Gesicht nach Taufritual entstellt

Encarnación: Studenten von der Katholischen Universität nahmen an einem Taufritual teil. Dabei kam es zu einem schweren Zwischenfall. Die Freiwillige Feuerwehr griff ein, bevor die Situation eskalierte.

Am vergangenen Donnerstag fand die Zeremonie auf einem privaten Grundstück in der Gegend von San Antonio statt. Von dort aus sind es etwa 15 Kilometer bis nach Encarnación. Etwa 100 Studenten aus der Universität zelebrierten eine Tauffeier. Isaac Sumi (18), Student der Architektur, legte sich während der Veranstaltung auf die Wiese und wurde von einem Insekt gestochen. Dies führte sofort zu einer lebensbedrohlichen allergischen Reaktion. Er konnte aber dank der Freiwilligen Feuerwehr und schneller ärztlicher Hilfe gerettet werden.

Angehörige von Sumi prangern nun die “brutale Art der Taufe an“. Es könnten jederzeit Todesfälle auftreten. Die Veranstalter erwiderten, jeder der Teilnehmer habe ein Schreiben unterzeichnet, dass die Prozedere auf eigene Verantwortung geschehe.

Es ist nicht das erste Mal, dass es bei solchen Ritualen zu Zwischenfällen kam. In den Vorjahren kam es durch Brutalität zu mehreren verletzten Teilnehmern.

Die Universitätsleitung bereitet für nächste Woche eine Erklärung vor. Es wurde aber vorab betont, dass das Verhalten der Studenten nicht im Einklang mit der Ethik und Moral der Katholischen Universität stünde und solche Handlungen in der Einrichtung verboten seien. Es käme zu erniedrigenden und entwürdigenden Handlungen.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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