Gute Nachrichten, als keiner mehr daran glaubte

San Bernardino: Die Wasserqualität des Ypacaraí Sees hat sich spürbar verbessert. Im Uferbereich, wo früher Algen die Sicht verdeckten, ist nun in allen Teilen der sandige Boden zu sehen. Das Wasser ist fast transparent.

Wie immer spielen äußere Einflüsse wie Wetter eine große Rolle, dennoch scheint es auch so, als hätten die Geobolsas, die seit mehr als einem Jahr auf der Oberfläche die Ausbreitung von Pflanzen und Dreck verhinderten, ihren Dienst getan haben und ein vorzeigbares Ergebnis dabei herauskam.

Dennoch bleibt weiterhin viel zu tun, denn um eine komplette Wiederherstellung des Sees hinzubekommen, muss auch eine Sedimentbaggerung und der Einrichtung von Abwasserkanälen im gesamten Becken umgesetzt werden. Wenn die Dinge gut laufen, glauben die Mitglieder der Kommission für die Belange des Sees, dass es mindestens fünf Jahre Arbeit braucht, bis der See wieder für die Freizeitnutzung genutzt werden kann.

Über ihre sozialen Netzwerke teilte die Nationale Kommission für die Bewirtschaftung und Bewirtschaftung des Ypacaraí-Sees zwei Bilder, die eine hoffnungsvolle Erholung des ikonischen Wasserkanals zeigen. Der Präsident von Conalaypa, Renato Máas, erklärte, dass seiner Meinung nach Transparenz auf mehrere Faktoren zurückzuführen sei.

Vor allem hob er hervor, dass sich nach acht Monaten der Pegel des Sees stabilisiert habe, nachdem im September letzten Jahres der tiefste historische Punkt der letzten 80 Jahre erreicht worden war. Die Stabilisierung von über 10 Metern in der Regel des San Bernardino Nautical Club wurde dank der installierten Geobolsas erreicht.

Ebenso erklärte er, dass vorläufige Analysen darauf hindeuten, dass die Aufrechterhaltung eines hohen Wassergegels dazu führt, dass die am Boden angesammelten Sedimente nicht dauerhaft von den Wellen bewegt werden, was auch eine bessere Transparenz ermöglicht.

Was tun mit den Sedimenten?

In diesem Sinne betonte der Präsident von Conalaypa auch, dass die große Menge an Sedimenten, die sich am Boden des Sees angesammelt haben, entfernt werden müsse. Sie zu entfernen, erfordert spezielle Baggerarbeiten, und er fügte hinzu, dass viele Vorstudien und eine hohe Finanzierung erforderlich seien.

“Wasserbaggerarbeiten sind sehr teuer. Wir fragen Itaipu Binacional, ob es eine Machbarkeitsstudie für das Baggern durchführen kann”, sagte Máas.

„Das Schwierigste wird sein, zu definieren, was mit diesen Sedimenten zu tun ist, es ist viel Schlamm mit organischer Substanz, der irgendwo abgelagert werden muss. Sie müssen wissen wie viel und wie diese Sedimente extrahiert werden“, wies er darauf hin.

Für Máas kann der Ypacaraí-See wieder ein Erholungsraum für die Bürger werden. Dies erfordert jedoch das Engagement mehrerer Institutionen und viel Arbeit für den Wiederaufbau.

70 % der Verschmutzung des Sees stammt aus der Kanalisation. Aus diesem Grund ist in allen Städten des Beckens die Einrichtung von Abwasserkanälen erforderlich. Er betonte, dass die erste Stadt San Lorenzo sein wird, dessen Kläranlage bereits fertiggestellt ist, aber es gibt zum Beispiel noch Städte wie Capiatá, Itauguá, Ypacaraí, J. A. Saldívar und San Bernardino, wo das noch nicht umgesetzt wurde.

