Hoffentlich bleibt es nur Theorie

Asunción: Da bei den anstehenden Vorwahlen für Bürgermeister und Stadtratsmitglieder auch Kandidaten zu finden sein werden, die schon tot sind, könnten diese sogar die Vorwahl gewinnen und später bei der Wahl im Oktober antreten.

Falls das festgelegte Verfahren, wie die Übermittlung und Vorlage der Sterbeurkunde nicht durchgeführt werden und der Kandidat mit ausbleibender Sterbeurkunde gewinnt, kann der Verstorbene sogar bei den Kommunalwahlen vom 10. Oktober erneut antreten.

„Die Person, die gestorben ist, wird zum Sieger proklamiert und sie wird beim Wahlgericht (TSJE) als Sieger registriert. Wenn die Sterbeurkunde in diesen Zeiträumen nicht vorgelegt wird, werden sie an den Wahlen teilnehmen. Die Kommunalwahlen sind für den 10. Oktober geplant”, sagte Rubén Rolón, der Exekutivsekretär der ANR in einem Interview.

Für die anstehenden Wahlen könnten Kandidaten, deren Sterbeurkunde nicht rechtzeitig die Partei erreicht nicht mehr gelöscht werden. Da es schon einige gibt, die dem Covid-19 zum Opfer fielen ist das hier mehr als nur ein theoretischen Fall. Tatsächlich könnte man einen Toten wählen können. Sollte dieser Gewinner der Vorwahl werden und binnen 10 Tagen keine Sterbeurkunde beim Wahlgericht eingereicht werden, wird er für die allgemeine Wahl im Oktober aufgestellt. Auch wenn das eher unglaublich wäre, bestünde die Chance, dass man einen Toten zum Bürgermeister wählt.

Wochenblatt / La Nación

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4 Kommentare zu “Hoffentlich bleibt es nur Theorie

  1. Das ist doch toll endlich Volksvertreter zu wählen, die dem Volk nicht mehr schaden. Endlich gibt es dann Korruptions freie Politik Marionetten die sich an keine Weisung halten

  2. So etwas kann es auch nur in PY geben! Man kommt sich wirklich vor wie in der Klappsmühle. Da hilft nur, immer auf Distanz bleiben, damit man von diesem “Klappsmühlen-Virus” nicht angesteckt wird.

  3. Es ist sicher auch schon vorher mal passiert, dass ein kandidat verstorben, verunfallt etc ist, aber da wurde nicht so berichtet und es interessiert auch keinen. Man denkt gar nicht an so etwas. Ausser ein paar spaßvögeln und leute denen es sowieso egal ist, würde niemand einen toten wählen. Wegen covid wird es also gemacht und nicht aus anderen gründen. Es soll nur im gespräch bleiben.

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