Wie 1,4 t Kokain in den Chaco kamen und was ein Staatsanwalt damit zutun hatte

Agua Dulce: Viehzüchter der Zone erklärten der Staatsanwaltschaft in Fuerte Olimpo, dass allein im Dezember 2020 mehr als 1.000 Rinder gestohlen wurden. Daraufhin unternahm die Staatsanwaltschaft eine Durchsuchung und fand 35 Tiere auf der Estancia El Tigre.

Die Estancia, die von Waldimiro Imas González geführt wird aber dem brasilianischen Drogenboss Jarvis Chimenes Pavão zugerechnet wird, war also nicht nur Lagerplatz der Rinder, dafür waren es viel zu wenig.

Da die Untersuchung von Staatsanwalt Blas Pizzani jedoch keine Ergebnisse ans Tageslicht förderte, verloren die Züchter der Vereinigung landwirtschaftlicher Produzenten von Agua Dulce (ADAP) das Vertrauen und baten um eine Neubesetzung durch einen anderen Staatsanwalt.

Daraufhin wurde am 23. Februar 2021 Celso Morales mit dem Fall betraut und man veranlasste eine neue Durchsuchung auf der Estancia El Tigre. Das Komitee von Polizei und Staatsanwaltschaft fand zwar nicht die 35 gestohlenen Rinder aber dafür 1,4 t Kokain und diverse Tonnen voller Azeton um weiteres Kokain herzustellen. Die Ermittler gehen davon aus, dass man gestohlenen Rinder aus Paraguay nach Bolivien bringt und im Gegenzug Kokain dafür bekommt. Aus anderen Ermittlungen ist bekannt, dass in Bolivien es einfach ist für 700 US-Dollar ein Kilogramm Kokain zu bekommen, was hier 1:1 bedeuten könnte.

Die zweite Durchsuchung sorgte immerhin für die Festnahme von 8 Personen, von denen später vier wegen Drogenbesitzes mit Verkaufsabsichten, Waffenbesitzes und Viehdiebstahl angeklagt wurden. Weswegen Staatsanwalt Blas Pizzani so untätig war scheint nun so klar wie Kloßbrühe zu sein.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Wie 1,4 t Kokain in den Chaco kamen und was ein Staatsanwalt damit zutun hatte

  1. Adeline Aferdita Gneisenauette de Bibbi

    Na, warum war der Kindergartenstaatsanwalt wohl untätig? Ne, nicht was Sie wieder denken, Korruption. Ne, er wusste halt nicht was er zu tun hat, obwohl hiesig 7 bis 11 Uhr täglich Schul vielleicht abgeschlossen, ums Amigopöstchen zu bekommen. Ich meine, was erwartet man von hiesig Kindergartenpolizeijustiz denn? Kann man ja einen Kindergärtner vor die Grundrechenarten 1 und 2 setzten. Ok, wird er sie potenzieren, logarithmieren und wurzlen. Aber das war nicht die Aufgabenstellung, denn das gehört zu Grundrechenarten 3. Ja, Grundrechenarten 1 und 2 lässt man hierzulande aus und geht gleich zu Grundrechenarten 3 über, indem man dem Papa zuschaut, wie potent er im Biersaufen ist, anhand der Leere-Bierbücksentürmchen die Wurzel draus zieht. Da ist es nicht mehr weit den Logarithmus von einem großen Leere-Bierbücksentürmchen zur Basis 12-er Pack grati BilligPolarBier berechnen können.

    1. Wenn man bedenkt, daß beim Drogenhandel im ganz grossen Stiel die Spur immer ueber us Geheimdienste zum deep state fuehrt, scheint dort in letzter Zeit weltweit einiges nicht mehr rund zu laufen?

  2. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Staatsanwaelte muessen heute inkognito sein. Aehnlich wie die Antimafia Staatsanwaelte Italiens es in ihrer Zeit der Gloire waren. Niemand darf je wissen wer diese Leute sind damit sie nicht kompromittiert werden.
    Z.B. man ernennt auf Lebenszeit Moyses Graf von Monte Cristo zum Staatsanwalt. Dieser wuerde Gesuche und Antraege fuer polizeiliche Invasionen per Artikel im Wochenblatt geschickt bekommen. Das WB wuerde nur muessen dann seine Server in der Schweiz haben. In der Kommentarfunktion gibt er dann Befehle und gruenes Licht um die Nester mit einem Zug Panzer und 1ner Regiment Panzergrenadiere auszuraeuchern. Niemand weiss wer Moyses Comte de Saint-Gilles, aeh wollte sagen Graf von Monte Cristo, ist und so kann niemand dem auch bestechen. Die Verbindung zum WB muesste dann so sicher und verschluesselt sein wie der Messenger Signal und dann auch noch TOR ermoeglichen.
    Nur so sehe ich wie die Justice hierzulande zum „Bleibtreu“ wird.
    Der Staatsanwalt muss nur wie Abdo stets jeden Tag die Bibel lesen. So verscheucht er, indem er mit dem Buechle rumwedelt, den Leibhaftigen der ihn in Versuchung bringen will.
    Das Geld wird dem inkognito Staatsanwalt dann auf ein Konto in der Schweiz ueberwiesen. Der Staatsanwalt darf zeit seines Lebens vor dem Rentenalter nie in die Schweiz reisen um seine Identitaet nicht zu verraten.
    Ab 60 scheidet der inkognito Staatsanwalt dann aus dem Dienst aus. Da er ja Christ ist erwartet er in den schweizer Bergen auf einer Alm „den Heiland“ – zusammen mit den Ziegen, den Kaes‘ und den Jodlern.
    So weiss niemand wer der Staatsanwalt war und niemand kann ihn bestechen – auch die Mennoniten nicht.

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