Holzmöbel aus dem Chaco entdecken den internationalen Markt

Villa Hayes: Parkett Fußböden, Holzträger, Balken, Schränke und Türen, fabriziert aus den Holzsorten Palo Santo und Quebracho Blanco sind nur einige der Produkte, die die Forstwirtschaft „Santa Herminia SA“ prinzipiell nach China exportiert. Die Akzeptanz auf dem lokalen Markt wächst allerdings auch.

Das Unternehmen, was 1992 gegründet wurde, begann mit der wirtschaftlichen Nutzung vor vier Jahren. Palo Santo Bretter (S3S) für Parkett Fußböden, die nach China geliefert wurden, waren die ersten Produkte. Der niedrige Dollar und der Euro lässt die Unternehmen allerdings auch auf den lokalen Markt schauen, der nun auch mehr Akzeptanz für deren Produkte zeigt.

„Die Menschen die das Holz nicht kennen, wollen es nicht kaufen obwohl es billiger ist als Lapacho oder andere Sorten aus der östlichen Region, die schon langsam zur Neige gehen“.

„Wir möchten, dass sie die guten Resultate kennenlernen, die wir mit dem Holz erreicht haben, damit die Akzeptanz noch höher wird. Di Hölzer sind sehr hart und resistent“, erklärt Alda Saguier, industrielle Designerin.

Jedoch sind nicht alle Möbel die gefertigt werden sind handgemacht. Santa Herminia schlägt das Holz und übergibt es einer anderen Firma zum Schneiden. Ein Metallbaubetrieb fertigt Verbindungsstücke an, die dann in der firmeneigenen Tischlerei zusammengesetzt werden.

„Wir haben einen Ausstellungsraum nahe des Kinos Cañizá im Stadtteil Trinidad (Via Férrea 508 fast Tte. Del Valle) eingerichtet. Da kann man sich alles anschauen, bestellen oder neue Ideen einfließen lassen. Ebenso kann man nur Bretter kaufen, um daraus etwas Eigenes zu fertigen. Wir wollen dass die Leute die Angst vor dem schönen Holz verlieren“, sagte die Frau.

„Um die 8.000 ha. jungfräulicher Wald umfasst das Grundstück des Unternehmens Santa Herminia. Jedes Jahr werden jedoch nur 600 ha. gerodet, um nachhaltig wieder anzupflanzen. Wir haben 13 Einheiten die geschnitten werden können und in 15 Jahren ist der Bestand wieder nachgewachsen“, erklärt sie.

Sie sagt zudem, dass nur die Bäume ausgewählt werden, die einen Durchmesser von mehr als 35 cm haben. Somit bleibt ein Restwald bestehen, abgesehen von den Wegen zum Abtransport. Tatsächlich wird hier darauf geachtet dass die Menge nie geringer wird als wie sie vor 4 Jahren war.

(Wochenblatt / Última Hora)

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2 Kommentare zu “Holzmöbel aus dem Chaco entdecken den internationalen Markt

  1. Toll was es auf der anderen Seite der Welt noch so an Möbeln und Entwicklungen in der Holzwirtschaft gibt. Von Quebracho Blanco hatte ich bis dato auch noch nie etwas gehört.

  2. Fabelhaft! 13 x 600 ha Wald über 15 Jahre hinweg ohne Verlust für die Natur ist ein wichtiges Beispiel dafür, wie es gemacht werden sollte. Das beweist, dass nachhaltige Holzwirtschaft sehr gut funktioniert.

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