Großes Tohuwabohu mit allen erdenklichen Folgen

Asunción: Nachdem der EPP-Gründer Osvaldo Villalba, der 22 Jahre im Untergrund lebte, vor Tagen erschossen wurde, forderte seine inhaftierte Schwester, Carmen Villalba, dass sie ihn verabschieden kann. Sie drohte mit einem Gefängnisaufstand.

Der Justizminister Édgar Taboada Insfrán, der am gestrigen Dienstagmorgen sein Amt antrat, wurde nur 8 Stunden später seines Amtes enthoben, nachdem er dem Sarg von Osvaldo Villalba den Zutritt zum Frauengefängnis Buen Pastor gestattet hatte, damit seine Schwester Carmen Villalba ihm die letzte Ehre erweisen konnte.

Taboada hat den Posten von Edgar Olmedo übernommen. Nach der “Ehrung” des ermordeten EPP-Mitgliedes wurde er jedoch vom Präsidenten der Republik, Mario Abdo Benítez, angesichts der öffentlichen Kritik von seinem Amt enthoben. Taboada selbst stritt zu Beginn ab, dafür verantwortlich zu sein.

Der Chef des Kabinettschef, Hernán Hüttemann, bestätigte auch die Entlassung der Direktorin des Gefängnisses El Buen Pastor, Marian Vázquez, weil sie den Forderungen der Familie der Terroristen nachgegeben hatte.

Die Verwandten von Osvaldo Villalba sollten die sterblichen Überreste des EPP-Gründers auf dem Friedhof von Recoleta beisetzen, doch zunächst versuchten sie, den Sarg ins Gefängnis zu bringen, damit Carmen Villalba sich verabschieden konnte.

Edgar Taboada lehnte diese Idee ab, weil Villalbas Verwandte ihn nicht benachrichtigt, geschweige denn eine Genehmigung beim Ministerium oder bei den Gerichten eingeholt hatten. “Es kam überraschend und aus Sicherheitsgründen ist es nicht möglich, und wenn sie es rechtzeitig getan hätten, könnten wir es auswerten”, sagte er am gestrigen Nachmittag der Presse.

Am Abend sollte Carmen Villalba verlegt werden, da sie im Frauengefängnis einen Aufstand anzetteln wollte, wenn ihrer Forderung nicht nachgegeben wird. Anscheinend hat sie da mehr Einfluss als simple Angestellte oder der Minister selbst.

Daniel Benítez, derzeitiger Vizeminister für Kriminalpolitik, wurde zum vorübergehenden Leiter des Justizministeriums ernannt. Der Fall löste in den sozialen Netzwerken große Empörung aus, weil die Regierung den Forderungen der Angehörigen krimineller Gruppen nachgegeben hat, während Opfern von Entführungen keiner Wichtigkeit beimisst.

Wochenblatt / Abc Color

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10 Kommentare zu “Großes Tohuwabohu mit allen erdenklichen Folgen

