Heute vor 33 Jahren

San Bernardino: Am 17. Januar 1988, ein Jahr bevor die Diktatur ihrem Ende entgegensah, wurde in dem Ort am Ypacaraí See das größte Rock Festival organisiert, was das Land bisher sah. Weder die Kirche noch Stroessner konnten es aufhalten.

Vor genau 33 Jahren, als ein Festival zum Ausdruck von Freiheit einer neuen Generation wurde nachdem in den Nachbarländern Argentinien und Brasilen die Diktaturen schon vorbei waren, hatte man große Befürchtungen, dass solch ein sittenloses Verhalten ähnliches in Paraguay herbeiführen kann. Ein Jahr später war es dann auch so soweit.

Zur Organisation des Rock San Ber kam es weil eine Gruppe Paraguayer im Januar 1985 bei der ersten Edition von Rock in Rio teilnahmen und live Bands wie Queen, Iron Maiden, Yes, Scorpions und Rod Stewart sahen. Da war der Gedanke geboren, etwas Ähnliches auch in Paraguay zu veranstalten. Im Juli 1985, als die simultanen Live Aid Konzerte im Wembley-Stadion in London und im John F. Kennedy Stadion in Philadelphia stattfanden, prägte sich der Gedanke noch mehr aus.

Doch Personen aus dem Umfeld von Stroessner waren gar nicht erfreut über die Pläne des Festivals, selbst Richter Ángel R. Campos warnet davor das Festival zu verbieten wenn weitere Anstrengungen von Seiten der Organisatoren unternommen werden. Wie zu erwarten meldete sich auch auch der Bischof von Caacupé, Demetrio Aquino und kritisiert den Event, weil er die jungen Leute von der Kirche entfernt. Die Kritik ging so weit, dass viele Eltern ihre jugendlichen Kinder nicht daran teilnehmen lassen wollten.

Am Samstag sollten Los Hobbies, Miguel Mateos-Zas, Fito Páez und Os Paralamas do Sucesso spielen, während für Sonntag Onda Corta, RH + Positivo, Roupa Nova und Soda Stereo angesagt waren. Alle Bands waren in ihren besten Zeiten und hatten alle neue Singles und Alben draußen, sodass sie sehr beliebt waren.

Angeblich fand das Festival deswegen statt, weil einige Söhne einflussreicher Politiker von damals sich stark dafür machten und selbst dahin gehen wollten. Jetzt konnte nur noch eines dazwischen kommen, das Wetter. Und tatsächlich regnete es am ersten Tag, dem Samstag, wie aus Eimern und das Festival wurde für den Tag komplett abgesagt. Miguel Mateos-Zas, der wegen eines weiteren Konzertes außerhalb von Paraguays nicht auf Sonntag warten konnte, war der einzige der absprang. Der Rest wartete bei einem leckeren Asado in einem schönen Wochenendhaus in San Bernardino darauf, dass die Sonne sich wieder zeigt.

Am darauffolgenden Sonntag, den 17. Januar spielten dann ab 16:00 Uhr Onda Corte, RH+Positivo, Los Hobbies, Fito Páez, Roupa Nova, Paralamas und Soda Stereo. Die Organisatoren, die 6.000. Guaranies Eintritt verlangten, informierten danach, dass 20.000 Personen ohne Probleme zu generieren, am Festival teilgenommen haben.

Wochenblatt

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27 Kommentare zu “Heute vor 33 Jahren

