UNO: Die politischen Führer haben zur Gewalt aufgerufen

Asunción: Amérigo Incalcaterra, Vertreter von der UNO aus Südamerika für die Menschenrechte, äußerte harte Anschuldigungen. Politische und soziale Anführer hätten die Proteste gegen die Wiederwahlabsichten der Regierung angeheizt.

Incalcaterra traf sich in Asunción mit dem neuen Innenminister von Paraguay, Lorenzo Lezcano. Nach dem Treffen äußerte der UNO Abgeordnete seine Bedenken, dass “soziale und politische Führer zur Gewalt aufgerufen hätten. Diese Art und Weise ist nicht vertretbar“. Er fügte hinzu, so eine “Anstiftung zur Gewalt löst keine Probleme“.

„Ein Dialog ist eine gute Grundlage als Mittel zur Lösung von Konflikten. Innerhalb der demokratischen Institutionen wird schon ein Konsens gefunden werden“, sagte Incalcaterra. Er traf sich auch mit dem Generalstaatsanwalt Javier Diaz Verón, um mehr Details über die Ermittlungen bei den gewaltsamen Protesten am 31. März in Asunción zu erfahren.

Incalcaterra bedauerte, dass ein großer Teil der Verhafteten willkürlich geschlagen und eine erniedrigende Behandlung erfahren hätten. Dies verstoße gegen Bestimmungen der Menschenrechte. Er ermahnte alle rechtlichen Institutionen zu mehr Umsicht. Eine Verhütung von Folter sei das oberste Gebot, damit die Rechtstaatlichkeit und Demokratie gewahrt bleibe.

Der Staatspräsident Horacio Cartes und der Ex-Präsident Fernando Lugo führen das Bestreben durch, 2018 wieder bei den allgemeinen Wahlen anzutreten obwohl die Verfassung nur eine einzige Amtsperiode von fünf Jahren vorsieht.

Quelle: Hoy

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2 Kommentare zu “UNO: Die politischen Führer haben zur Gewalt aufgerufen

  1. Ach ja. Das hörte sich von Seiten der Colorados aber ganz anders an. Nach deren Verständnis hatte doch die Presse sowie FS-Moderatoren „zur Gewalt aufgerufen“! Gegensätzlicher kann das Unrechtsbewußtsein und Rechtsverständnis nicht mehr sein.

  2. Die politischen Führer haben zur Gewalt aufgerufen? Sicher rote Socken, Kommunisten, Putin-Versteher und Verschwörungs-Theoretiker. Alles keine Christen, zumindest keine guten.

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