Galaverna verteidigt seine Haltung

Ybycuí: Senator Juan Carlos Calaverna versuchte nicht sich hinter seinen Aussagen zu verstecken oder wie Präsidentschaftsberater Juan Carlos Baruja sie als fehlinterpretiert darzustellen. Bei einem Seminar in der Stadt Ybycuí, Provinz Paraguarí, sagte er sehr wohl für Anstöße und Hilfestellungen seiner Kameraden der Partei bei kommenden Auswahlverfahren für Posten im öffentlichen Dienst zu sein.

Während Cartes seinen Berater Baruja nach seinen Aussagen helfen wollte, erklärte er, dass mit den Hilfestellungen auch die Auswahlverfahren unnötig wären. Aus diesem Grund verwundert es, das Senator Galaverna dem Präsidenten widerspricht und die Auswahlverfahren sehr wohl als Make-Up enttarnt. Demnach scheint es fast unnötig, dass sich Bewerber anderer Parteien bei Stellenausschreibungen melden, da im Vornherein schon feststeht das zuerst Colorado Anhänger die Posten zugewiesen bekommen.

In diesem Sinne erinnerte auch Galaverna daran, dass ob legal oder illegal diese Ausschreibungen gewonnen werden und Colorado Parteianhänger immer die besseren Besetzer von Stellen sind.

(Wochenblatt / Abc)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

2 Kommentare zu “Galaverna verteidigt seine Haltung

  1. obwohl ich den galaverna nicht mag, muss ich zugeben,dass dieser ,ohne jedlichen akademischen titel, vielleicht der gewiefteste paraguayische politiker ist.seine auftritte im parlament sind meist gespickt von polemik aber auch von grossem sachwissen.doch sein politischer werdegang ist ueberschattet von etlichen korruptionsaffaeren. als junger mann war er ansager in einem karussell,spaeter disk.jockey und auch showmaster bei dem bekannten folklorefestival von ypacaray. in jungen jahren wurde er per dekret zum buergermeister von ypacaray ernannt(unter stroessner gab es keine buergermeisterwahlen. diese wurden vom innenministerium per dekret bestimmt). in den achtziger jahren war er in einen unterschlagungsskandal in der stadtverwaltung verwickelt und wurde entlassen. da zog er es vor nach argentinien zu gehen, wo er sich der MOPOCO partei anschloss. nach dem sturz von stroessner kan er zurueck und wurde zuerst abgeordneter, spaeter vize minister im innenministerium. diesen posten musste erabgeben als bewiesen wurde, dass er lebensmittel, die fuer die polizei vorgesehen waren abstaubte und an geschaefte verhoekerte. deswegen verpasste ihm luis maria argaña den spitznamen „ladron de galletas“(galletadieb).in sachen wahlbetrug hat er grosse erfahrung. er war einer der hauptbeteiligten, die bei den colorado vorwahlen 1992 auf anordnung von general rodriguez stimmen faelschten,damit SEIN kandidat, juan carlos wasmosy, gegen argaña gewinnen konnte. da er sich spaeter mit lino oviedo verfeindete,lief er zum argaña-fluegel ueber,und war im maerz 1999 einer der hauptverantwortlichen fuer den sturz von raul cubas grau. anschliessend war er einer der hauptstuetzen, damit der trunkenbold luis gonzales macchi nicht vom parlament gestuerzt wurde.beim sturz von lugo war galaverna auf der colorado seite einer der hauptaktoren. zum schluss noch etwas pikantes. der sohn von galaverna,ehemaliger torwart, brachte als vereinspraesident durch die hilfe seines vaters die komplette fussballmannschaft bei der wahlbehoerde als assistenten unter. da gibt es wirklich leser im wochenblatt, die wirklich ernsthaft glauben, dass es unter cartes einen „nuevo rumbo“gibt. also waere es undenkbar, dass ein fuehrender colorado politiker wie galaverna oeffentlich zugibt, dass man einfach manipulieren und auch nachhelfen muss, damit alle staatlichen stellen von CORRELIGIONARIOS bestetzt werden koennen.ganz nebenbei.sie sind zweifellos sowieso die faehigsten personen um die staatlichen stellen zu besetzen.

    hoffentlich habe ich die leser nicht gelangweilt.

  2. @der bayer, absolut nicht gelangweilt. Jene Leser, die Vita und Machenschaften von Cale noch immer nicht zur Kenntnis genommen haben, sollten wenigstens jetzt langsam ins Grübeln geraten und sich Gedanken über die Umsetzung von Cartes‘ ’nuevo rumbo‘ machen.

Kommentar hinzufügen