  1. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Damit wurde der Anfang vom Ende einer relativ „christlichen“ Aera eingelaeutet. Ab dann galt fuer Paraguay nur Scorpion und „Highway to hell“ und diese jungen reichen verwoehnten Muttersoehne sind heute diejenigen die den Staat als Selbstbedienungsladen ansehen.
    So lief es auch bei den Mennoniten: Zitat „Angeblich fand das Festival deswegen statt, weil einige Söhne einflussreicher Politiker von damals sich stark dafür machten und selbst dahin gehen wollten.“. Zitat ende.
    Genauso wurden die Kirchen der Mennoniten gesprengt. Es waren meist nicht die laschen Alten die den Liberalismus lostraten sondern deren verwoehnte Sproesslinge. Die Eltern standen dann nicht gegen die Bloedheit der Schnurzer und so sahen die Eltern keine andere Alternative (Merkels beruehmte „Alternativlosigkeit“) als sich den Juengeren anzupassen.
    Das Resultat sind Kirchen ohne Glaeubige aber mit relativ vielen Menschen – bis Waken dann eben ein besseres Konzert bietet als die alte abgestandene Hure namens „Kirche“ in ihren 4 Waenden bietet. In einer der Endphasen schauts dann so aus wie in Europa wo Kirchengebaeude leerstehen oder zu was anderem umfunktioniert werden.
    Zugegeben die Alten vertraten eher ein Wirtschaftsevangelium das zu recht sauer bei den Sproesslingen aufstiess und keinerlei echtes Christentum repraesentierten. Woraufhin sich deren Kinder dann meist vom Christentum abwandten – ein Teufelskreis.
    Bei den Mennoniten fing es auch mit Konzerten und Rockmusik an als die Kirchen eingingen – die Prediger und Eltern machten froehlich mit um die uneinsichtigen Sproesslinge bei der Stange zu halten. Aus angst alt und alleine in der Kirche zu sitzen. Auf die Idee lieber alt und alleine in der Kirche zu sitzen als alt und mit dem Teufel zusammen – darauf kam niemand bzw diejenigen wurden schnell kaltgestellt und rausgeekelt. So dass man heute keineswegs Mennoniten mehr fuer oeffentliche Posten, – auf gar keinem Fall, – vorschlagen kann noch zulassen duerfte.
    Die moralische Reserve ist dahin.
    Ramsch in rauhen Mengen nuetzt nicht allzu viel – lieber einige wenige Produkte und von hoher Qualitaet. Das war die Philosophie der Wehrmacht versus die der der Russen – und wir wissen wie das auslief. Viele raeudige Woelfe und verkraetzte und verlauste Schakale sind halt des Loewen Tod.
    Was da vor sich ging ist genau dieses nur in lokalen Varianten:
    Richter 2,10 „Und als auch jene ganze Generation zu ihren Vätern versammelt war, kam eine andere Generation nach ihnen auf, die den Herrn nicht kannte noch die Werke, die er an Israel getan hatte.“
    Die Loesung des Problems ist diese:
    4. Mose 32,13 „So entbrannte der Zorn des Herrn über Israel, und er ließ sie in der Wüste hin- und herziehen 40 Jahre lang, bis die ganze Generation aufgerieben war, die Böses getan hatte in den Augen des Herrn.“
    5. Mose 1,35 „Keiner von den Männern dieser bösen Generation soll das gute Land sehen, das ich euren Vätern zu geben geschworen habe!“
    5. Mose 2,14 „Die Zeit unserer Wanderung, von Kadesch-Barnea an bis wir über den Bach Sered zogen, betrug 38 Jahre, bis die ganze Generation der Kriegsleute aus dem Lager aufgerieben war, wie der Herr es ihnen geschworen hatte.“
    Die Generation die sich in der Wueste zu tode wandern musste war genau die Generation die noch in Aegypten den Pharao (Pharao Amenmchet, – wahrscheinlich stammt er von den Hyksos ab die in Aegypten einfielen und dieses unterjochten) als Gott verehrte der freundlich zu Joseph war. Diesen fingen sie an als Gott anzubeten und vergassen den Gott Abrahams, Isaaks und Jaakobs ganz.
    Bombe drauf und auf ein Neues!, war Gottes Loesung.
    Die große Verführung der christlichen Jugend – https://www.youtube.com/watch?v=rdQ-pr_6H1M
    Im Katholikentum scheints aehnlich gelaufen zu sein wie bei den sogenannten „Wiedertaeufern“. Wo ist da heute im Praktischen der Unterschied!

    1. Im Babylonischen Talmud heißt es: Nur Juden sind Menschen. Nicht-Juden sind es nicht
      Bava Metzia 114b,
      Kerithoth 6b und 58a
      Bei genauer Betrachtung ist das „arme, bedauernswerte und ständig verfolgte“ Volk der Juden genauso bescheuert wie die scheinheiligen Pseudo-Christen die jede Gelegenheit wahrnehmen, zu pharisäern.

      1. Moyses Comte de Saint-Gilles

        Der Talmud ist eine Kompilation von pharisaeischen (parischim) Gedanken und Interpretationen, kurzum der Mischna, UEBER das mosaische Gesetz. Es ist eigentlich ein Kommentar der Rabbiner des fruehen Mittelalters und der Antique UEBER das Gesetz Mose. Nur leider erhoben sie das schon zu Jesu Zeit als gleichwertiges Gesetz mit dem Gesetz Mose, was Jesus ja ablehnte. Darauf kreuzigten sie ihn eigentlich weil er ihre dazugedachten Regeln nicht als Gottes Wort ansah. Willkommener Vorwand der Kreuzigung war ihn als Revoluzzo darzustellen.
        Die Mischna und Talmud sind menschengemacht und zurechtgeschusterte Buecher. Der heutige Judaismus ist nicht dasselbe wie die alte Tempelordnung der Israeliten.
        Um eine Religion zum Volkszussammenhalt zu haben nach der Zerstoerung des Tempels und dem Ende der Opfer, kreierten die Rabbiner halt den Talmud.
        Nimm den Talmud nicht ernst sondern die Bibel ist allein wahr. Der Talmud sowie die Mischna gehoeren nicht zur Bibel.

