Grundnahrungsmittel verteuern sich um 9 %

Asunción: Das Verbraucherschutzsekretariat Sedeco erklärte, dass bei einer der wöchentlichen Überwachungen in Supermärkten ein Preisanstieg von 9 % bei 53 der 60 Produkte im Sektor der Grundnahrungsmittel festgestellt worden sei.

Der Präsident von der Behörde Sedeco, Juan Estigarribia, erklärte, dass der Anstieg dieser Preise letzte Woche zu einer Erhöhung des Grundwarenkorbs um 78.486 Guaranies geführt habe, ein Trend, der sich in Supermärkten in der Metropolregion und Asunción weiterhin fortsetzt. Betroffen von diesem Preisanstieg sind Haushaltshygieneartikel (Reinigung), Obst, Gemüse und Backwaren.

Estigarribia gab an, dass nur 7 Produkte einen leichten Preisrückgang hatten, darunter Maniok, Maismehl, Schweinerippen und Hähnchen. „In den Supermärkten in Asunción und der Metropolregion verzeichneten wir im Vergleich zur Vorwoche einen Anstieg von 9 %. Das sagt uns, dass es praktisch bei allen Produkten des Basiskorbs eine Verteuerung gab“, sagte er.

In Bezug auf die etwas billigeren Produkte fügte er an, dass sie in der Metropolregion zu finden und die höchsten in Asunción verzeichnet worden seien. Der von Sedeco herausgegebene Bericht gibt an, dass die Preisaufzeichnungen durch Besuche von Supermärkten in Luque, San Lorenzo, Lambaré, Fernando de la Mora und der Hauptstadt des Landes erstellt wurden.

Hinsichtlich möglicher Preisverbesserungen verwies Estigarribia auf einen Bericht aus dem Jahr 2022 in derselben Saison, in dem sich die Preise im März stabilisierten und Mitte des Jahres wieder einen Aufwärtstrend verzeichneten. Vor diesem Hintergrund erklärte er, dass er hoffe, dass dasselbe in diesem Jahr passieren werde.

„Ab März stabilisierten sich die Preise etwas mehr, Mitte des Jahres stiegen sie wieder an. Es ist notwendig zu sehen, ob das gleiche Panorama dieses Jahr präsentiert wird. Aber der Trend geht seit Anfang des Jahres zu einem deutlichen Anstieg pro Woche“, erklärte er abschließend.

Wochenblatt / La Nación / Beitragsbild Archiv

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3 Kommentare zu “Grundnahrungsmittel verteuern sich um 9 %

  1. Preisanstieg im Supermarkt – das alte Lied. Gibts dafür auch Gründe? Ach, lasst mal, da glaub ich sogar eher einem Zufallsgenerator.
    Letztens gesehen: Eine Angestellte hat das Preisschild für EINE Rolle Klopapier, die mieseste Qualität die es gibt, von 1700 auf 1750 Gs gewechselt. Und ich dachte dabei nur: Geilomat, sind die hier genau!

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  2. Rekordernte GVO-Soja (Tiere haben zu fressen), Benzinpreise nicht gestiegen, geregnet, so dass der Flusspegel ein paar Schiffchen tragen sollte, Uhu-Viru-SARS-V2.x-Zeitalter temporär auf Eis gelegt (in USA ist schon eine neue Sorte Killer-Uhu-Viru-SARS-V2.x unterwegs), internationale Schiffscontainer-Frachtkosten gesunken. Deshalb wird wohl alles teurer. Und dat um fast 10% ! Immerhin ist der US$ zum PYG gestiegen, was auch die im Paragauy produzierten Produkte verteuert.
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    Okay, ist ja alles logisch. Für mich auffällig ist halt, seit USA hiesig Geldwäscher, Drogenhändler, Waffenschieber, Schmuggler etc. als “signifikant Korrupt” eingestuft haben und der Zoll in Amburgo und Antwerpo 27 t Kokain im Straßenverkaufswert von 3 Milliarden € aus Paragauy entdeckt hat, scheint sich für einige die Geschäfte nicht so zu entwickeln, wie erhofft.
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    Wie geschrieben, ist ja auch alles logisch: Die Preise müssen steigen. Von etwas müssens ja auch leben. Feuerchenmachen-Können reicht 2023 nicht, um sich Streichhölzl UND Billigpolarbierbücksenpacks leisten zu können !

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  3. Gab es da nicht vor einer Woche oder so, ein Artikel, wo der Chef der Regulierungsbehörde, oder was auch immer der ist, Grundnahrungsmittel sind und werden in nächster Zeit nicht teurer werden verlauten ließ, weil Jeder Supermarkt und ähnliches die möchte gern Preiserhöhung bei der Behörde einreichen und genehmigen lassen muss.

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