Friedmann weiter unter Druck

Villarrica: Der Gouverneur von Guairá, Rodolfo Friedmann, steht immer noch im Fokus der Ermittler. Nun wurden von der Staatsanwaltschaft in Caaguazú Dokumente beschlagnahmt, die die Unterschriften vom Gouverneur enthalten. Sie sollen weitere Beweise liefern.

Damit soll der angebliche Rücktritt des Gouverneurs, der laut seinen eigenen Aussagen eine gefälschte Unterschrift enthielt, genauer untersucht werden. Maria Irene Alvarez ist die ermittelnde Staatsanwältin. Das forensische Labor aus Caaguazú prüft die beschlagnahmten Unterlagen.

Alvarez vermied jede Stellungnahe in dem Fall. Die politische Krise in Guairá begann am 3. März, als Friedmann nach einer Hochzeitsfeier in den Urlaub flog und angeblich seinen Rücktritt als Gouverneur von Guairá einreichte. Dieser bestritt aber den Vorgang und reiste umgehend zurück.

Nach langen gerichtlichen Untersuchungen, bei dem in der Zwischenzeit Oscar Chavez und Rudolfo Pereira für kurze Zeit den Gouverneurposten inne hatten, wurde Friedmann wieder in sein Amt gesetzt. Ob er wirklich nun fest im Sessel sitzt wird sich wohl in den nächsten Wochen noch einmal zeigen. Ihm hilft im Moment wohl nur sein elitärer Umkreis. Die Familie Friedmann hat viele Fäden in Villarrica in der Hand, unter anderem auch eine Zuckerrohrfabrik.

Quelle: ABC Color

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