strafe fällig. Punto sollen Sie ihren Scheiß selber regulieren, ich habe not Strom, der mein Haus mit allem versorgt.

      1. Recht hast Du. Hier muss man halt autark sein. Eigenen Brunnen, eigenen Strom. Solche Ausfälle wie in den letzten beiden Jahren hat es hier vor acht oder neun Jahren nicht gegeben.
        Es liegt einfach daran, dass das Vorausdenken dem Paraguayer nicht gegeben ist.
        Damit meine ich, wenn wir hier in den vergangenen Jahren ein Wirtschaftswachstum um die 10 % hatten, dann müsste den Verantwortlichen bei der ANDE doch klar sein, das sich äquivalent der Energiebedarf steigern wird.
        Paraguay ist der größte Energieproduzent durch Wasserkraft, doch die Bevölkerung sitzt zunehmend immer mehr im Dunkeln.

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