Händler klagen über Einbrüche beim Konsum

Asunción: Das Marktforschungsinstitut CCR berichtet über Einbruch beim Konsum durch die Verbraucher zwischen 2017 und 2018. Vor allem Getränke, mit oder ohne Alkohol, wurden weniger gekauft.

Ebenso waren Süßigkeiten und Zigaretten weniger gefragt. Auf der anderen Seite zeigten die Sektoren Reinigung, Nahrungsmittel, Milchprodukte, Kosmetika und allgemeine Pflegeprodukte ein leichtes Wachstum.

Mauricio Larrosa, General Manager von CCR, erklärte, dass es im August Verluste beim Konsum durch die Verbraucher gegeben habe. „Wie man sehen kann, gibt es eine Marktsituation bis Mitte des Jahres, in der der Konsum deutlich zunimmt. Ab Juli und August ist der Trend aber entgegengesetzt“, fügte er hinzu.

Der am stärksten betroffene Sektor ist der Getränkesektor, der im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufig ist.

„Der Rückgang bei den Getränken ist stärker ausgeprägt, weil das Klima in diesem Jahr kälter war, gefolgt von konstanten Regenfällen, die auch den Verbrauch verringerten“, erklärte Larrosa.

Auf der anderen Seite berichtete der Präsident von dem Unternehmen INCA S.A, Raul Doutreleau, dass es extrem wichtig sei, dass Argentinien und Brasilien ihre Probleme endlich in den Griff bekämen. „Wenn sich der Kurs vom US Dollar wieder normalisiert und Argentinien ihre Währung stabilisiert, wird sich der Handel normalisieren. Dann ist kein Anreiz für Schmuggel mehr vorhanden“, erklärte er.

Doutreleau wies auf die Arbeit der gegenwärtigen Regierung hin. „Ich glaube, die Eingriffe der Zentralbank von Paraguay sind richtig, denn sie helfen, den Kurs vom US-Dollar zu begrenzen, obwohl er schon die 6.000 Guaranies Marke übersteigt. Es ist die einzige Maßnahme, um den Schmuggel zu verhindern“, sagte er.

Doutreleau hofft, dass es nächstes Jahr besser wird und die Situation sich ändert. „Nach den Wahlen in Brasilien sehen wir klarer und hoffen, dass sich die Preise in Argentinien und Brasilien wieder normalisieren“, sagte er.

Wochenblatt / 5 Dias

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3 Kommentare zu “Händler klagen über Einbrüche beim Konsum

  1. „Der Rückgang bei den Streichhölzern ist stärker ausgeprägt, weil das Klima in diesem Jahr kälter war, gefolgt von konstanten Regenfällen, die auch den Verbrauch verringerten“, erkläre ich.
    Doch wäre man doch keine Intelligenzbestie, wenn man seine Mäuse und Ratten und sonstig Brennbares wie Windeln, Tierkadaver, Blechbüchsen, Glas etc. nicht mitten in der Nacht mit Benzin übergießen und mit einem lauten Knall zwischen 10 Uhr abends und 4 Uhr morgens doch noch zum Abfackeln bringen würde, auch wenn das Benzin mehr kostet als die Müllabfuhr. Gelernt ist gelernt. Und mal ehrlich, zwei Meter neben dem Abfackelnden seine Billig-Bierchen zu 120-dB-Kindergartenmusik abzuarbeiten macht doch einfach mehr Spaß.

  2. „Vor allem Getränke, mit oder ohne Alkohol, Süßigkeiten und Zigaretten waren weniger gefragt.“
    Auf den Verzicht dieser Produkte wird doch regelmäßig hingewiesen. Was also soll das Gejammere?

  3. Ewiges Wachsen ist leider schwer. Bis zum Wetter hin ist alles schuld, aber Gott Zentralbank wird uns erhören. Argentinien, Brasilien muss, ja, wenn in China ein Sack Reis umfällt, seid ihr darauf vorbereitet?
    Das sind die Texte der Wallstreet wenn sie Quartalsberichte vorlesen oder Anal ysten wenn sie in die Glaskugel schauen, kurz Wir(r) tschaft genannt und ohne dem geht die Welt unter.
    Man kann sich aber nochmal retten, wenn man beispielsweise den Schmuggel einfach ins BIP einrechnet. Das würde ich als Experte hier empfehlen. Entweder schätzen so wie die EU es macht oder Schmuggel legalisieren also Contrabando SA, dann gibt es eine gute Bonität, weil das Wachstum gewaltig gestiegen ist, und damit ist alles gut.

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