        1. Bezüglich des „theologischen Modells“ der Universumsentstehung wird von den Theisten behauptet, dass das
          supranaturale Wesen, was man dort die Hauptolle spielen lässt, das Universum aus „dem Nichts erschaffen“ hat.
          Diese Behauptung lässt den Schluss zu, dass man es sich vorzustellen hat, dass neben dem supranaturalen Wesen
          entweder das Nichts existierte, was im „kosmologischen Modell“ die entscheidende Rolle spielt (Quantenvakuum), oder es existierte neben diesem Wesen das oben beschriebene „absolute, idealisierte Nichts“.
          In beiden Fällen taucht aber die Frage auf, wie das eine oder andere Nichts vom supranaturalen Wesen oder umgekehrt abzugrenzen ist ? Wie soll man sich irgendeinen Grenzverlauf zwischen Nichts und Wesen vorstellen,
          wenn das Wesen doch angeblich grenzenlos und – wie auch immer – überall und schon immer existent gewesen
          sein soll ? Neben diesem Wesen dürfte es eigentlich vor der Existenz des Universums keine „Bezirke des Nichts“
          gegeben haben, aus denen es angeblich das Universum „geschaffen“ haben soll. Sie könnten sich, wenn sie überhaupt existent gewesen sein sollten, nur innerhalb des Wesen befunden haben. Einen solchen Gedankengang ernst
          nehmen zu wollen, hieße, den Blödsinn auf die äußerste Spitze zu treiben.
          Wenn die Theisten unbedingt glauben möchten, dass ihr „Held“ das Universum aus dem „Nichts geschaffen“ hat,
          dann müsste er zunächst das betreffende „Nichts geschaffen“ haben, damit er dann aus ihm das Universum hätte
          „produzieren“ können.
          Für die Theisten bliebe schließlich noch die „Glaubensmöglichkeit“, dass ihr „Held“ das Universum nicht über
          den Umweg aus dem „Nichts“, sondern direkt aus sich heraus (aus einem Teil von sich ?) „erzeugt“ hat. In dem
          Falle bestünde also für die Theisten die weitere „Glaubensmöglichkeit“, dass das gesamte, große und kalte Universum gewissermaßen als Teil ihres „Helden“ betrachtet werden könnte. Halleluja, noch mehr „Glaubenssubstanz“!
          Erstaunlich ist, dass die Theisten es offensichtlich akzeptieren, dass das Universum, was ihr „Held“ angeblich „erschaffen“ haben soll, sich in seiner für uns derzeit erkennbaren Beschaffenheit in keiner Art und Weise von dem
          Universum unterscheidet, dessen Existenz die Kosmologen auf ein denk- und planungsunfähiges Quantenvakuum
          zurückführen. Die Theisten akzeptieren diese Tatsache, obwohl das Universum nicht einmal die Vollkommenheit
          aufweist, wie es nach menschlichen Maßstäben der Fall sein müsste, um von Vollkommenheit sprechen zu können.
          Ein supranaturales Wesen, das – wie auch immer – immer und überall existent, zudem mit grenzenlosen Fähigkeiten und Eigenschaften ausgestattet war / ist, kann als Prämisse für die Existenz des Universums vernünftigerweise
          nicht von der Wissenschaft akzeptiert werden, so dass eine solche Annahme solange mit „Ockhams Rasiermesser“
          zu bearbeiten ist, bis nur noch die wissenschaftliche Theorie übrig bleibt, nach welcher das Universum aus einem
          Quantenvakuum entstanden ist.

          1. Moyses Comte de Saint-Gilles

            Es steht nicht geschrieben dass Bereschit bara Elohim die Chemischen Elemente der Periodentafel sondern es steht geschrieben „Bereschit bara Elohim et ha Schamajim we’et ha ‚aretz“. Er schuf ex nihilum die Himmel und das Land.
            Gott existierte von Ewigkeit her und wenn du Christ wirst dann kannst du ihm ja selbst fragen wenn du gestorben bist wie es war. Ich glaube kaum dass die die in die Hoelle fahren (alle nicht Christen) noch im Hoellenfeuer auf die Antworten interessiert sind sondern sie sind mehr damit beschaeftigt irgendwo Wasser sich herbeizuwuenschen um ihre Zunge zu kuehlen.
            Bara bedeutet schaffen oder bauen, das bedeutet also dass Gott wohl die Erde Formte von etwas von ihm vorher schon geschaffenem.
            Im Sinne von Sprueche 8 V 29 ff.
            „als er den Grund der Erde legte,
            30 da war ich Werkmeister[7] bei ihm, war Tag für Tag seine Wonne und freute mich vor seinem Angesicht allezeit;
            31 ich freute mich auf seinem Erdkreis und hatte meine Wonne an den Menschenkindern.“.
            Werkmeister = Architekt. Aber lass dir das doch von Gott selber erklaeren im Jehnseits. Wie immer es sei, er schuf auch die chemische Elemente egal ob vorher oder bei der Schoepfung. Bedenke dass es damals noch keine Zeit gab vor Tag 1. Ab Tag 1 fing die Zeit erst an. Vor der Schoepfung war die Zeit ad infinitum – was dass fuer die Altertumsmessung der Welt bedeutet kannst du dir leicht an allen 5 Fingern abzaehlen. Die Instrumente geben wohl immer falsche Angaben an da man in eine zeitlose Zeit hinein misst.

    2. Dass ab dann (1989) „Ab dann galt fuer Paraguay nur Scorpion und „Highway to hell“ und diese jungen reichen verwoehnten Muttersoehne sind heute diejenigen die den Staat als Selbstbedienungsladen ansehen.“ ist sicher unbestritten. Da aber »Scorpion and „Highway to hell“« und »Tritt in den Hintern des Großen Herrn Stroessner« fast gleichzeitig stattfand, klärt nicht die Frage, ob es an »Scorpion and „Highway to hell“« liegt, oder an »Tritt in den Hintern des Großen Herrn Stroessner«.
      Appendix, nicht dass es dann wieder einzellge Reply-Comments brünzelt:
      Ich mein, in Chile war gemäß Artikel des Wochenblatt-Paragauy auch »Scorpion and „Highway to hell“« und »Tritt in den Hintern des Großen Herrn Pinochet«. Trotzdem ist Chile heute weit von der Korruption des Paragauys entfernt.
      Post Appendix (Begründung siehe oben): läge es also an »Scorpion and „Highway to hell“, dann müsste es in Chile auch so zu und her gehen wie in Congo, Sambi oder Paragauy.
      Postpost Appendix (Begründung siehe oben): demnach kann man sagen, es liegt nicht an »Scorpion and „Highway to hell“«, sicherlich jedoch an »Tritt in den Hintern der Großen Herrn Stroessner/Pinochet«. Aber nicht einzig.

      Postpostpost Appendix (Begründung siehe oben): Demnach kann man sagen, Chile hat seine Hausaufgaben gemacht, der Paragauy auch: In Chile sind heute – außer ein paar reifenanzündende Randalierer – alle zufrieden, im Paragauy die ganze Amigo-Colorado-Korruptie-Mafia auch.
      Einen schönen Buenos Aires und stillen »Scorpion and „Highway to hell“« wünscht euch allen.

