Für die Rechte der Frauen und Chancengleichheit

Asunción: Navila Ibarra wird versuchen, einen Sitz im Stadtrat von Asunción zum zweiten Mal zu erreichen. Sie will die Rechte der Frauen verteidigen und für Chancengleichheit kämpfen. Ebenso engagiert sie sich für arme Stadtviertel und will das historische Zentrum von Asunción “wiederbeleben”.

Die prominente Moderatorin nimmt ihren Kampf um einen Sitz im Stadtrat von Asunción wieder auf.

„Bei meiner letzten Kandidatur erhielt ich 5.000 Stimmen und leider fehlten mir 80, um den Sitz zu bekommen. Als einzige Kandidatin für die Colorado-Partei habe ich meine Liste vor Stadträten angeführt, die seit mehr als 10 bis 20 Jahren in dem Gremium sitzen“, sagte Ibarra.

Sie betonte, dass sie versuchen werde, mit mehr Zeit, mehr Kraft und mehr Engagement zu kämpfen, aber das Image einer jungen Frau, die “Kämpferin und Opfer” sei, aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus stellt sie sicher, dass sie reifer geworden sei. „Heute bin ich Mutter mit einem Abschluss in Politikwissenschaft, internationalen Beziehungen und einem Master-Abschluss in politischem Marketing sowie strategischer Kommunikation”, betonte Ibarra.

Sie behauptet, dass die Achse ihrer Kampagne die Rechtfertigung von Frauen und die Chancengleichheit sein werde. Ebenso will sie nach Lösungen für den chaotischen Verkehr suchen. „Die Schlaglöcher, die unsere täglichen Probleme sind, werden beseitigt. Dafür will ich mit Geschäftsleuten zusammenarbeiten”, erklärte sie.

Ibarra weist auch auf arme Viertel und die Altstadt hin. „Ich möchte, dass das Zentrum der Stadt wiederbelebt wird. Und meine stolze Chacarita beispielsweise und das Viertel Ricardo Brugada, das alle Dienstleistungen erhalten soll, die die Stadtverwaltung anbieten kann”, betonte sie weiter.

Sie behauptet jedoch auch, dass der Stadtrat erneuert werden müsse. „Was nützt es, nur den Bürgermeister zu wechseln? Wir haben 24 Stadträte für 68 Stadtteile, an die wir Millionen zahlen und die nicht den Willen der Bürger widerspiegeln“, erklärte Ibarra.

Sie ist der Ansicht, dass Asunción, wenn die Stadt sich in einem bedauerlichen Zustand befinde, teilweise auf die Ratsmitglieder zurückzuführen sei, die seit mehr als 20 Jahren im Amt sind, aber nicht tatsächlich arbeiten.

„Sie wissen nicht einmal, welche Protokolle sie für Verordnungen vorlegen sollen, weil sie nicht mit den Nachbarn sprechen oder jemanden empfangen. Sie glauben, dass die Position ewig ist und wir müssen zeigen, dass sie wählbar ist und dass die Menschen sie bestrafen werden, wenn ihre Politik nicht funktioniert“, erklärte Ibarra.

Sie versichert, dass sie keinen politischen Paten habe und bittet die Bürger um Hilfe, um sie in den Stadtrat zu bringen. „Ich möchte, dass wir die Barriere durchbrechen, weil nur die Korrupten sich zur Wahl aufstellen und deshalb tun sie nichts, wenn sie hineinkommen. Es wird 1000 Kandidaten für Ratsmitglieder geben, aber die Wähler werden hoffentlich den auswählen, der ihnen am besten erscheint“, betonte Ibarra.

Wochenblatt / Hoy

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4 Kommentare zu “Für die Rechte der Frauen und Chancengleichheit

  1. “weil nur die Korrupten sich zur Wahl aufstellen”, da muss man der guten Frau recht geben (Oh diosus mius, un pokus nomasus, peros un pokus ja).
    Nun wird sie uns auch sicher sagen wollen, alle vorhergehenden*innen waren Nilpen, haben alles falsch gemacht – womit sie recht haben könnte, jedoch nur fürs Volk, für den eigenen Geldbeutel, die eigene Hängematte und den eigenen Familyclan habens nix falsch gemacht – aber nun ist sie da, nur wird alles nicht nur besser, sondern dank Abschluss in Brandschutz, Keramik und Marketing alles gekonnter und professioneller, nicht zuletzt für den eigenen Geldbeutel, die eigene Hängematte und den eigenen Familyclan, täglich halbtags Telenovelas schauen sei dank.

  2. Und was ist dann, wenn SIE ein Sitz im Stadtrat ergattert hatte. Mit dem „Trinkgeld Ausschnitt“ wird SIE das bestimmt nicht erreichen. Wann werden die Frauen endlich kapieren das SIE ALLE andere Waffen (Klugheit) haben, in der Vorgeschichte gibt es genug Beispiele.

  3. Der politische pate ist hier ganz klar. Es handelt sich hier um eine reine gender und frauenpolitikerin so wie bachelet in chile. Da öffnen sich simsalabim die elfenbeinturmpforten.

  4. Das sie keinen Unsinn von sich gibt ist doch schon positiv, dafür sollte man sie schon wählen, denn sie wird nichts verschlimmern, nein, ganz gewiß nicht. Den städtischen Filz zu entwirren, das braucht viel Zeit und noch mehr Ausdauer und absolut unbestechliche Charaktere, wo sind die aber zu finden…..

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