Für die einen kaum erwähnenswert, für den anderen ein übler Skandal

Coronel Oviedo: Ein Staatsanwalt führte eine Razzia in einer Apotheke des Instituts für soziale Sicherheit (IPS) in der Departementshauptstadt von Caaguazú, durch, da der Verdacht bestand, dass Medikamente abgezweigt wurden, die später mit Kokain vermischt wurden. Ein Angestellter wurde verhaftet.

Am Montag führte ein Staatsanwalt eine Razzia in der Apotheke des Krankenhauses des Instituts für soziale Sicherheit (IPS) in Coronel Oviedo, Departement Caaguazú, durch. Dies geschah im Rahmen von Ermittlungen wegen des Diebstahls von Medikamenten, die zum Mischen von Kokain bestimmt waren, das in der Stadt verkauft werden sollte.

Abel Alejandro Centurión Gauto (27), ein IPS-Angestellter, der für die Abzweigung von Medikamenten verantwortlich sein soll, wurde bei dem Verfahren festgenommen. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass der Mann eine große Menge an kontrollierten Drogen abgezweigt hat.

Die Razzia, die am Montag um die Mittagszeit stattfand, wurde vom Staatsanwalt für Drogenbekämpfung Fermín Segovia geleitet.

Die Beteiligten gehen davon aus, dass die Drogen an Fernando Mendoza geliefert wurden, der sie mit Kokain vermischte und anschließend in der Region vertrieb.

Mendoza ist seit August letzten Jahres im Gefängnis Coronel Oviedo inhaftiert. Die Informationen kamen durch die technische Begutachtung des damals beschlagnahmten Mobiltelefons ans Licht. Seit Beschlagnahmung vergingen ganze 11 Monate.

Für die Abzweigung oder den Diebstahl von Arzneimitteln soll der IPS-Apothekenbeamte ein gut organisiertes Schema verwendet haben, um die Lieferung an versicherte Patienten zu rechtfertigen.

Centurión Gauto erhielt konkrete Aufträge von Mendoza. Im Gegenzug erhielt der IPS-Beamte Sendungen des weißen Pulvers.

Die technische Analyse des bei Fernando Mendoza sichergestellten Mobiltelefons ergab die Namen der Abnehmer und Lieferanten, bei denen es sich zumeist um junge Leute aus der kaufkräftigen Gesellschaft von Oviedo handelte, wie der Anti-Drogen-Staatsanwalt Fermín Segovia erklärte. Diese werden nun von der Staatsanwaltschaft kontaktiert.

„Es ist unglaublich und besorgniserregend, wie die Sucht alle Schichten der Gesellschaft durchdringt, in diesem Fall Menschen aus wohlhabenden Familien“, sagte der Vertreter der Staatsanwaltschaft.

Wochenblatt / Última Hora

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3 Kommentare zu “Für die einen kaum erwähnenswert, für den anderen ein übler Skandal

    1. Du erzählst auch immer wieder die gleichen Lügen.
      Ich hatte Dir schonmal gesagt, dass es verlogene russische Propaganda ist, dass Selenski Drogen nehmen würde. Ich hatte hier Links zu den Videos gepostet, die die Originalaussagen hatten, die nicht von den Russen zusammen geschnitten wurden, nämlich, dass Selenski Drogen ablehnt.
      .
      Trotzdem ich Euch das schonmal bewiesen habe, dass es verlogene Propaganda ist (leider kann ich seit neuestem keine Links mehr hier rein stellen) verbreitest Du weiter dieses Lügengeschwätz und das ist typisch für Euch Putinisten.
      Wahrheit interessiert Dich nicht. Du willst mit den Lügen der Russen leben und Dich von den Russenlügen verblöden lassen.
      Spricht nicht gerade für Dich!

  1. Ich hab von jemanden gesagt bekommen, dass Krankenwagen im Landesinneren auch für Drogentransporte zweckentfremdet werden. Und bei einem wirklichen Krankheitsfall ist kein Geld für Benzin da.

    “„Es ist unglaublich und besorgniserregend, wie die Sucht alle Schichten der Gesellschaft durchdringt, in diesem Fall Menschen aus wohlhabenden Familien“, sagte der Vertreter der Staatsanwaltschaft.”
    Das wundert mich nicht. Auch hier wurde mir gesagt, dass der Drogenkonsum bei wohlhabenderen Familien besonders hoch, auch in den teuren Privatschulen, ist. Und eine Bekannte von einem Freund von mir, die als Bardame in einem Swingerclub gearbeitet hat, berichtete, dass da überwiegend reiche Paare kommen, die sich nur wegen dem Status verheiratet haben und daher im Swingerclub Ausgleich suchen.

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