Haushaltsplan offenbart eine Schuldenspirale

Asunción: Pünktlich zum 1. September liegt der Haushaltsplan für das kommende Jahr öffentlich bereit. Insgesamt 13,28 Milliarden US-Dollar sollen für 2018 bereitstehen und ja, neue Schulden werden aufgenommen.

Finanzministerin Lea Giménez hat am gestrigen Donnerstag im Kongress den Haushaltsplan für das kommende Jahr vorgestellt. Die Ausgaben werden mit 5,3% auf 70,07 Billionen Guaranies ansteigen, was etwa 13,28 Milliarden US-Dollar sind.

Um die Pläne umzusetzen braucht es mit voraussichtlich 8% mehr Steuereinnahmen, auch eine Ausgabe von Staatsanleihen in Höhe von 600 Millionen US-Dollar. Diese Summe soll für folgende Dinge ausgegeben werden: 4% für die Kapitalisierung von internationalen Organisationen, 46% für Investitionen und 50% für die Rückzahlung von bereits aufgenommener Schulden.

„Das ist unser Plan und wir hoffen, dass der Kongress offen ist diese zu bewerten und zu bewilligen. Wir stehen für Gespräche bereit. Wir müssen daran arbeiten einen flüssigen Dialog zu haben, damit wir nur realisierbare Sachen in Angriff nehmen“, sagte Giménez.

Ein unausweichliches Thema wird die Refinanzierung der Schulden der Campesinos sein. Ministerin Giménez erwartet vom Kongress, dass dieser das Veto des Präsidenten akzeptiert und somit keine weiteren Zahlungen fällig sind.

Und obwohl der Haushaltsplan volumenmäßig anwuchs, obwohl laut Santiago Pena weniger Staatsdiener als 2013 bedienstet sind, gibt es auch Kürzungen, die insgesamt 43 Millionen US-Dollar umfassen sollen. Diese sind in den Bereichen Catering (13%), Bekleidung (30%), Fahrzeuge (20%), Bürobedarf (21%), Bonifikationen (4%), Auslandsreisen (32%) und Lohnkosten (39%).

Wochenblatt / Abc Color / Última Hora

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