Gott weckte mich von den Toten auf

Encarnación: Mit seinem Weidekorb voller Süßigkeiten ist Héctor Flores jeden Tag in den Straßen und Bussen von Encarnación unterwegs. Dabei hilft er auch noch jungen Menschen, wieder die richtige Bahn einzuschlagen. Flores war schon ganz unten und kehrte von den Toten wieder ins Leben zurück.

Der 28-Jährige konsumierte alle Arten von Drogen, wie Marihuana, Crack und Kokain. Nun verkauft er Süßigkeiten in Itapuá, vorwiegenden im Bereich der Vereinigten Kolonien. Nebenbei sammelt Flores Spenden ein für die Unkosten seiner Therapie und von anderen Drogenabhängigen in dem Suchtzentrum von Encarnación. Mit dessen Behandlung ist er seit zwei Jahren clean.

„Es ist einfach, nichts ist kompliziert. Während der Therapie lernte ich Christus kennen und erkennen. Der Glaube und mein Wille begleiteten mich. Nun helfe ich auch anderen in dem Suchtzentrum“, erklärte Flores.

12 Jahre konsumierte er Drogen und sein Leben war die Hölle. „Ich kam aus Asunción und nun bin ich hier geheilt worden. Es gibt viele Menschen, die das Rehabilitationszentrum verlassen haben und clean bleiben. Etwa 15 wollen es ebenfalls mit aller Macht versuchen“, betonte Flores.

Wenn er es nicht geschafft hätte würde er wohl entweder im Gefängnis sitzen oder auf dem Friedhof liegen. Viele kennen Flores in den Vereinigten Kolonien. Fahrer von Bussen verlangen keine Gebühr wenn er mitfährt. Im Laufe der Zeit spendeten immer mehr Menschen Geld für seine Aktion. „Ich bin das Beispiel, wie wenn Gott die Toten wieder auferweckt. Nun versuche ich alle anderen auch davon zu überzeugen, dass so etwas möglich ist“, betonte Flores.

Quelle: Ultima Hora

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1 Kommentar zu “Gott weckte mich von den Toten auf

  1. Die Schlagzeile „Gott weckte mich von den Toten auf“ ist ja nun völlig daneben. Genau das sagte Hector Flores nicht, sondern „Ich bin das Beispiel , wie wenn Gott die Toten wieder auferweckt.“ Eines jedenfalls steht fest. Mir sind in Deutschland z.B. Einrichtungen bekannt, in welchen Alkohol- und Drogensüchtige behandelt werden. Üblicherweise liegen die Rückfallquoten in „normalen“ Einrichtungen bei wenigsten 40 – 50 % innerhalb der nächsten 5 Jahre nach Abschluß der Behandlung. In christlichen Einrichtungen liegen die Rückfallquoten bei gerade mal ca. 10 – 15 %.

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