Glück oder Zufall?

Asunción: In der Liste der 83 Personen, die Nicanor Duarte Frutos dieses Jahr bei der Yacyretá eingestellt hat, taucht der Name einer 21-jährigen Frau auf, die 2019 die Miss Capiatá-Wahl gewann, wie aus den sozialen Netzwerken einer Model- und Medienagentur hervorgeht.

Paz Monserrat Groselle Rojas begann am 1. Juli 2022 ihre Beschäftigung in den Büros des Wasserkraftwerks und erhält laut der Website des Unternehmens ein monatliches Gehalt von 7.174.450 Guaranies, einschließlich Grundgehalt und Bonuszahlungen.

Bei der jungen Frau handelt es sich um die Tochter eines Offiziers, der damals dem Präsidentenbegleitregiment zugeteilt war. Ihre Mutter ist Beamtin bei der Staatsanwaltschaft und so kommt die Familie in den Genuss eines weiteren staatlichen Gehalts.

Duarte Frutos hat sich seit seinem Amtsantritt in Yacyretá wie auch alle seine Vorgänger auf die Personalbeschaffung spezialisiert, sodass die Einrichtung aufgrund der Hunderte von empfohlenen Mitarbeitern, die jedes Jahr eingestellt werden, als Arbeitsvermittlungsstelle für Mitarbeiter und empfohlene Mitarbeiter gilt.

Wochenblatt / La Nación

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6 Kommentare zu “Glück oder Zufall?

  1. Qualifikation Miss Capiatá ist ja auch nicht schlecht für ein Pöstchen für 1000 € pro Monat im Lande BIP 5500 US-Dollar pro Jahr und unbegrenzter Bescheutertheiten. Deshalb arbeiten in diesem Kraftwerk auch 2800 Paragauyaner:*Innen und auf argentinischer Seite 800 Argentinier: 3 schauen zu wie der 4. lernt. Mal etwas Neues als nur Qualifikation Vetter:*In-sein. Deshalb klappt in diesem Land auch nichts, außer Bonusauschüttungen an Vetter:*Innen und viel Nichts fürs Volk, wovon man sich im Laufe der Jahre an jeder Ecke selbst überzeugen kann. Hierzulande ist es ja Aufgabe von Direktor:*Innen Vetter:*Innen und Amigo:*Innen mit für ein 9. Weltland fürstlichen Gehältern einzustellen. Das finden auch alle entweder gut oder sie interessieren sich mehr dafür, wie sie zu Streihhölzl um ihren Müll abzufackeln kommen, damit es zum Shwuddeli-Hui-120dB-Abgeschwuddeli mit Kleinkindern auf dem Arm noch ein Pack Billigpolarbierbück grati ergattern.

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  2. Für diese pöstchen braucht es gar keine qualifikation. Das gilt auch für private konzerne. Da kommen sie sogar schon mit frauenquoten. Bei den kosten, die frauen heute verursachen, verstehe ich, dass der ehemann das nicht aus der eigenen tasche bezahlen will oder trotz millionär sein es nicht mehr schafft. Es handelt sich hier nur um deals zwischen den reichen clans. Deshalb gibts es diese jobs samt quotenideen überhaupt. Es ist das gleiche prinzip wie model sein. Die idee und durchführung so eines bewerbes, kandidatinnen -auswahl und wer gewinnt, sind alles spielereien von betuchten im hinterzimmer. Die erbmonarchie lässt grüssen. Qualifikation und karriere durch kriechen aus der richtigen scheide! Ein wirkliches königreich für 100 % erbsteuer. Jetzt schreien alle leistungsträger wieder. Wir können gerne jammern, es ist auch theorie, aber anders kann ein leistungsstaat niemals erreicht werden. So wie es ist, sind keine grossen diskussionen notwendig. Man verschwendet seine zeit und aktionen wie hier im artikel aufgezählt werden, sind der normalfall. Dass da einer oder eine wirklich was kann und weis, ist schlicht zufall. Wie sollte es anders kommen?

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  3. Weder Glück, noch Zufall. In diesem Land, werden grundsätzlich Leute eingestellt, die von nichts ne Ahnung haben. Desweiteren, sind die “Männer” alle nur Schwanz gesteuert, weil selber denken geht nicht und bezahlen tut das ja eh ein anderer, nehmlich der Steuerzahler.

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