Für die Entführung eines Mennoniten zu 20 Jahren Haft verurteilt

San Pedro: Ein Gericht verurteilte Genaro Meza, ein Mitglied von der Partei Paraguay Pyahurâ und Koch der selbsternannten paraguayischen Volksarmee EPP wegen der Entführung des Mennoniten Franz Wiebe zu 20 Jahren Gefängnis.

Der Staatsanwaltschaft gelang es, ausreichende Beweise gegen den Angeklagten vorzubringen.

Das Gericht in San Pedro verurteilte Meza (67) im Fall des jungen Mennoniten Franz Wiebe wegen Entführung, Terrorismus und Bildung einer terroristischen Vereinigung zu 20 Jahren Haft.

Zunächst beantragten die Staatsanwälte Joel Cazal und Alberto Torres 25 Jahre Gefängnis, basierend auf den Elementen, die zusammen mit dem Aussagen von Wiebe vorgelegt wurden, der Meza während seiner Gefangenschaft als Koch erkannte.

In dem Haus, in dem sie Meza festnahmen, fanden die Ermittler ein Video der Entführung, einen Militärrucksack, Gummistiefel, eine Mütze mit den Initialen der paraguayischen Pyahurâ-Partei und einige Schriftstücke gegen die Regierung.

Meza, der angebliche Onkel von Magna Meza, wurde im Oktober 2018 nach monatelanger Observierung während eines Verfahrens im Viertel Tava Jopói, Bezirk Curuguaty, Departement Canindeyú, festgenommen.

Wiebe wurde am 26. Juli 2016 im Alter von 17 Jahren entführt und am 26. Februar 2017 im Alter von 18 Jahren freigelassen.

Wochenblatt / Hoy / Beitragsbild Archiv

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9 Kommentare zu “Für die Entführung eines Mennoniten zu 20 Jahren Haft verurteilt

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    @Monosapiens
    Auf deine Frage warum es „Religionen“ gibt und warum Menschen an ein „hoeheres Wesen“ und an einen „Gott“ glauben, gibt uns die Bibel eine klare Antwort.
    Gott selber bei der Erschaffung des Menschen hat dem Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt. Jeder Mensch weiss also dass es Gott gibt nur eben kennen sie oft den wahren Gott nicht mehr. Deswegen ist es illusorisch den Menschen areligioees, ohne Religion, machen zu wollen.
    Atheismus hat wie an den Deutschen klar zu erkennen ist, immer zur Folge dass sie sich heidnischen Religionen zuwenden. Z.B. Oberueber & Co. die hinduistische Feuerrituale machen, etc.
    Religionen werden sie immer haben, fragt aich dann nur ob die einzig richtige oder andere falsche.
    Prediger 3,11 „Ich habe das mühselige Geschäft gesehen, das Gott den Menschenkindern gegeben hat, damit sie sich damit abplagen. Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit, auch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt – nur daß der Mensch das Werk, das Gott getan hat, nicht von Anfang bis zu Ende ergründen kann.“
    Das ist der Grund warum die Menschen an ein Jehnseits und an Gott bzw Goetter glauben.
    Die Ewigkeit wurde ins Herz gelegt und nicht in den Verstand, – man merke darauf.
    Einer der Gottesnamen JHWH’s ist „der Ewige“.
    Jesaja 40,28 „Weißt du es denn nicht, hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der Herr, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unerschöpflich!“
    Das Herz bestimmt anscheinend die Richtung des Verstandes. Deswegen findet auch der kopflastige Deutsche Gott nicht mit dem Kopf.

    1. Nun gut, aber um den zum Shwuddi Iglesias 120 dB abfackelnden Hausmüll turnende Indianer und Heiden hat es schon immer gegeben, viel mehr als es Christen gab. Mit Waffengewalt konnte die Zahl auf heute ca. eine Milliarde gläubige Christen erhöht werden. Warum hat dieser Gott denn seine Religion erst von 2000 Jahren den Menschen ins Herzen gesetzt? Kann ich dir schreiben. Ein Römischer Kaiser, Augustus glaubs, der hätte gewaltig eins auf den Sack bekommen. Da haben se ein Kreuzchen auf ihr Schild gemalt und die Gegner von der Brücke ins Wasser gejagt und haben gesiegt. Das war so ca. 350 nach Chr. Abergläubisch wie die Menschen waren musste es ja am Kreuz auf dem Schild gewesen sein, warum die gewonnen haben. Alles in allem, Gott und Religion gehen immer mit Kriegen und Gemetzel einher. Erstens ist es an alte abergläubische Geschichten zu glauben irrational und zweitens hat dieser Religionsfanatismus Millionen unschuldiger Opfer hervorgebracht. Und Sie wäre ein ganz schlimmer gewesen, wäre vor ein paar hundert Jahren so einer wie Sie so ein Ober- oder Haupt-Religionsfanatiker gewesen. Mit dem Abzügeln vom südamerikanischen Gold konnte sich der Religionsfanatismus noch eine Zeitlang halten. Aber jeder Schwachsinn hat einmal ein Ende.

