Hirntod des Opfers des EPP Angriffs weckt Hoffnung bei Organempfängern

Asunción: Nachdem einer der zwei attackierten Polizisten, Víctor Alexis Acosta, aus Azote´y zwei Tage auf der Intensivstation des Polizeikrankenhauses von Asunción verbrachte, stellte sich heraus, dass er über keine Hirntätigkeit mehr verfügt. Gestern Abend wurde er für Tod erklärt.

Eine Kampagne zum Spenden von Organen, die medienwirksam zu Beginn des Jahres startete konnte auch in diesem Fall einen Erfolg erringen, da die Angehörigen des Opfers, ein Bruder und sein Vater, entschieden, die Organe zu spenden die unverletzt sind.

Hugo Espinoza, Direktor vom Organspendezentrum erklärte, dass dem Uniformierten die zwei Nieren, das Herz und die Augenhornhäute extrahiert wurden. Bei einer gestern Abend durchgeführten Operation wurde einer 28 jährigen Frau aus der Provinz Misiones schon eine Niere transplantiert. Das Leben der Frau hing seit 18 Monaten von der regelmäßigen Dialyse ab.

Espinoza hob diese Tat als herausragend hervor weil somit aus dem Tod Kraft für weiteres Leben geschöpft werden kann. Er bat in dem Zusammenhang Angehörige zukünftiger Opfer um den Weitblick und die Einsicht, die über religiösen Bräuchen stehen sollten. Die noch nicht verpflanzten Organe werden in den nächsten Stunden neue wartende Menschen glücklich machen und über die Stiftung „Vision“ einem Menschen die Sicht zurückgeben.

(Wochenblatt / Hoy)

Der Zweck dieses Dienstes ist die Wertsteigerung der Nachrichten und um einen flüssigeren Kontakt zu den Lesern zu etablieren. Kommentare sollten an das Thema des Artikels angepasst werden. Die Kommentatoren sind ausschließlich für den Inhalt verantwortlich, der sachlich und klar sein sollte. Schimpfwörter und persönliche Beleidigungen sowie Rassismus werden nicht geduldet.

2 Kommentare zu “Hirntod des Opfers des EPP Angriffs weckt Hoffnung bei Organempfängern

  1. Zu: „…dass er über keine Hirntätigkeit mehr verfügt. Gestern Abend wurde er für Tod erklärt.“
    Na, dann kann Michael Jackson aber froh gewesen sein, kein Paraguayer gewesen zu sein, sonst wäre er schon Mitte der 90 für Tot erklärt worden.

  2. Leider herrscht auch auf diesem Sektor sehr viel Unklarheit. Landläufig meinen Leute, wer Hirntod sei, der sei tot. Das ist aber nicht so. Hirntod ist nur eine Definition für den Zustand in dem die Tätigkeit des Gehirn mit den derzeit zur Verfügung stehenden technischen Geräten nicht mehr feststellbar ist. Der Rest des Körpers arbeitet aber nach wie vor. Bis die letzte Zelle im menschlichen Körper abgestorben ist kann es Wochen dauern. Die Definition „Hirntod“ dient nur dem Zweck den Körper eines Menschen auseinanderpflücken und seine Einzelteile für teures Geld verkaufen zu können. Wer einmal das Gesicht eines nach Hirntod auseinandergenommen Leichnams gesehen hat, wird nie wieder für Organspenden sein. Das Gesicht ist Schmerz entstellt, weil der Verstorbene höllische Qualen und Schmerzen hat „durchsterben“ müssen. Ich kann jedem meiner Mitmenschen nur dringend empfehlen stets eine Erklärung mit sich zu führen auf der ausdrücklich steht, daß er im Falle eines Unfalls etc. auf keinen Fall als Organspender zur Verfügung steht. Mehr dazu hier:
    http://hirntoddebatte.wordpress.com/
    http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/todeszeitpunkt-und-organspende-wie-tot-sind-hirntote-1.1299076
    http://www.organspendekampagne.de/
    http://www.aktion-leben.de/Euthanasie/Organspende%20und%20Euthanasie/sld01.htm

Kommentar hinzufügen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.