        1. Ah, ok, hier mal die Übersetzungen der Anglizismen:
          Scorpion = Skorpion
          Highway to hell = Helle Routa
          Chinesich:
          Post = Briefträger, Nachher
          Appendix: Snidelwutzverlängerung zB. Ferrari, Porsche etc.

  2. Damals die Rockkonzerte, heute die Sozial Media, wie der Arabische Frühling zeigte, sind den Diktaturen auf der Welt ein Dorn im Auge, auf das es seitens NSA, Tochterfirma BND und NBD und Geheimdienste weiteren Schurkenstaaten ein Auge zu werfen gilt.

    1. Moyses Comte de Saint-Gilles

      Gott befiehlt nirgendswo den Koenig David die Volkszaehlung, d.i. Heereszaehlung zu machen. Das tut David aus sich selbst. Dafuer wird er bestraft von Gott.
      Kubitza scheint mir an mehreren Stellen verdreht absichtlich das was in der Bibel geschrieben steht. Er kann wohl nicht lesen. Es kann eben nicht wahr sein was nicht wahr sein darf! – das Motto der Unglaeubigen betreffs des Inhalts der Bibel.
      2. Samuel 24 ff.
      Der Herr reizte zwar David die Volkszaehlung zu machen aber jedermann wusste dass es Suende war. David haette dem goettlichen Reiz widerstehen muessen. Hochmut Davids war der Grund der Volkszaehlung.
      „Joab aber sprach zum König: Der Herr, dein Gott, füge zu diesem Volk, wie es jetzt ist, noch hundertmal mehr hinzu, und mein Herr und König möge es mit seinen eigenen Augen sehen; aber warum hat mein Herr und König Gefallen an so etwas? 4 Doch das Wort des Königs blieb fest gegen Joab und die Heerführer; so zogen Joab und die Heerführer vor dem König aus, um das Volk Israel zu mustern.
      … 10 Aber nachdem David das Volk hatte zählen lassen, schlug ihm das Gewissen. Und David sprach zum Herrn: Ich habe mich schwer versündigt mit dem, was ich getan habe! Nun aber, o Herr, nimm doch die Missetat deines Knechtes hinweg; denn ich habe sehr töricht gehandelt!“.
      David baute auf den Humanismus – die Anzahl des Heeres. Gott war nicht teil der Rechnung.

  3. Es ist das alte Theodizee-Problem, vor dem die Kirchen eigentlich ehrlicherweise kapitulieren müssten, weil es ihren „liebenden Gott“ als rein dogmatisches Konstrukt erweist. Aber natürlich geschieht das nicht. Man lässt vom Glauben nicht ab, nur weil er irrational und widersprüchlich ist. Für kein Argument der Welt. So kann man aktuell beobachten, dass Kirchen jetzt verstärkt zu kitschigen Beschwichtigungen Zuflucht nehmen, die die Bibel selbstverständlich bereithält. Gott ist der, der „alle deine Schuld vergibt und alle deine Krankheiten heilt.“ (Ps 103,3). Gott wird „hinwegnehmen alle Krankheit in deiner Mitte. In deinem Land wird es weder Fehlgeburt noch Unfruchtbarkeit geben. Die volle Zahl deiner Tage werde ich dir gewähren“ (Ex 23,25-26). Und man flüchtet sich gegen alle Wirklichkeit in die gewohnte Dogmatik. Der Bischof von Münster wehrt sich gegen Behauptungen, Corona sei eine Strafe Gottes. Und die Direktorin des Katholischen Bibelwerks meint zu wissen: „Gott straft nicht, sondern Gott rettet.“ Nur „rechtskonservative Kreise“ würden einen Zusammenhang zwischen Gott und Pandemie konstruieren. Das sei ein „Missbrauch des Namens Gottes“.
    Nun, man meint, die Funktionsträger der Kirche würden ihre Bibel gar nicht lesen, denn die Ideologie vom liebenden Gott steht in klarem Gegensatz zum biblischen Befund. Denn das Alte Testament geht fast durchgängig davon aus, dass Seuchen (die Bibel spricht meist von „Pest“) von Gott nicht nur toleriert, sondern auch bewirkt werden. Von wem denn sonst?
    Gott schickt in den Moselegenden zehn Plagen gegen die Ägypter, darunter eine Viehpest. Die „Hand des Herrn [kommt] über [des Pharao] Vieh auf dem Feld, über die Pferde, Esel, Kamele, Rinder und Schafe, eine sehr schwere Pest“ (Ex 9,3). „Alles Vieh Ägyptens starb“ (Ex 9,3), Israels Vieh aber bliebt verschont. Gott sendet Pest und Krankheit.
    In einer weiteren Plage gibt Gott Anweisungen, wie man Menschen und Vieh weiter drangsalieren kann: „… und es sollen im ganzen Land Ägypten an Menschen und Vieh Geschwüre mit aufplatzenden Blasen entstehen.“ (Ex 9,8-9) In der letzten Plage wird Gott gar alle Erstgeburt in Ägypten umbringen, Menschen und Vieh. Selbstverständlich gehen alle Gewalt und aller Tod hier von Gott aus. Es gab zur der Zeit, als man diese Geschichten (komplett!) erfunden hat, noch keine andere Instanz, keinen Teufel oder ähnliches, der man negative Dinge wie Krieg oder Seuchen in die Schuhe schieben konnte. Erst in persischer Zeit erschien der Teufel am Horizont der Religionsgeschichte Israels.
    Doch nicht nur gegen Fremdvölker wie die Ägypter richtete sich der Zorn Gottes. Auch gegen sein eigenes Volk geht er oft gnadenlos vor. So wird David von ihm zu einer Volkszählung aufgefordert, hinterher aber dafür bestraft: David darf zwischen drei Strafen wählen. Er wählt die Pest. „Und so ließ der Herr die Pest ausbrechen in Israel … und vom Volk starben 70.000 Mann.“ (2Sam 24,15) Ein Massenmord, und leider nicht der einzige. Die Bibel ist geradezu voll davon. Da hilft es auch nichts, wenn die Chronik kurz nach den 70.000 Toten meint: „Sein Erbarmen ist übergroß.“ (1Chr 21,13)
    Dr. H. W. Kubitza, Dr. der Theologie