      1. Ne, der Augustus kann’s nicht gewesen sein, der war schon viel früher Kaiser und noch mit dem Fritz Cäsar verwandt. Naja, irgend ein ömischer König, Kaiser oder Hosenseicher danach. Ehrlich geschrieben, wir haben in der Schule 3x bei den Ömern angefangen, sind dafür auch nie fertige geworden mit den Ömern. Die gibt’s glaub’s heut noch, die Ömer.

    2. Der schweizerische evangelische Reformator Johannes Calvin lehrt, Prädestination sei die ewige Anordnung Gottes, derzufolge er bei sich beschloss, was aus jedem Menschen werden sollte nach seinem Willen. Denn sie werden nicht alle mit der gleichen Bestimmung geschaffen, sondern den einen wird das ewige Leben, den anderen die ewige Verdammnis im voraus verordnet.
      Johannes Calvin, Instituto Christianea religionis, III, XXI,5
      Das würde bedeuten, dass der „Herr“ aus uns allen Suppenkaspar macht, nichts anderes. Dass Kuno etwa ein Revolverheld ist, der Mennoniten und Frauen haßt und meint, durch seine Kurzpredigten auf der Website des Wochenblatts in den „Himmel“ zu kommen, während mir als Angnostiker doe Hölle vorbestimmt wäre, obwohl weder Du noch ich etwas für die Situation, unser Leben, könnten.

  2. In Paraguay gibt es einige Köche die hinter Gitter gehören, auch ohne EPP Zugehörigkeit. Aufgrund seines Alters wird er bald in den Hausarrest entlassen. Mit den passenden Freunden , die ihm dieses Haus für den Arrest auf einer Estancia im Nirgendwo gewähren , oder gar an einer Grenze zu einem Nachbarland gewaehren ,hat er seine Freiheit zurück.

