Google: “Das Sinken war geplant“

Der Ballon, der gestern in Ñeembucú angeblich abstürzte, gehört dem Konzern Google. Das Vorhaben soll aber geplant worden sein. „Unser Ballon war im Rahmen des Projekts Loon im Einsatz, das darauf abzielt, Internetverbindungen auch in ländlichen oder abgelegenen Gebieten zu ermöglichen“, sagte Florencia Sabatini, Manager für Kommunikation bei Google. Sie fügte an, die Unternehmung sei mit den nationalen Behörden und der Flugsicherung abgesprochen worden. Google hätte die Koordination übernommen und alle notwendigen Daten zur Verfügung gestellt.

„Der Ballon hatte seinen Testflug erfolgreich abgeschlossen. Die Landung wurde mit Genehmigung der örtlichen Flugsicherung kontrolliert eingeleitet. Wir wählten einen langsamen Abstieg in einer ländlichen Gegend aus. Das Vorhaben lief ohne Probleme ab“, sagte Sabatini. Sie fügte an, Google würde beim Projekt Loon eng mit der Zivilluftfahrt zusammenarbeiten, damit Lösungen erzielt werden, den Internet-Service in ländlichen Gebieten zu verbessern.

Das Loon Projekt von Google zielt darauf ab, entlegene Zonen auf der Erde mit einem Internet Signal zu versorgen. Dabei kann eine Navigationsgeschwindigkeit wie im 3G Mobilfunknetz oder höher erzielt werden. Die Technik befindet sich aber noch in der experimentellen Phase, soll aber fortgesetzt werden, denn erste Versuche sind positiv verlaufen. Jeder Ballon verfügt über ein Computersystem, das die Einhaltung der Flughöhe sicherstellt aber auch einen kontrolliertes Sinken des Ballons einleiten kann.

Quelle: Hoy.com.py