    1. Moyses Comte de Saint-Gilles

      Jeder Archaeologe weiss dass jede der Plagen Aegyptens gegen einen anderen Goetzen Aegyptens gerichtet war.
      Kubitza & Co. haben in ihrem Wahn die Bibel nicht verstanden.
      https://www.bibelstudium.de/articles/95/die-zehn-plagen.html
      “Die zehn Plagen, die über Ägypten kamen, bieten viel Stoff zum Nachdenken. Dabei fällt auch auf, dass sich die Plagen besonders gegen die Götter Ägyptens richteten. Das, was sie verehrten, wurde ihnen zur Plage.

      1.) Wasser wird zu Blut (2. Mose 7,19)

      Der Nil ist die Lebensader Ägyptens. Als er zur Blut wurde, wurde die Grundlage ihres Lebens angetastet. Einige Zeit vorher wurden viele neugeborene Jungen der Israeliten in diesen Nil geworfen und sie starben dort. Bezeichnenderweise wurde jetzt der Nil zu Blut, zum Zeichen des Todes.

      Diese Plage war aber auch ein Schlag gegen das religiöse Leben der Ägypter. Gemäß dem Glauben der Ägypter war der Nil eine Gabe des Sonnengottes. Im Lauf der Zeit wurde der Fluss selbst und die Fische darin angebetet. Und es gab einen Nil-Gott mit Namen Hapi, der über den Nil wachte.

      2.) Frösche (2. Mose 8,1–6)

      Bei der ersten Plage stank das Wasser (2. Mose 7,21), jetzt, als die Frösche alles bedecken, stank das ganze Land (2. Mose 8,14). Die Ägypter waren Menschen, die viel Wert auf Reinheit legten. Und jetzt das! Frösche sind nicht schön anzuschauen, sie fühlen sich ekelig an und ihr Gequake beleidigt das Ohr.

      Die Frösche wurden von Ägyptern sehr hoch geachtet und sie werden sie wohl kaum getötet haben. So fand man sorgfältig präparierte Frösche in den Gräbern zu Theben. Der Frosch war das sichtbare Zeichen des Gottes Ptah, eine der größten ägyptischen Götter, der für die Fruchtbarkeit stand.

      3.) Stechmücken (2. Mose 8,16–19)

      Es geht bei dieser Plage nicht um eine wunderbare Vermehrung einer vorhandenen Population, wie das bei den Fröschen der Fall war, sondern es wurden Stechmücken aus Staub erschaffen. Die Wahrsagepriester müssen anerkennen, dass das Gottes Finger ist.

      Die Erde wurde von den Ägyptern, wie das Wasser, in einer Gottheit personifiziert. Diese Gottheit hieß Seb. Seb war ein Vater der Götter, auf seinem Kopf war ein Vogel zu sehen – Zeichen des Lebens.

      4.) Hundsfliegen (o. Ungeziefer). (2. Mose 8,20–31)

      Die Stechmücken fielen über Vieh und Menschen her, aber jetzt lesen wir, dass die Hundsfliegen auch in die Häuser eindrangen. Sogar in das Haus des Pharaos. Deshalb sehen wir, dass der Pharao direkt aktiv wird und Moses ruft (2. Mose 8,25).

      Manche denken auch an Käfer, die in der Religion der Ägypter eine besondere Rolle spielten. Man fand Abbildungen davon auf Tempelsäulen und bei Gräbern und anderen wichtigen Stätten. Insekten wurden von den Ägyptern selten getötet.

      5.) Pest über das Vieh. (2. Mose 9,1–7)

      Pest hat es oft gegeben und immer wieder verheerende Wirkung gezeigt. Aber diese Plage hier war dennoch etwas Außergewöhnliches, ein Gerichtsschlag Gottes. Denn sie wurde angekündigt (2. Mose 9,5); die Tiere der Israeliten wurden verschont (2. Mose 9,6); die Pest breitete sich grundsätzlich über alle Tiere der Ägypter aus.

      Das Vieh achteten die Ägypter als heilig, ja sie betrachteten sie sogar als Inkarnationen von Gottheiten. Die Gottheit Hathor sah einer Kuh ähnlich. Kein Wunder, dass es ihnen ein Gräuel gewesen wäre, wenn die Israeliten im Land geopfert hätten (wie Mose später sagte).

      6.) Blattergeschwüren an Menschen und Tieren (2. Mose 9,8–11)

      Einige Wochen waren seit der ersten Plage vergangen. Nun wurden die Menschen direkt angetastet. Die Wahrsagepriester konnten nicht einmal mehr vor Mose stehen (2. Mose 9,11). Ihr Unverstand wurden allen offenbar (vgl. 2. Timotheus 3,8). Sie konnten in diesem Zustand nicht mal mehr ihre Götter anbeten.

      Die Zauberer Ägyptens warfen bei ihren Handlungen auch gerne Ruß in die Luft (manche denken sogar an die Asche von Menschenopfern). Aber niemals konnten sie eine derartige Wirkung erzeugen! Der Gott der Medizin, Imhotep, war geschlagen.