  3. Moyses Comte de Saint-Gilles

    @Monosapiens @2 Aspirin
    Das Christentum und die Bibel sind keine Religion sondern die absolute Wahrheit und das einzig und allein Richtige.
    Die Jehovas Zeugen sind eine Irrlehre und zwar die Neo Arianer. Obzwar sie sich heute verblueffend sehr dem Protestantismus und Anabaptismus angenaehert haben – so mancher Mennonit wuerde keinen nennenswerten Unterschied zwischen den Mennoniten und Jehovas Zeugen sehen. Die Doktrin der Jehovas Zeugen hat sich erstaunlich an das Mennonitentum angenaehert – wenigstens vordergruendig.
    JHWH ist natuerlich „der Herr des Krieges“, Jahwe Zebaot, JHWH Zwa’ot. Auch durch Kriege und Verfolgungen lenkt er das Geschehen in der Welt.
    Deswegen gerade lehnen die Anabaptisten den Calvinismus ab. Schicksalhaftigkeit, Fatalismus und Praedeterminismus in dem Sinne von Affensepp zitiert gibt es nur Teilweise in der Bibel.
    Der Mensch kann sein Verlorengehen nicht Gott ankreiden da er den freien Willen hat sich fuer Gott zu entscheiden. ABER, vorwirkend und rueckwirkend weiss Gott schon laengst wer sich fuer oder gegen ihn entschieden hat und daher gerettet wird oder in die Hoelle auf ewig geschickt wird.
    Es stimmt dass die Geschicke der Voelker vor allem durch den noachitischen Segen bestimmt werden – nach der Menge der Soehne Israels die jedes Volk in seinen Grenzen hat. Das koennte aber mit genetischer Vererbung des Boesen zu tun haben das Kanaan seinen Nachfahren vererbte. Daher sollten die Israeliten die Kanaaniter alle ausrotten. Ham, also alle Neger und dunklen Voelker, bekam einen etwas weniger schlechten Fluch aufgehalst. Wie Calvin weiter erlaeutert in dem Abschnitt der da zitiert wird, stuetzt sich die fatalistische Praedestinationslehre Calvins genau auf diesen noachitischen Segen bzw Fluch. Das ist verstaendlich nur eben darf man das nicht dann auf andere uebertragen. Die Sklaverei wurde dadurch auch gerechtfertigt denn Ham sollte der Diener von Sem und Japhet sein. In der Tat bis zum heutigen Tage entwickelt der Neger sich bedeutend besser unter einem Meister und Herrn der ihn bevormundet. Was passiert wenn ein Hamit Praesident wird sahen wir ja an Obama – der verfaellt sofort dem Liberalismus und dem Islam.
    Kriege und Gemetzel wirken oft konservativ auf die Welt so dass das Uebel nicht ueberhand nimmt. Klar immer dann wenn die christliche Seite gewinnt.
    Das Christentum gab es schon 4004 vor Christus also von Ewigkeit her da Jesus ja der ewige Gottessohn ist. Jesus ist ja der Sohn JHWH’s des Gottes des Alten Testaments und damit ist das Neue Testament nur ein Kontinuum des Alten Testaments.
    Auch wenn die Jehovas Zeugen staendig was von Wissenschaft faseln, so lassen sie sich davon nicht beirren. Deren Taktik ist die Neuigkeiten und Geheimwissen hinzustellen um doofe Leute und Unbestimmte zu beeindrucken.
    Die wahren Christen aber, sind ganz normale Leute die die Wissenschaft als ein Beweis der Bibel und der Existenz Gottes ansehen.
    Jesus hat sie erwaehlt am Kreuz aber sie bestimmen selber ob sie in den Himmel kommen oder freiwillig ihre Suenden in der Hoelle auf ewig buessen wollen. Von Vorherbestimmung im fatalistischen Sinne kann in der Bibel keine rede sein (oder nur ganz wenig).
    Das ist auch leicht zu beweisen: „Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt!“.
    Matthaeus 22 ff.
    „Das Gleichnis vom königlichen Hochzeitsmahl
    → Lk 14,16-24
    1 Da begann Jesus und redete wieder in Gleichnissen zu ihnen und sprach: 2 Das Reich der Himmel gleicht einem König, der für seinen Sohn das Hochzeitsfest veranstaltete. 3 Und er sandte seine Knechte aus, um die Geladenen zur Hochzeit zu rufen; aber sie wollten nicht kommen. 4 Da sandte er nochmals andere Knechte und sprach: Sagt den Geladenen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet; meine Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit! 5 Sie aber achteten nicht darauf, sondern gingen hin, der eine auf seinen Acker, der andere zu seinem Gewerbe; 6 die übrigen aber ergriffen seine Knechte, mißhandelten und töteten sie. 7 Als der König das hörte, wurde er zornig, sandte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an.
    8 Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Geladenen waren nicht würdig. 9 Darum geht hin an die Kreuzungen der Straßen und ladet zur Hochzeit ein, so viele ihr findet! 10 Und jene Knechte gingen hinaus auf die Straßen und brachten alle zusammen, so viele sie fanden, Böse und Gute, und der Hochzeitssaal wurde voll von Gästen.
    11 Als aber der König hineinging, um sich die Gäste anzusehen, sah er dort einen Menschen, der kein hochzeitliches Gewand anhatte; 12 und er sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte. 13 Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Hände und Füße, führt ihn weg und werft ihn hinaus in die äußerste Finsternis! Da wird das Heulen und Zähneknirschen sein. 14 Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt!“.
    Dieses klaert die fatalistische Vorhersehung Calvins auf – sie gibt es nur in einem sehr beschraenktem Maasse und dann eigentlich nur bezogen auf den noachitischen Segen. Was die Errettung angeht so gilt das Obige aus Matthaeus als Massstab.
    Gerufen sind viele, aber die wenigsten wollen ueberhaupt und von denen die auch noch wollen sind viele nicht wuerdig.

  4. Moyses Comte de Saint-Gilles

    @Monosapiens
    Was ist die Ursache dafür, dass viele berufen, aber nur wenige auserwählt sind? – https://aktiveschristentum.de/was-ist-die-ursache-dafuer-dass-viele-berufen-aber-nur-wenige-auserwaehlt-sind#:~:text=Das%20Gleichnis%20vom%20Hochzeitsfest&text=Als%20der%20K%C3%B6nig%20seine%20Diener,schlecht%20einfach%20nicht%20kommen%20wollten.&text=Und%20am%20Schluss%20des%20Gleichnisses,%2C%20aber%20wenige%20sind%20auserw%C3%A4hlt%E2%80%9C.

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