Wochenblatt / Abc Color

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8 Kommentare zu “Gute Nachrichten, als keiner mehr daran glaubte

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Im Chaco gilt dieses: Wasserpflanzen, Algen und Pflanzen auf dem Wasser sind ein Zeichen von trinkbarem Süßwasser. Transparentes Wasser ist ein Zeichen von Salz. Daher haben sie so glasklares Wasser auf Mallorca und anderen Ferienineln. Salz verhindert das Aufkommen von Vegetation im Wasser. Fliessenden Süßwässer können auch pflanzenfrei sein aber dann nur deshalb weil das Wasser sich bewegt.
    Messen sie malden Salzgehalt des Ipacarai Sees – er duwrfte wegen niedrig Wasser bedeutend salziger sein. Ansonsten lagert sich das Salzwasser immer unten am Seeboden an, welches es da wohl erreicht hat. Daher die Klarheit des Sees.
    Kommt erst wieder Süßwasser dazu so gibts wieder Algen und Wasserpflanzen.
    Organische Masse bedeutet wohl Wasser aus den Kloos und Toiletten der umliegenden Ortschaften.

    1. … wenn es dann wärmer wird, vedunstet das Salz und der See blüht auf. 🙂 klar
      Wie lange lesen Sie schon Wochenblatt? Jedes Jahr im Winter wird der klare See als Erfolg presentiert und im Sommer als Katastrophe. Der Ipacarai hat mehrere Probleme, wie die durchschnittliche Tiefe von nur 3m, die Sedimente, der Närstoffeintrag durch Agrar- und Viehwirtschaft, die Temperatur und der langsame Wasseraustausch; Salz ist nicht dabei.
      Geben Sie diese Parameter mal in ihre KI ein und versuchen eine logische Erklärung ohne gleich Granaten zu bemühen.

  2. Kann man natürlich machen Chemie rein schmeißen, so dass der Schmutz und die Algen zum Seegrund absinken. Und weiterhin Schlachtabfälle und Kloake einleiten. Welch ein Erfolg der Politiker hiesig Generation. Großartig!

    1. Moyses Comte de Saint-Gilles

      Ja die Wasserpflanzen auf der Suesswasserlagune bekommt man nur mit Gift dass man rundherum um die Pflanzen mit nem Boot im Wasser giesst, bekaempft. Haben sie bei gutem Wasserstand und bei Regenfaellen die Wasserpflanzen und Algen wegbekommen so haben sie Gift ins Wasser um die Pflanzen rum geschuettet dass diese eingehen laesst. Nur so kann man den Pflanzenwuchs auf stehendem Suesswasser wegbekommen.
      So jetzt wissen sie was gemacht wird wenn bei hohem Wasserpegel der Ypacarai See auf einmal pflanzenfrei ist – man kippte in Naehe der Pflanzen Gift ins Wasser.
      So macht man das bei den Wasserloechern im Chaco. Ich warte nur bis die ausgetrocknet sind und das Problem hat sich von selbst erledigt. Ich hab ein Salzwasserwasserloch dass immer klares Wasser hat – eben weil salzig.

  3. Die Faulpelze sitzen lieber im Sommer an der schmutzigen Brühe des Sees und fahren sich die teueren Anriebe ihrer Motorboote und Jetski kaputt als einfach einen Saugbagger in den See zu stellen und den Sand der letzten Jahrhunderte heraus zu pumpen und auf zukünftigen Nutzwaldflächen abzulagern?

  4. Ohne kläranlagen und funktionierender müllabfuhr kann man das vergessen. Der see wäre 1 tag sauber und weil jeder sofort wieder alles hineinschmeisst und hineinleitet am 3. Tag ende.

  5. seid doch nicht immer so negatif eingestellt, ich habe da vertrauen zu den hiesigen umweltbehörden und denke das der see in kurzer zeit durch die aufopverungsvolle tätigkeit der behörden spätestens in 2 monaten trinkwasserqualität hat.
    dann kommen die touristen wieder in strömen und belagern unsere nationalparks nicht mehr.
    also seid mal positiv , dann lassen sich auch die grundstücke um den see besser an auswanderer verscherbeln .

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