      7.) Schwerer Hagel (2. Mose 9,13–25)

      Unwetter mit Hagel gibt es selten in Ägypten. Wenn es nun in dieser Macht über die Ägypter kommt, ist das ein eindeutiges Zeichen. Dieses Mal spricht der Pharao zum ersten Mal von dem HERRM (dem Ewigen, Jahwe) (2. Mose 9,27).

      Donner, Blitze und Hagel spielen in den abergläubischen Vorstellungen der Menschen zweifelsohne eine große Rolle. So auch hier. Der Gott der Luft (Nut) kann den Ägyptern nicht helfen, der Pharao sieht sich genötigt, von dem „Donner Gottes“ zu sprechen.

      8.) Heuschrecken (2. Mose 10,1–30)

      Eine außergewöhnliche Heuschreckenplage bricht über Ägypten hinein. Der Pharao muss Gott anerkennen (2. Mose 10,16) und wird dazu gebracht, ein recht umfassendes (wenn auch letztlich ungenügendes) Sündenbekenntnis abzulegen.

      Auch für den Wind hatten die Ägypter eine Gottheit. Jetzt aber treibt der Wind unzählige Heuschrecken heran, die auch die geweihten Bäume abfressen. Es gab auch einen Gott namens Seraja, der als Beschützer vor Heuschreckenplage galt. Aber er wurde zunichte durch den Gott der Götter.

      9.) Dreitägige Finsternis (2. Mose 10,21–29)

      Es kam eine übernatürliche Finsternis über Ägypten. An einen Sandsturm kann nicht gedacht werden, es war etwas, was Gott unter direkter Kontrolle hielt – ein übernatürliche Dunkelheit, die die Menschen völlig lähmte.

      Die Sonne wurde in Ägypten auf Höchste verehrt. Einer ihrer wichtigsten Städten war On („Das Haus der Sonne“). Die Stadt war der Sitz der Sonnenanbetung. Doch jetzt verschwand das Licht der Sonne völlig.

      10.) Die Tötung der Erstgeburt (2. Mose 11; 12,29–33)

      Die Tötung der Erstgeburt war angekündigt worden, es war aber nicht gesagt worden, wann das Gericht vollzogen wird. Doch in einer Nacht war es dann so weit – und ein gewaltiges Geschrei erfüllte das Land.

      Der Erstgeborene repräsentiert das ganze Geschlecht. So fällt letztlich ganz Ägypten unter das Gericht. Ja, noch mehr: „Und ich werde in dieser Nacht durch das Land Ägypten gehen und alle Erstgeburt im Land Ägypten schlagen vom Menschen bis zum Vieh, und ich werde Gericht üben an allen Göttern Ägyptens“ (2. Mose 12,12).“.

      1. Kuno: am Wahn leiden nur die religionswahnsinnigen und nicht die Wissenschaftler.
        Immer wieder, und vor allem von den doch so geschätzten Propheten hört man den Gott Jahwe gegen sein eigenes Volk wüten, weil es ihm nicht bedingungslos gehorchen will: „Und ich selbst werde euch bekämpfen mit ausgestreckter Hand und starkem Arm und voller Grimm und Wut und großem Zorn … Und die Bewohner … werde ich schlagen, Mensch und Tier; an einer schrecklichen Pest werden sie sterben.“ (Jer 21,5-6) Jahwe droht die Eroberung Jerusalems an. Seinen Propheten Ezechiel lässt er sagen: „Und ich werde Hunger und böse Tiere gegen euch senden, und sie werden dich der Kinder berauben, und Pest und Blut werden durch dich hindurchziehen, und ich werde das Schwert über dich bringen. Ich, der Herr, habe gesprochen.“ (Ez 5,17)
        Gott ist der Herr von Pest und Krieg, aber eben nicht dadurch, dass er sie verhindert, sondern indem er sich ihrer bedient. Mit Hilfe der Babylonier will er die Jerusalemer strafen und sie kommen lassen, „um … die Häuser zu füllen mit den Leichen der Menschen, die ich [sic!] erschlagen habe in meinem Zorn und in meiner Wut“ (Jer 33,3). Der Prophet Habakuk sieht seinen Gott vom heiligen Berge kommen: „Vor ihm her zieht die Pest, und auf dem Fuß folgt ihm die Seuche … die ewigen Berge brachen auseinander, die ewigen Hügel duckten sich.“
        Gott straft bei den Propheten immer wieder gerne mit der Trias Hunger, Pest und Schwert, zuweilen auch mit wilden Tieren (z. B. Ez 14,12-23). Die Lieblingsdrohung Jahwes bei Jeremia ist immer wieder „das Schwert, der Hunger und die Pest“, und dabei oft auch gegen sein eigenes Volk. Immer wird die Drohung begleitet „von seiner Wut und seinem Zorn“. Jahwe ist es, der Plagen sendet: „Und mit Pest und mit Blut werde ich … ins Gericht gehen. Und Regenflut und Hagelsteine, Feuer und Schwefel lasse ich … regnen.“ (Ez 38,22-23) „Wenn ich den Himmel verschließe und kein Regen fällt, und wenn ich Heuschrecken gebiete, das Land kahl zu fressen, oder wenn ich die Pest sende auf mein Volk; wenn dann mein Volk … sich demütigt, … werde … ich sie heilen.“ (2Chr 7,15)
        Andere Völker sind ohnehin allesamt der Vernichtung würdig, wie die Propheten nicht müde werden in ganzen Kapitelgruppen zu betonen. „Diese Völker werde ich heimsuchen mit dem Schwert und dem Hunger und der Pest.“ (Jer 27,8) Aber auch das schon von den Babyloniern eroberte Jerusalem wird von Gott noch bedroht. Jahwe geht sogar noch gegen die Geschlagenen vor: „So spricht Gott der Herr: So wahr ich lebe, die auf den Trümmern werden durch das Schwert fallen, und die auf dem offenen Land gebe ich den Tieren zum Fraß, und die in den Festungen und Höhlen werden an der Pest sterben. Und ich verwüste das Land und mache es zur Einöde.“ (Ez 33,27-28)
        ebenda

