Guaraní Verbot: Jetzt geht man gegen den Verräter vor

Curuguaty: Die deutsch-brasilianische Sojakönigin Janice Neukamp Haverroth, die den Angestellten ihrer Estancia „Luz Bella“ in Guayaibí, San Pedro, verbot in Guaraní zu sprechen holt nun zum Gegenschlag aus und verklagt nun ehemalige Angestellte.

Neukamp, die durch ihre Äußerungen zum Hassobjekt des Landes und somit Opfer diverser Meinungsmacher wurde, zeigte einen Fall von Nötigung an, worauf die Staatsanwaltschaft von San Estanislao, San Pedro, Leonardo Correa zur Zeugenaussage rief. Correa, der aus Guayaibí stammt und Lkw-Fahrer ist, soll derjenige gewesen sein, der die Sprachnachricht aus einer internen WhatsApp Gruppe in einer Trucker WhatsApp Gruppe postete und sich dadurch verbreitete.

Leonardo Correa, der zuvor mit der Presse redete, da er erst morgen zur Zeugenaussage zitiert wird, bestätigte das er es war, sich aber nicht sicher ist, ob andere dies nicht auch getan hätten.

„Ich weiß nicht warum ich vorgeladen wurde. Ich verstehe das ganze Thema nicht. Ich lese es aber ich kapiere es nicht – Che lapi mbyky ko asuntope“, sagt der Mann in einem geschlossenen Guaraní.

Leonardo arbeitete 2016 bis 2017 bei den Neukamps, verblieb aber anscheinend in der WhatsApp Gruppe. „Früher bat die Chefin schon einmal darum, dass wir bitte nicht in Guaraní reden, da sie auch verstehen müsse um was es geht. Diesmal jedoch verbot sie es, weswegen ich sauer geworden bin und es weitergesendet habe“.

Wochenblatt / Extra

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4 Kommentare zu “Guaraní Verbot: Jetzt geht man gegen den Verräter vor

  1. Adeline Aferdita Gneisenauette de Bibbi

    Macht er das doch einfach wie der Expräsident dieses Landes, Horacio Cartes, der als er von Interpol Paris ausgeschrieben wurde in Verbindung zum Geldwäschertkandal seines „Bruders“ Dario Messer der Vorladung hiesig Kindergartenstaatsanwaltschaft keine Folge leistete. Geschehen ist ihm nichts. Zu befürchten gehabt hätte er nichts, da hiesig Generalstaatsanwaltschaft im hörig ist. Doch aufgrund internationalem Interesse wäre hiesig Kindergartenstaatsanwaltschaft noch unglaubwürdiger geworden, als dass sie international schon an nicht existenter Glaubwürdigkeit besitzt.
    Nun wird wieder ersichtlich, wie die Reichen dieses Landes mit genügend Spenden in Form von Rittersport grün mit 100.000 Nüsschen Recht bekommen, wo sie gar nicht im Recht sind und ein kleiner Pinkel den langen Arm hiesig Kindergartenpolizeijustiz zu spüren bekommt: Die Frau ist im Unrecht.
    Bei den loco Europäos ist solch Kindergartenpipikram gar kein Thema, denn BMW weiß genau, dass sie ihren Angestellten nicht verbieten kann bayrisch zu sprechen, sondern nur noch Hauchdeutsch, nur weil der Jefe aus Hochdeutschland stammt und kein Bayrisch versteht.
    Wenigstens ist hiesig Kindergartenstaatsanwaltschaft nun damit beschäftigt, womit sie sich am liebsten beschäftigt und auch dazu in der Lage ist sich zu beschäftigen: mit Kindergartenpipikram. Während Milliarden US-Dollar Steuergelder im Korruptionssumpf verschwinden und in den Vierteln die Gesetze am Laufmeter gebrochen werden mittels Stinke-Müllabfackel und Shwuddi-120dB-Fiestat, zum Wohle der Kleinkinder der Eingeborenen, die die Zukunft dieses Landes sind. Gute Nacht!

  2. Da haben die Arbeiter wohl die ausländische Patrona ständig in Guarani durch den Kakao gezogen. Feiges und undankbares Pack die Arbeiter und ein kleines Ego hat die Patrona. Tja,Geld regelt nun mal nicht alle Unannehmlichkeiten.

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