  1. Reichsbaron Abramowitsch van Witzleben-Elensky

    @Kuschit
    Blinde wurden sehend, Lahme gingen wieder und Tote auferstanden plötzlich als Jesus es so befahl. Was willst du denn noch mehr Zeichen?
    Die Argumentation von damals und heute der Ungläubigen ist frappant dieselbe. Daher verweist Jesus nur auf die Zeichen und Wunder. Diese waren der Beweis daß er der Messias war und ist. Nur heute meint man das was in der Bibel als Zeichen aufgeführt wurde ist nur erdacht und erlogen um die eigenen Agenda zu stützen. Das war aber keineswegs so sondern das passierte wirklich.
    Hingegen die Gottlosen von heute können nichts gegenteiliges Beweisen sondern stellen nur leere Behauptungen und Vermutungen auf die durch Wiederholen nun zum wissenschaftlichen Beweis werden sollen. Die Methode ist: eine Lüge solange zu wiederholen bis sie geglaubt und als Grundsatz der Naturwissenschaften angesehen wird.
    Niemand kann z.B. beweisen daß die Blinden damals nicht sehend wurden, die Lahmen nicht auf einmal gehen konnten und die Toten nicht auf einmal quicklebendig aufstanden und umherwandelten und später dann irgendwann nach Jahren nochmal starben. Es handelte sich dabei um wirklich Gelähmte, um wirklich Blinde und um wirklich schon gestorbene Menschen die plötzlich sahen, gingen und auferstanden waren.
    Also wenns regnet beschweren sich die Deutschen (sie beschwerten sich daß Johannes der Täufer keinen Wein trank). Wenns nicht regnet im Chaco beschweren sich die Deutschen auch (dann beschwerten sie sich daß Jesus nachher Wein trank). Was will man denn nun eigentlich?!
    Matthäus 11 ff.
    “2 Als aber Johannes im Gefängnis von den Werken des Christus hörte, sandte er zwei seiner Jünger 3 und ließ ihm sagen: Bist du derjenige, der kommen soll[1], oder sollen wir auf einen anderen warten?
    4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und berichtet dem Johannes, was ihr hört und seht: 5 Blinde werden sehend und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote werden auferweckt, und Armen wird das Evangelium verkündigt. 6 Und glückselig ist, wer nicht Anstoß nimmt an mir!
    7 Als aber diese unterwegs waren, fing Jesus an, zu der Volksmenge über Johannes zu reden: Was seid ihr in die Wüste hinausgegangen zu sehen? Ein Rohr, das vom Wind bewegt wird? 8 Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Menschen, mit weichen Kleidern bekleidet? Siehe, die, welche weiche Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige! 9 Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Propheten? Ja, ich sage euch: einen, der mehr ist als ein Prophet! 10 Denn dieser ist’s, von dem geschrieben steht: »Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten soll«.
    11 Wahrlich, ich sage euch: Unter denen, die von Frauen geboren sind, ist kein Größerer aufgetreten als Johannes der Täufer; doch der Kleinste im Reich der Himmel ist größer als er. 12 Aber von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt leidet das Reich der Himmel Gewalt, und die, welche Gewalt anwenden, reißen es an sich. 13 Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis hin zu Johannes. 14 Und wenn ihr es annehmen wollt: Er ist der Elia, der kommen soll. 15 Wer Ohren hat zu hören, der höre!
    16 Wem soll ich aber dieses Geschlecht vergleichen? Es ist Kindern gleich, die an den Marktplätzen sitzen und ihren Freunden zurufen 17 und sprechen: Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben euch Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint! 18 Denn Johannes ist gekommen, der aß nicht und trank nicht; da sagen sie: Er hat einen Dämon! 19 Der Sohn des Menschen ist gekommen, der ißt und trinkt; da sagen sie: Wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden von ihren Kindern.”

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    1. Macumba-Kuno: jemand sollte auf die Idee kommen, Grimm’s Märchenbuch einen anderen, “heiligen” Titel zu geben und die Texte etwas abzuändern und zu tun, als seien die Geschichten Gottes Wort, das von einer Anzahl von Knüselköppen vor Jarhunderten nach Eingabe des “Heiligen Geistes” aufgeschrieben wurden, würde diese neue “heilige” Schrift bei entsprechnder Popaganda binnen jahrzehnten zig-Millionen Anhänger haben .Darauf würde ich gerne wetten, kann aber nicht, denn das werde ich altesbedingt nicht erleben. Wenn Du weiter in Deuner Traumwelt leben willst, so sei es Dir gegönnt. Aber warum dauernd die Leserschaft des WB damit belästigen?

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  2. Ab in die Einzelzelle mit dieser Verbrecherin!
    Türe zuschweissen und das Essen durch eine Klappe schieben.
    Kontaktverbot zu anderen Menschen bis zum Tod.
    Dann hat es sich mit einer Gefängnisrevolte.

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