Friedmann und seine “goldenen Hände“

Paso Yobai: Mehr als 5.000 Personen, die zu der Gruppe “Aty Guasu“ von den Goldschürfern in Paso Yobai angehören, kamen zusammen um über neue Vorschläge bei der “Verteilung“ des Edelmetalls zu diskutieren.

Rodolfo Friedmann, legitimer gewählter Gouverneur von Guairá, sagte, dass “die Vorteile der natürlichen Ressourcen in Paso Yobai unter allen Bewohnern, egal welcher Partei oder welchem Status, verteilt werden müssen. Das Volk muss den Bergbau schützen. Leider gibt es nur wenige, die sich auf Kosten anderer bereichern. Das muss sich ändern“. Das könnte sich auch wirklich ändern, sollte bei den Vorwahlen zum Präsidentenamt am kommenden Wochenende Mario Abdo Benitez gewinnen.

Die Rede von Friedmann war gegen Oscar Chavez gerichtet, der als offizieller Gouverneur von der Wahljustizbehörde in Guairá bestimmt wurde. Chavez wohnt zudem im Bezirk in Paso Yobai.

Dr. Ronald Vazquez (ANR), Bürgermeister von Paso Yobai, sagte: „Die Bemühungen der Gemeinde sind darauf ausgerichtet, den Bergbau zu legalisieren, sodass die Menschen frei arbeiten können ohne sich zu verstecken. Sie brauchen nicht zu betteln, für das was rechtmäßig ihnen gehört“.

Trotz 40 °C kamen Tausende Menschen letzte Woche aus dem ganzen Bezirk von Paso Yobai zusammen, damit das “Goldfieber“ weiter anhält und nicht versiegt.

Wochenblatt / Municipalidad Paso Yobai

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8 Kommentare zu “Friedmann und seine “goldenen Hände“

  1. Vielleicht kann jemand die Frage beantworten, was aus der kanadischen Firma geworden ist, die die Schürfrechte teuer gekauft hat und nach dem Kauf mit der Invasion von wilden Goldgräbern zu kämpfen hatte. Jahrelange Prozesse waren die Folge, aber wie man an der momentanen Situation sieht, dürften die nicht von Erfolg gekrönt gewesen sein.

  2. „Leider gibt es nur wenige, die sich auf Kosten anderer bereichern.“… Wenn Friedmann das so gesagt hat, dann drucke ich mir das aus und hänge es an die Antisemitismuswand.

  3. Der Umwelt und besonders der Gesundheit der Goldgraeber selber waere es unbedingt noetig dass der Staat eingreift und die ganze wilde Schuerferei verbietet. Besser der Staat wuerde Lampa wo die Konsession gekauft hat schuetzen und kontrolieren. Ein Unternehmen kann man kontrolieren dass es Umweltkonform arbeitet und dem Staat abliefert was dem Staat gehoert. 5000 wilde Schuerfer sind unmoeglich zu kontrolieren und die Umweltschaeden mit Quekilber sind imens.

  4. Das ist aber Nachrichten nach-richten. Da von der Redaktion nicht nachgerichtet wurde, bitte ich um einen Link zur Quelle des Artikels. Leider finde ich nichts. Danke.

      1. Danke, ist nur nicht die Quelle des Artikels. Mein Kommentar ist auch „verrutscht“, er gehört als Antwort auf Roland’s….
        Mir geht es in erster Linie um die Aussage von Friedmann und in welchem Kontext sie genau steht. Unter dem Artikel steht als Quelle „Municipalidad Paso Yobai“… Aber wie schon erwähnt finde ich nicht das Passende.

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