  4. Kuno: es ist immer wieder peinlich zu sehen bzw. zu lesen, wie Du immer wieder versuchts, den „heiligen Bimbam“ über die Wissenschaften zu stellen.
    Rolle, dass sich diese Gewalt auch gegen Unschuldige richten kann. „Unglück über Unglück will ich auf sie häufen, meine Pfeile will ich gegen sie verschießen. Sie sind entkräftet vor Hunger und verzehrt von Fieberglut und giftiger Pest. Ich lasse die Zähne wilder Tiere auf sie los und das Gift derer, die im Staub kriechen … den Säugling samt dem ergrauten Mann.“ (Dt 32,23-25) Die ganze Welt soll wissen: „Der Herr hat dies alles getan.“ (Dt 32,27)
    Große Teile des Alten Testaments haben in nachexilischer Zeit ihre inhaltliche Fixierung gefunden, als im alten Israel radikale Jahwe-Verehrer (nach einem jahrhundertelangen Kampf gegen den auch in Israel bis dahin vorherrschenden Polytheismus) sich durchgesetzt hatten und weiten Teilen der Bibel ihr Gepräge aufdrücken konnten. Sie hatten offenbar kein Problem damit, ihren Gott als rachsüchtigen Vernichtergott darzustellen und zu überliefern, und ihn damit eigentlich auf lange Sicht moralisch zu diskreditieren. Andere Völker haben freundlichere Götter erfunden und überliefert. Und auch das spätere Judentum ist den radikalen Jahwe-Fanatikern nicht gefolgt, sondern hat versucht, einen freundlicheren Gott zu verkünden. Doch zu dieser Zeit waren große Teile des Alten Testaments bereits geschrieben und mit einem primitiven Rachegott kontaminiert, das negative Bild nicht mehr zu tilgen. So hat es in Gestalt einer „heiligen Schrift“ leider auch unsere Zeit erreicht.
    Wenn wir abschließend noch einen Blick auf das Neue Testament werfen, dann finden wir ein meist ganz anderes Bild. Die Anschauung, dass Gott die Menschen mit Pest und Kriegen persönlich drangsaliert, ist teilweise zwar immer noch vorhanden, aber deutlich herrscht die Tendenz vor, das „Böse“ von Gott abzugrenzen. Jesus wird in den Evangelien als heilender Exorzist dargestellt. Er befreit einzelne Menschen von Krankheiten. Die Krankheiten selbst aber kommen nicht von Gott, sondern von Dämonen, und damit vom Teufel. Mit der Etablierung eines Dualismus und damit auch des Teufels durch die Perser während ihrer Besatzung Israels hat neben Gott nun eine andere mythologische Figur Eingang in die Religionsgeschichte Israels gefunden, die Gott von seiner Schuld an Krieg, Pest und Hunger entlasten konnte. Jesus selbst war offenbar fest von der Existenz von Dämonen und vom Teufel überzeugt

    1. Moyses Comte de Saint-Gilles

      Dass JHWH nicht nur seinem Volk zu Munde redet und ihm Honig aufs Maul schmiert zeigt wissenschaftlich dass es ein unabhaengiger Gott ist. Er ist nicht ein ausgedachte Pinsel von Menschen. Odin, Muammarc& Co sind eindeutig menschengemacht.
      Der Gott Israels ist nach dem Stil, Kontext und Aussagen der Bibel unabhaengig vom Menschen und nicht menschengemacht.
      Eindeutig ist JHWH autark in der Bibel und nicht der Pinsel der Menschen. JHWH ist kein Waschlappen.

  5. Wie ein Artikel über ein Rockkonzert zu einem theologischen Disput in 16 Kapiteln ausufern kann, erschließt sich mir nicht.
    Aber das gibt es wohl nur hier.
    Ein Freund sagte, wer hier ist und keine Aufgabe hat, fängt an zu saufen. Diese Schreiberei scheint auch so eine Ersatzhandlung für Menschen ohne sinnvolle Aufgaben zu sein.

    1. Moyses Comte de Saint-Gilles

      Ich hab schon viel gelernt und bin Jesus weit naeher gekommen – dank der Gedankenanstoesse Monosapiens. Unbewusst ist Monosapiens ein Werkzeug Gottes – nur merkt er nichts. Monosapiens, Hitler, Nebukadnezar, etc du mein Knecht…
      Christen werden auch oft durch Gottlose “…naeher zu dir mein Gott, naeher zu dir…“, gefuehrt.
      Unbewusst sind Gottlose Werkzeuge Gottes.

    2. Ja, da muss ich Ihnen recht geben, in den letzten 12 Monaten scheinen Sie ja auf Entzug gewesen zu sein mit Null Kommentare unter die Kommentare anderer zu brünzeln. Aber wie das so ist, nicht alle schaffen das und werden rückfällig. In zwei Tagen haben Sie es geschafft kardinale vier Kommentare unter die bzw. zu Handen Kommentare anderer zu brünzeln, in denen sie die anderen bezichtigen ihre Kommentare hätten nichts mit dem Artikel zu tun, dabei haben Ihre geistreichen und witzigen Kommentare stets sehr viel mit dem eigentlichen Artikel zu tun. Man o man, Ihre Sorgen möchte ich haben. Wenn für Sie das Schreiben in einem Forum eine Ersatzhandlung fürs Saufen ist, dann hören Sie doch einfach wieder auf damit und begnügen sich damit wieder Ihre guten Vorsätze fürs Neue Jahre der Bierbücksabstinenz zu verfolgen. Ich meine, bitte schön, lesen Sie Ihren Kommentar noch einmal durch. Ob Sie dabei die Hand an den Kopf halten oder nicht, ist egal, aber überlegen Sie einmal, was Sie GESCHRIEBEN haben (geschrieben großgeschrieben ist nicht als Schreien zu bewerten, sondern als Betonung). Haben Sie eigentlich kein Facebock-Account, wo Sie Ihre Kommentare SCHREIBEN können?
      Herrie, ein Kommentar über Rockkonzert und 16 Kommentare dazu, dazu 15 nicht-geistreiche und 15 nicht-witzige. Und natürlich 1 (großgeschrieben) gaaaaanz witziger und geistreicher Kommentar zum Thema Rockkonzert. Jetzt dürfen Sie noch dreimal behaupten, vermuten und spekulieren, von wem dieser 1 (großgeschrieben) gaaaaanz witziger und geistreicher Kommentar zum Thema Rockkonzert sein kann!
      Wenn die Kommentare hier an Ihren geistreichen und witzigen Beiträgen gemessen würden, dann würden sie verhungern! Die Kommentare.

      1. Sie können ja nicht mal richtig lesen und / oder das Gelesene geistig verarbeiten.
        Wo habe ich denn geschrieben, dass das Schreiben hier eine Ersatzhandlung für das Saufen ist?
        Halten Sie sich doch bitte die Hand an den Kopf und lesen Sie meinen Kommentar nochmals, aber ganz langsam.
        Wenn Sie es jetzt noch nicht verstanden habe, will ich es Ihnen erklären.
        Ich habe geschrieben, dass Leute, welche keine Aufgaben haben, Ersatzhandlungen benötigen.
        Nicht mehr und nicht weniger.
        Nun denken Sie bitte nochmals nach, wenn es geht mit der Hand am Kopf, und fragen sich ganz ehrlich, welche anderen lebenserfüllenden Aufgaben Sie haben, als hier Ihre Schreibereien zu hinterlassen.
        Schönen Abend.

        1. Ich habe auch nie behauptet, dass ich richtig lesen und schreiben könne.
          Sie haben geschrieben: „Diese Schreiberei scheint auch so eine Ersatzhandlung für Menschen ohne sinnvolle Aufgaben zu sein.“ Was fällt Ihnen dabei auf, wenn Sie einen Kommentar schreiben?
          2) Wenn Sie mich schon so nett Fragen, welche anderen lebenserfüllenden Aufgaben ich habe (und sie wahrheitsgetreu in einem Forum veröffentlichen will), Folgendes:
          Also, da wäre mal:
          – das Lesen der Bedienungsanleitung meines Videorekorders.
          – in einem Forum über die netten Einheimischen herziehen
          – lesen und schreiben lernen
          – mit meiner Frau die Briefmarkensammlung anschauen
          – unser Meerschweinchen füttern
          Wie Sie also vielleicht erkennen, ich habe deutlich sehr viele lebenserfüllende Aufgaben (die ich wahrheitsgetreu in einem Forum veröffentlichen will).
          So, und nun sind Sie dran Ihre lebenserfüllenden Aufgaben – außer Kommentare schreiben, wenn das mit dem Leere-Bierbücksentürmchen-bauen etwas schwer fällt – uns mitzuteilen.
          Wenn ich Sie wäre, dann würde ich mittels behaupten, vermuten und spekulieren die Antwort dazu schon geben, was Ihre lebenserfüllenden Aufgaben den seien. Aber ich bin ja nicht Sie.
          Wenn Sie noch meinen Namen, Konto- und Hausnummer haben möchten und ich Ihnen jeweils zu meinen Kommentaren vorab ein Gut-zum-Druck senden soll, dann füllen Sie bitte folgenden Talon aus und senden ihn vor Ihrem nächsten geistreichen und witzigen Kommentar an mich zurück.
          Sie können einen Kugelschreiber gewinnen.
          ✂ — bitte ausschneiden, ausfüllen und zurücksenden
          [ ] ja, bitte alles wahrheitsgetreu
          [ ] ja, bitte auch ein Gut-zum-Druck
          [ ] ja, ich will den Kugelschreiber gewinnen
          [ ] ne, läck mer doch am Tschööpli

          1. Sie drücken sich, und das sehr ungeschickt, um ehrliche Antworten.
            Sie beantworten meine Fragen einfach nicht.
            So kommen Sie nie aus Ihrem Dilemma.
            Sie schauen sich mit Ihrer Frau auch keine Briefmarkensammlungen an, da Sie keines von beiden haben.

          2. Da haben Sie aber nicht nur einen Kommentar geschrieben (Zitat von Ihnen: „Diese Schreiberei scheint auch so eine Ersatzhandlung für Menschen ohne sinnvolle Aufgaben zu sein.“), sondern voll ins Schwarze behauptet, vermutet und spekuliert. Und den Talon haben Sie nicht zurückgeschickt. Also ich hätte «läck mer doch am Tschööpli» angekreuzt. Nicht einmal ein Kreuzchen-machen bekommen Sie auf die Reihe.

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